Aus dem Berliner Journal

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Inhaltsangabe
Es gilt als einer der großen Schätze in Max Frischs Nachlass, das legendäre Berliner Journal, das er begann, als er 1973 in West-Berlin in der Sarrazinstraße eine Wohnung bezog. Danach hat der Autor es selbst mit einer Sperrfrist von zwanzig Jahren nach seinem Tod versehen, der „privaten Sachen“ wegen, die er dort festhielt. 2014 ist das Journal, in Auszügen, erstmals erschienen, ein Fest für das Feuilleton, eine Fundgrube für die Leser. Jetzt erscheint es als Taschenbuch. „Ich konnte das Buch … nicht mehr weglegen.“ Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung „Ich las diesen Max Frisch jetzt und war total beeindruckt. Nicht nur von dem psychologischen Reichtum, den Max Frisch zu entfalten vermag, sondern auch von der delikaten Stilartistik … das ist wirklich ein toller Autor.“ Ijoma Mangold „Hier ist der ganze Max Frisch in all seiner thematischen Vielfalt, in seinem psychologischen Scharfsinn und seiner gesellschaftlichen Neugier wiederzuentdecken.“ Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung „Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdrängenden Epoche besser beschwören als Max Frisch.“ Iris Radisch, Die Zeit
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Autor/Autorin: Max Frisch
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 179/108/12 mm
  • Seitenanzahl: 232
  • ISBN: 9783518465899
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Max Frischs lustvoll scharfer Blick auf die Welt und das Leben – und ein intimer Einblick in sein Leben als Weltbürger und Schriftsteller
  • Max Frisch, als Bewohner West-Berlins, erlebt und betrachtet 1973/74 die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in West- und Ost-Berlin und schreibt darüber
Pressestimmen
»Für Frisch-Fans eine Fundgrube, vor allem aber auch ein atmosphärisch sehr dichtes zeitgeschichtliches Zeugnis.«
Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur, 20. Januar 2014
»Die Notizen über die Kultureliten Ostberlins der 70er Jahre sind klug und interessant. Am besten gefallen haben mir an dem Journal jedoch eher alltägliche Beobachtungen...«
Detlef Kuhlbrodt, taz. die tageszeitung, 20. Januar 2014
»Aus dem Berliner Journal der Jahre 1973/74 ist die ausführlichste Beschäftigung Frischs mit den DDR-Verhältnissen ... Für heutige Leser liest sich das alles wie Berichte aus einer fremden Welt, beinahe selbst wie ein düsterer Deutschland-Science-Fiction, fast schon wie die Fantasie von einem geteilten Zürich für einen Schweizer.«
Richard Kämmerlings, DIE WELT, 18. Januar 2014
»Tatsächlich ist in der Auswahl, die nun korrekterweise den Titel Aus dem Berliner Journal erhalten hat, der ganze Max Frisch in all seiner thematischen Vielfalt, in seinem psychologischen Scharfsinn und in seiner gesellschaftlichen Neugier wiederzuentdecken.«
Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 17. Januar 2014
»Ich konnte das Buch ... nicht mehr weglegen.«
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12. Januar 2014
»Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdringenden Epoche besser beschwören als Max Frisch«
Iris Radisch, DIE ZEIT
»Es sind ausgefeilte Porträtskizzen voller Empathie. Und nicht ohne Widerhaken.«
Volker Hage, DER SPIEGEL
»Ich las diesen Max Frisch jetzt Aus dem Berliner Journal und war total beeindruckt. Nicht nur von dem psychologischen Reichtum, den Max Frisch zu entfalten vermag, sondern auch von der delikaten Stilartistik ... das ist wirklich ein toller Autor.«
Ijoma Mangold, lesenswert Quartett
»Es ist ein literarisches Ereignis, in dem sich Max Frisch selbst beobachtet.«
FOCUS
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Neben der Korrespondenz von Max Frisch und Peter Suhrkamp umfasst der Band auch Briefe von Suhrkamps Frau Annemarie Suhrkamp-Seidel sowie von weiteren Verlagsangehörigen. Sie geben Einblick in die kollaborative Arbeitsweise, die für die verlegerische Praxis kennzeichnend ist. Kommentar und Nachwort ordnen die Briefe in ihre biographischen und historischen Zusammenhänge ein.

In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein Tagebuch 1946-1949 erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie Stiller und Homo faber, hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen »freundschaftlichen Fittichen« gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.

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