Entwürfe zu einem dritten Tagebuch

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Inhaltsangabe
Die Entdeckung glich einer Sensation: Im August 2009 wurde im Max-Frisch-Archiv in Zürich das Typoskript eines bislang unbekannten Werkes des großen Schweizer Autors gefunden. Die Resonanz auf die Veröffentlichung war gewaltig und machte das Buch zum Bestseller. Nach den legendären Tagebüchern, die 1950 und 1972 erschienen, arbeitete Max Frisch seit 1982 an einem dritten. Wieder werden äußere Ereignisse zu Kristallisationspunkten: Das Verhältnis zu einer viel jüngeren Frau, der Kalte Krieg, der Krebstod eines engen Freundes – Frisch verarbeitet sie zu brillanten Nachdenklichkeiten über Leben und Sterben, Momente des Glücks und die Last des Alterns. Frisch komponiert Augenblicksnotizen und längere reflexive Passagen zu einem kunstvollen Ganzen und hebt das scheinbar flüchtig hingeworfene Notat in den Rang des Literarischen: »ein Lebens- und Todesbuch, ein Glücks- und Verzweiflungsbuch – und ein stilistisches Juwel«. Andreas Isenschmid, NZZ am Sonntag
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.03.2011
  • Autor/Autorin: Max Frisch
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/108/14 mm
  • Seitenanzahl: 215
  • ISBN: 9783518462409
Pressestimmen
»Das letzte Buch von Max Frisch blieb ungeschrieben. Aber … der Entwurf zu einer letzten Wahrheit ... dieses großen Autors, der liegt mit diesem Buch vor.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28. März 2010
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Neben der Korrespondenz von Max Frisch und Peter Suhrkamp umfasst der Band auch Briefe von Suhrkamps Frau Annemarie Suhrkamp-Seidel sowie von weiteren Verlagsangehörigen. Sie geben Einblick in die kollaborative Arbeitsweise, die für die verlegerische Praxis kennzeichnend ist. Kommentar und Nachwort ordnen die Briefe in ihre biographischen und historischen Zusammenhänge ein.

In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein Tagebuch 1946-1949 erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie Stiller und Homo faber, hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen »freundschaftlichen Fittichen« gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.

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