Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel

Roman | Eine bewegende russisch-jüdische Familiengeschichte, ein literarischer Glücksfall.
Angebot€22,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 27.10. – Mi, 28.10.

HardcoverE-Book
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

«Was die Eltern uns verschweigen, hinterlässt Fragen wie Lücken. Die Lücken füllt dieser Roman mit phantasievoller Imagination, mit herrlich lebendigen Figuren, mit detailgenauen Szenen – und viel klugem, ironischem Humor.» Lena Gorelik

Marina träumt davon, der Sowjetunion den Rücken zu kehren, die Chance auf ein anderes Leben zu ergreifen, und sei sie noch so klein. Jahre später und unzählige Kilometer entfernt versuchen Marinas Töchter, sich ihre Mutter als junge Frau vorzustellen. Wie war ihr Leben, bevor sie Mutter wurde? Wie ihr Verhältnis zur Großmutter, die sie nie kennengelernt haben: eine Ingenieurin mit einem Talent nicht nur für Zahlen, sondern auch für Deutungen der Zukunft.

Nach und nach reimen sich Marinas Töchter die Geschichte ihrer Familie zusammen. Eine Geschichte, bevölkert von Geistern, eine Geschichte, die zeigt, wie die Zeiten vergehen: ohne je ganz vergangen zu sein.

«Magischer Realismus trifft auf sozialistische Wirklichkeit, genial! Ein herausragender Roman.» Katharina Schwarze, autorenbuchhandlung

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.08.2025
  • Autor/Autorin: Yulia Marfutova
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/131/18 mm
  • Seitenanzahl: 144
  • ISBN: 9783498007690
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Mit traumwandlerischer Sicherheit verbindet Yulia MarfutovaZeithistorie und Einzelschicksal, Gefühl und Verstand.
  • Eine russisch-jüdische Familiengeschichte von großem künstlerischen und emotionalen Gewicht
  • Für Leser:innen von Zsuzsa Bánk, Katerina Poladjan, Lena Gorelik und Iris Wolff
Pressestimmen
»Die Autorin, denkt man sich beim Lesen, muss eine der drei zuhörenden Schwestern sein. Es mag in ihr, denkt man sich, auch etwas von der Mutter dieser drei stecken: Marina, die schon schreibt, bevor sie weiß, dass sie eine Schriftstellerin sein könnte. Das Schreiben ist einfach das, was sie tut.«
Judith von Sternburg, Berliner Zeitung, 17. Januar 2026
»Eine ungewöhnliche, packend erzählte und sprachlich souveräne Mutter-Tochter-Geschichte.«
Bernadette Conrad, Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag), 30. November 2025
»Wenn die Welt zusammenbricht, flüstert einem dieser leise Roman zu, braucht man sehr dringend eine zweite Welt, an die man stattdessen glauben kann.«
Michael Wolf, Der Tagesspiegel, 27. November 2025
»Raffiniert, amüsant und ernsthaft zugleich.«
Das Magazin, 25. November 2025
»So virtuos und unverwechselbar ist die Geschichte einer Herkunft kaum einmal erzählt worden. Hier sieht man so deutlich, was Literatur vermag.«
ORF Ö1 "Ex Libris", 23. November 2025
»Präzise und mit warmem versöhnlichen Tonfall erzählt.«
Bayern 2 "Büchermagazin", 17. November 2025
»Ein ungemein gelungenes Buch.«
Bernadette Conrad, SRF 2 Kultur, 13. November 2025
»In extremer Verdichtung und luftiger Poesie treibt Yulia Marfutova die Geschichte voran, spielt das Ungefähre der Erinnerung gegen die gelebte Gegenwart aus.«
Ruth Bender, KN online, 11. November 2025
»Gegenwartsliteratur ist im besten Falle nicht nur eine Ergänzung all der Literatur, die schon vorher da war, sondern revidiert das Tradierte und bislang Geltende auch.«
Michael Wolf, tagesspiegel.de, 9. November 2025
»Spielerisch schliesst Yulia Marfutova an die unterschiedlichen Wirklichkeitssphären an, die schon 2021 ihr erstaunliches Debüt bestimmt haben.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 7. November 2025
»Ein geistreicher Roman, der kurz ist und doch viel erzählt.«
Hauke Harder, leseschatz.com, 30. Oktober 2025
»Der Coup dieses äußerst schmalen, aber dafür bis zum Rand gefüllten Buches, um das gleich hinauszuposaunen, ist die von der Autorin Yulia Marfutova eingesetzte Erzählinstanz: ein Mäusekollektiv ... Wobei das nur theoretisch umständlich ist, praktisch ist es leicht und häufig gewitzt und unmittelbar (aber aufpassen muss man schon).«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 23. Oktober 2025
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Weitere Bücher von Yulia Marfutova

Der Fall Kafka

€24,00

Neue Einblicke in die Geschichte einer berühmten Familie. Zum 100. Jahrestag der Erstveröffentlichung von Franz Kafkas Amerika

Am 31. Mai 1918 wird ein Mann zum Verhör geladen. Sein Name: Franz Kafka.

Es handelt sich allerdings nicht um den heute berühmten Schriftsteller aus Prag, sondern um dessen Cousin: zehn Jahre jünger, Vorbild (vielleicht) für die Figur des Karl Roßmann im 1927 posthum veröffentlichten Amerika-Roman. Cousin Franz oder Frank, wie er sich bald lieber nennt, ist als Fünfzehnjähriger auf einem Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie in New York angelandet. Was ihn dort erwartet? Nicht das, was er sich erhofft hat. Stattdessen: der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Misstrauen. Verdächtigungen. Schließlich gibt es da noch einen Bruder, der vor ihm nach New York ausgewandert ist und von dem man munkelt, er sei ein deutscher Spion.

«Familien sind kompliziert, und Namensdopplungen machen es nicht eben leichter.»

Vor unseren Augen füllt eine Aktennotiz sich mit Leben. Franz alias Frank Kafka steht dem Militärgeheimdienst Rede und Antwort. Oder eher: Er wickelt die Beamten ein in historische Exkurse, unterhält sie mit Anekdoten aus seiner böhmisch-jüdischen Familiengeschichte. Er redet um sein Leben.

«Eine großartige Autorin ist zu entdecken ... scharfsinnig und voll wilder Fantasie.» der Freitag

Yulia Marfutova hat in den Beständen der National Archives in Washington, DC, einen Archivschatz gehoben und verwandelt ihn in große Literatur. Der Fall Kafka ist eine literarische Familienaufstellung und zugleich ein fesselnder politischer Roman.

  • Eine Zeitreise, die bis in die Gegenwart reicht 
  • Fundiert recherchiert und glänzend erzählt
  • «Extrem stark. Völlig eigene Stimme.» Florian Illies
Zum Buch