Die Angst vor dem Himmel

Erzählungen | Die internationale Neuentdeckung einer großen Autorin
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Inhaltsangabe

In sieben Erzählungen entwirft Fleur Jaeggy Wirklichkeiten von äußeren und inneren Zwängen, in denen sich die Menschen beunruhigend gut eingerichtet haben. Eingeengt in Ehen, Beziehungen, Altersheimen und Anstalten versuchen sie zurechtzukommen mit dem, was das Schicksal ihnen zugedacht hat. Stets ist es ein Kampf auf Leben und Tod und manchmal erscheint das Unglück als ein Geschenk des Himmels.

Mit schonungsloser Präzision erschafft Fleur Jaeggy ein Kaleidoskop aus subversiven Figuren, die eine Aura von Gewalt umgibt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.05.2024
  • Autor/Autorin: Fleur Jaeggy
  • Übersetzung: Barbara Schaden (aus dem Italienischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/118/9 mm
  • Seitenanzahl: 100
  • ISBN: 9783518474280
Pressestimmen
»Zum Glück gibt es ... mittlerweile mehrere [von Jaeggys] Büchern in deutscher Übersetzung. Zum Einstieg empfehlen wir die Kurzgeschichtensammlung Die Angst vor dem Himmel, wo das Böse, das Groteske und ja, auch der Tod omnipräsent sind. Die Kurzgeschichten ... erzählen von Mutterschaft, Nachbarschaft, Familie, sind aber immer absurd bis grausam, ohne aber je zynisch oder effekthascherisch zu sein.«
Tages-Anzeiger, 12. Juli 2026
»Höllisches Glück.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die Erzählungen Jaeggys hinterlassen eine Furche, ein leuchtendes Zeichen, in dessen Licht sich Schrecken und Grausamkeit des Lebens abzeichnen.«
Libertà
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Mutmaßliche Leben

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Geschichten wie Rasierklingenschnitte – einschneidend und virtuos verdichtet erzählt Fleur Jaeggy von opiumabhängigen, halluzinierenden und irrwitzigen schriftstellerischen Genies.

Sie hausten prekär, litten an Tuberkulose, verzweifelten an der Wirklichkeit. Sie waren Visionäre, Träumer, Genies – und hochgradig opiumabhängig. Sie experimentierten mit Lachgas, aßen rohes Fleisch, um »prachtvolle Träume« herbeizuführen, wähnten sich unter den Inkas und von »blauen Teufeln« umringt, glaubten, vergiftet worden zu sein, reisten Robert Louis Stevenson hinterher, und was sie suchten, blieb ihnen meist verborgen. Thomas De Quincey, John Keats, Marcel Schwob: Fleur Jaeggy legt mit Mutmaßliche Leben drei biographische Skizzen von Schriftstellern vor, denen die Welt viel zu winzig schien und die mit ihren Texten und ihren Spleens die Grenzen des Denkbaren sprengten.

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