Ethik zum nuklearen Frieden

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Inhaltsangabe

Dieter Henrichs Untersuchungen gehen davon aus, daß zwischen der sittlichen Verurteilung des Gebrauchs und auch der Drohung mit der nuklearen Waffe und der Tatsache, daß ihre Verfügbarkeit die Wahrscheinlichkeit von weiteren Weltkriegen sehr gering hat werden lassen, eine Antinomie besteht. Zugunsten des einen wie auch des anderen Gesichtspunktes lassen sich so starke und unmittelbar einleuchtende Gründe vorbringen, daß eine einfache Entscheidung gegen oder für das Festhalten an Strategien der nuklearen Abschreckung für ausgeschlossen gelten muß. Mit dieser Einsicht ist die Denkaufgabe für die Philosophie aber allererst gestellt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 21.03.1990
  • Autor/Autorin: Dieter Henrich
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/125/31 mm
  • Seitenanzahl: 322
  • ISBN: 9783518580172
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Menschen haben ihr Leben aus dem Wissen von sich zu führen. Dieses Selbstbewußtsein im elementaren Sinne läßt sich auf keine andere Tatsache zurückführen. In ihm sind aber zahlreiche intelligente Leistungen wie in einem Zentralpunkt miteinander verflochten. Darum kann die Philosophie aus dem Selbstverhältnis eine Perspektive auf viele ihrer Grundprobleme gewinnen, wie Dieter Henrich in seinen Weimarer Vorlesungen deutlich macht. Im Selbstbewußtsein ist ein gegenläufiger Ausgriff einerseits auf Konzeptionen der Welt und andererseits auf eine Selbstinterpretation angelegt. Von dieser Grundlegung aus werden eine Begründung der Ethik sowie eine Verständigung über Subjektivität und Freiheit entwickelt.
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