Inhaltsangabe
AUFBAU: Einführung Ich denke, denke, denke Alltagsdenken Fallen erkennen: Overthinking, Grübeleien, Zweifel, Alltagssorgen, Selbstkritik, Getriebensein, Vermeidung, Unterdrückung von Gedanken Wann wird zu viel Denken zum Problem Der menschliche Geist als Geschichtenerzähler Denken als Werkzeug entdecken Abstand finden zum eigenen Denken Psychische Starrheit Der Freund in meinem Kopf: wir sind mehr als unsere Gedanken Wer bin ich? Das Denkende Ich Das Beobachtende Selbst entdecken Bewusstheit Hier- und Jetzt Erfahrung Innere Freundlichkeit Die Gangschaltung unseres Geistes entdecken Psychische Flexibilität und Stabilität entdecken Wie der Perspektivwechsel gelingt, vom Kritiker in den bewussten Erwachsenen Gangschaltung im Alltag nutzen Übungen und Zugänge zum Beobachtenden Selbst Die Perspektive wechseln vom Denkenden zum Beobachtenden Selbst (Wir haben 6 Schlüsselelemente in unserer Hand, um unser Beobachtendes Selbst zu trainieren und immer wieder aus zu steigen aus unserem Gedankenstrom:) 1. Durch Aufmerksamkeitslenkung 2. Durch Gegenwartsorientierung 3. Durch Metabewusstsein und Defusion 4. Durch Akzeptanz und Raum für Erleben 5. Durch Freundlichkeit, Selbstfürsorge (Beruhigungssystem, Beziehungen, Ressourcen, Flourishing) 6. Durch Handeln in Flussrichtung (Selbstorganisation, flow) Psychische Flexibilität im Alltag Engagiert und lebendig aus dem bewussten Erwachsenen leben ***************** Inhalt: Immer mehr Menschen erleben Overthinking. In der Psychologie wird häufig von sorgenvollem Denken und Grübeln gesprochen oder auch von automatischen Gedanken. Im ersten Kapitel werden wir uns mit Overthinking und den verschiedenen Formen des Denkens beschäftigen. Denken ist doch eigentlich ganz normal. "Ich denke also bin Ich." Hat Descartes formuliert. Wir definieren uns als menschliche, bewusst Wesen doch über unser Denken. Wie kann es sein, dass Denken zum Problem wird. Ab wann kann es zur Störung werden oder Teil einer Angststörung oder Depression sein. Wir erleben unser Denkendes Ich als bedeutendsten Teil unseres Selbsterlebens. Wir sind voll damit identifiziert. In verschiedenen psychotherapeutischen Ansätzen, geht es darum den Klienten einen tieferen, über das Denken hinausgehenden Zugang zu sich selbst zu vermitteln. Diesen Zugang bezeichnen wir in diesem Buch als den Freund in meinem Kopf. Im 2. und 3. Teil des Buches geht darum diese Seite unseres Selbsterlebens, den Freund in meinem Kopf, zugänglich und bewusst zu machen, so dass dieser Perspektivwechsel auch im Alltag gelingt und der Ausstieg aus den Gedankenspiralen praktisch erlebbar wird. Psychologen sprechen vom Beobachtenden Selbst oder Metakognitiven Bewusstsein. Durch praktische Übungen, Metaphern und die Anwendung im Alltag kann der Ausstieg aus Overthinking Spiralen gelernt werden. Unser alltägliches Selbsterleben ist meistens von unbewussten, automatisch ablaufenden Gedanken und Gewohnheitsprozessen geprägt. Wir sind oft in Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft, machen uns Sorgen oder verbringen die Zeit in Tagträumen. Mehr als 2/3 unserer Lebenszeit erleben wir eher in unbewussten gedanklichen Prozessen. Menschen die über Overthinking klagen, erleben sich oft starr und unflexibel, abgetrennt von ihren Gefühlen, entscheidungsschwach, eher gestresst, ängstlich und in sozialen Kontakten unsicher. Die gute Nachricht, wir können aus unserem Sorgen, Grübeln und Overthinking aussteigen. Wir können lernen bewusst und flexibel mit unseren Gedanken um zu gehen. Wir können lernen uns tiefer mit der der Gegenwart zu verbinden. Wir sind nicht gefangen in unseren gedanklichen und emotionalen Schleifen. In diesem Buch geht es darum, Zugang zu finden zu diesem bewussten Selbsterleben, in dem wir einen wachen lebendigen Kontakt mit uns selbst spüren und Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt erfahren.