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Hardcover
Inhaltsangabe
Otfried Höffe über Gelassenheit und innere Freiheit
Die Moralistik ist eine enorm spannende und noch immer unterschätzte Tradition der europäischen Geistesgeschichte. Sie hat das Nachdenken über die Kunst des guten Lebens neu erfunden, ihm eine unverwechselbare Sprache gegeben - und war über Jahrhunderte hinweg der vielleicht beste philosophische Lebensbegleiter, den man sich vorstellen kann. Otfried Höffe führt uns mit Bravour durch das Denken der großen europäischen Moralisten: von Seneca und Epikur über Montaigne, Pascal und Gracián bis zu Lichtenberg, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche.
Höffe zeigt, warum Moralisten gerade nicht moralisieren: Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, entlarven sie mit Scharfsinn, Witz und treffsicherem Spott unsere moralischen Selbsttäuschungen. Im Zentrum ihrer Denkweise steht ein realistisches Bild des Menschen und eine Lebensklugheit, die weniger auf die «richtige» Überzeugung als auf die richtige Haltung setzt: Gelassenheit gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und innere Freiheit mitten im Leben. Die Moralisten verbinden das scharfe Denken der Philosophie mit literarischer Eleganz und bringen so Gedanken hervor, die zugleich pointiert, alltagsnah und überraschend zeitlos sind.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 20.08.2026
Autor/Autorin: Otfried Höffe
Einband: Hardcover
Auflage: 1
Verlag: C.H.Beck
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 221
ISBN: 9783406852688
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG Wilhelmstraße 9 80801 München DE
Warum braucht der Mensch Moral, warum Ethik? Welche Grundmodelle der Ethik entwickelt die Philosophie im Laufe der Geschichte? Nicht zuletzt: Wie reagiert die Ethik auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt in den Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Umwelt? Von einer Fundamentalethik über eine Anthropologie und eine Handlungstheorie bis zur angewandten Ethik behandelt dieses Buch kurz, prägnant und allgemeinverständlich alle relevanten Themenfelder.
Philosophie trifft Lebenskunst: Otfried Höffe über den Schlüssel zum guten Leben
Weisheit ist ein schillernder Begriff: Wir alle verbinden damit etwas besonders Wertvolles, wir schätzen weise Menschen und weise Entscheidungen, aber gleichzeitig spielt Weisheit in unserem Leben kaum eine Rolle. In seinem neuen Buch bringt uns Otfried Höffe die hohe Kunst der Weisheit wieder nahe. Er zeigt uns, dass sie kein unerreichbares Ideal ist, sondern ein Maßstab für das gute Leben, den wir wieder entdecken sollten.
Weisheit beschreibt eine umfassende Daseinsorientierung. In Streifzügen durch die Geschichte des philosophischen Nachdenkens, die Glücksforschungen der Psychologie und die außereuropäische Weisheitsliteratur erkundet Otfried Höffe ihre verschiedenen Gestalten. Dabei geht es insbesondere um die Lebensklugheit die Fähigkeit, das Leben als Ganzes zu begreifen und sich den Fragen zu widmen, die Menschen tief im Innersten bewegen. Es geht um die stoische Fähigkeit, selbst die schlimmsten Widrigkeiten in Gelassenheit zu ertragen und seine Eigenständigkeit und Freiheit zu bewahren. Ebenso geht es um die Weisheit, die darin liegt, ein bestimmtes Metier oder Handwerk auf herausragende Weise zu beherrschen. Und weil nicht bloß die Frage nach dem Wesen der Weisheit, sondern auch die Suche nach Wegen, sie zu erwerben, ein allgemeinmenschliches Ziel ist, geht es auch stets darum, wie und wie weit man Weisheit lernen kann.
"Sei dir bewusst, was Du weißt. Was du hingegen nicht weißt, das gib zu. Das ist dann Weisheit." Konfuzius
Weisheit im Spiegel der Philosophie: Otfried Höffe über die Kunst der Lebensklugheit
Alle schätzen die Weisheit, aber kaum jemand orientiert sich in seinem Leben an ihr
Höffe zeigt uns, worin die Lebensweisheit besteht und wie wir sie wieder entdecken können: Denn Weisheit ist lernbar
Altern will gelernt sein, sagt der Tübinger Philosoph Otfried Höffe. Umfassend behandelt er in dieser Anleitung zum Älterwerden auch die ökonomischen, medizinischen, juristischen und sozialen Aspekte des Themas und fragt sehr konkret nach den Voraussetzungen, um in Würde glücklich altern zu können. Das Buch richtet sich unmittelbar an die Betroffenen, gibt praktische Ratschläge wie die «vier L» Laufen, Lernen, Lieben, Lachen und behandelt auch die Themen Sterben und Tod.
Otfried Höffe führt in diesem Buch Schritt für Schritt durch Kants Kritik der reinen Vernunft. Die einzelnen Kapitel stellen zunächst Kants Gedanken vor, interpretieren sie und enden mit einer kritischen Auseinandersetzung. Ein Wegweiser zu einem Schlüsseltext der modernen Philosophie, der für die neue Ausgabe kritisch durchgesehen wurde.
Ottfried Höffe unternimmt es, Kants
Kritik der reinen Vernunft neu zu lesen, sie historisch und systematisch auszudeuten und sie auf gegenwärtige philosophische Fragestellungen hin zu beziehen. Nach einer Erläuterung, warum Kants wichtigstes Buch überhaupt als
die Grundlage der modernen Philosophie zu betrachten ist, und nach einem Überblick über die häufigsten Verkürzungen und Mißverständnisse, denen Kant ausgesetzt ist, führt Höffe nacheinander durch das Programm der
Kritik der reinen Vernunft, deren "Ästhethik", "Analytik", "Dialektik" und "Methodenlehre", und zieht zum Schluß eine Gesamtbilanz.
Auch wenn über den Verzicht neuerdings wieder viel geredet und vor allem viel gestritten wird: Es ist erstaunlich, dass er einen derart schlechten Ruf genießt. In der Geschichte der Ethik und in der Tradition der Religionen spielt der Verzicht dagegen eine ganz erhebliche Rolle. Otfried Höffe nimmt jene bemerkenswerten Defizite daher zum Anlass für eine Reihe von geistesgeschichtlichen Rückblicken, um uns an die Bedeutsamkeit und die historische Vielfalt von Formen und Verständnissen der Selbstbeschränkung zu erinnern.
Vom Verzichten als Mäßigung der Leidenschaften oder als religiöse Askese über die rechtliche Einschränkung der eigenen Freiheit bis hin zur großen Verzichtsaufgabe, die wir im Angesicht von Klimawandel und Artensterben nicht ignorieren dürfen: Otfried Höffes kurze Geschichte des Verzichts zeigt, dass ein gelingendes Leben ohne die hohe Kunst der freiwilligen Selbstbeschränkung nicht auskommen kann. Die Ausflüge in die Philosophiegeschichte sind daher nicht bloß von historischem Interesse. Höffe geht es vielmehr um begriffliche Aufklärung und um die Formulierung einer kleinen Philosophie des Verzichts: Lässt sich der Begriff rehabilitieren und für das gegenwärtige Denken wieder fruchtbar machen?
Otfried Höffe führt uns durch die fünf großen Verzichtparadigmen der Geistesgeschichte
Wir lernen: Ein gelingendes Leben kommt nicht ohne Selbstbeschränkung aus
Und: Verzichten fällt nicht schwer, wenn wir es im richtigen Maße tun
Diese kurzgefaßte Geschichte der Philosophie ist von einem der renommiertesten deutschen Philosophen geschrieben. Klar, allgemeinverständlich und mit Blick auf das Wesentliche schildert Otfried Höffe den Weg der Philosophie von ihren Anfängen im antiken Griechenland bis heute. Er greift aus dem schier unerschöpflichen Reichtum der Philosophie die wichtigsten Themen, Personen, Schulen und Werke heraus und veranschaulicht daran die Entwicklung des philosophischen Denkens. Das Buch ist zugleich eine Einführung in die Philosophie, die den Lesern hilft, unter Anleitung der großen Philosophen selber philosophieren zu lernen.
Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens.
Unsere heutige politische Ordnung ist nicht nur das Ergebnis von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Sie ist wesentlich von dem Denken geprägt, das diese Entwicklungen bald kommentiert, bald kritisiert, bald auch provoziert. In zwölf Porträts und acht Miniaturen stellt der Philosoph Otfried Höffe die großen politischen Denker von der Antike bis ins 20. Jahrhundert vor.
So sehr sich die politischen Verhältnisse gewandelt und die Debatten sich geändert haben - viele Fragen sind die gleichen geblieben, auch wenn sie sich in neuem Zusammenhang stellen: Wie funktioniert ein Gemeinwesen; welche Strukturen und Hierarchien herrschen in ihm vor? Wie erwirbt man Macht; wie erhält oder stürzt man sie? Unter welchen Bedingungen ist politische Herrschaft gerecht? Solche Fragen haben sich schon Platon und Aristoteles, Machiavelli und Hobbes, Kant und Hegel gestellt. Ihre Werke wenden sich nicht bloß an akademische Zunftgenossen, sondern ebenso an die Öffentlichkeit ihrer Zeit. Und dank der Originalität, Radikalität und Konsequenz ihrer Gedanken sind zahlreiche Begriffe, Prinzipien und Argumentationsfiguren dieser Denker bis heute aktuell.
Otfried Höffe führt in diesem Buch Schritt für Schritt durch Kants praktische Philosophie. Der erste Teil stellt die vier Antriebskräfte vor, die Kant zu seiner praktischen Philosophie motivierten und die bis heute aktuell sind: Aufklärung, Kritik, Moral und Kosmopolitismus. Dann zeigt Höffe im zweiten Teil, inwiefern Kant die Moralphilosophie revolutionierte, und erläutert im dritten Teil die Provokationen, die in Kants praktischer Philosophie liegen. Die weiteren Teile befassen sich mit der Politischen Philosophie, der Geschichtsphilosophie und Kants Denken über Religion und über Erziehung. Verfasst von einem der besten Kenner, führt das Buch systematisch in einen der wichtigsten Bereiche von Kants Philosophie ein und setzt deren Grundgedanken in Beziehung zu den heutigen Debatten.
Thomas Hobbes (1588 – 1679) ist ein Pionier der Moderne, dabei der Schöpfer einer der größten Staatsphilosophien der abendländischen Geistesgeschichte. Seine Vertragstheorie ist bis heute als wichtiger Gesprächspartner im politischen Diskurs präsent. Darüber hinaus hat Hobbes ein umfassendes philosophisches System entwickelt. Otfried Höffe arbeitet in diesem Buch die vielfältigen Aspekte dieses Werkes heraus und stellt sie in den Zusammenhang der politischen Ideengeschichte.