Teil der Reihe: Alle Toten fliegen hoch (Band 3)

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 3
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Inhaltsangabe

Mit Anfang zwanzig geschieht dem Erzähler in Joachim Meyerhoffs drittem Roman das Unerwartete: Er wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Die Tage der ehemaligen Schauspielerin und des emeritierten Professors für Philosophie sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Der Erzähler wird zum Wanderer zwischen den Welten. Tagsüber an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, ertränkt er abends seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein. Doch ihm entgeht nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei fast immer grandios versagt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2017
  • Autor/Autorin: Joachim Meyerhoff
  • Reihe: Alle Toten fliegen hoch, Teil 3
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 29. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/125/24 mm
  • Seitenanzahl: 352
  • ISBN: 9783462050349
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Seit dem Erscheinen im November 2015 auf den Bestsellerlisten
  • Endlich – der dritte Band jetzt als Taschenbuch!
Pressestimmen
»Voller Witz, genauer Beobachtungen und Selbstironie.«
Wohnen und Leben im Alter, 1. Dezember 2020
»Es ist Meyerhoffs wohl größte Gabe, individuelle Erinnerungen zu allgemein zugänglicher Entwicklungsprosa zu veredeln, zum freud- und leidvoll zusammengefügten Mosaik aus Bruchstücken der eigenen Geschichte.«
Bernhard Blöchel, Süddeutsche Zeitung, 18. August 2020
»Das liest sich so amüsant, wie man es von Meyerhoff kennt.«
Julia Loibl, Elle, 24. Juli 2020
»Wer Meyerhoffs saukomische Lebensgeschichte noch nicht kennt, greife zu, aber Vorsicht: Suchtgefahr.«
Klaus Modick, Nordwest-Zeitung, 31. August 2017
»Für den jetzt erschienenen Band, in dem es Meyerhoff bravourös gelingt, das Tragische und das Komische in eine schwebende Balance zu bringen, verdient er anhaltenden Applaus.«
Holger Heimann, Deutschlandfunk, 10. Februar 2016
»Und wenn man das Buch zuklappt, hat der Leser schließlich den Normalzustand der Oma erreicht. Nur dass er dafür keine ihrer Glückspillen braucht.«
merkur.de, 15. Dezember 2015
»Hochgradig amüsant und mit bewegendem Tiefgang.«
Deutschlandradio Kultur, 15. Dezember 2015
»Möglicherweise das beste von drei insgesamt fantastisch guten Büchern. [...] Die Komik ist komischer geworden. Und der Ernst ernster.«
Frankfurter Rundschau, 11. Dezember 2015
»Man schließt es [das Buch] dankbar ins Herz.«
mittelhessen.de, 1. Dezember 2015
»Einige der am Esstisch oder Couch der Großeltern spielenden Szenen könnten von Loriot stammen. Andere [...] hätte man mit Diether Krebs verfilmen können.«
Der Tagesspiegel, 28. November 2015
»Wie er [Joachim Meyerhoff] .(...) beschreibt, ist so voller Zärtlichkeit und Zuneigung, ist poetisch und poiniert, spielerisch, bemerkenswert beobachtet und klug verdichtet, ist verrückt und in aller Traurigkeit aber auch immer tröstlich.«
Hamburger Abendblatt, 26. November 2015
»Meyerhoff kann erzählen, wie nicht viele in diesem Land.«
Die Rheinpfalz, 21. November 2015
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Mit Mitte fünfzig zieht der Erzähler zu seiner Mitte achtzigjährigen Mutter aufs Land, um dort an einem Roman zu schreiben. Es werden ereignisreiche Wochen, in denen er durch die Hilfe seiner Mutter aus einer tiefen Lebenskrise findet.
Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter nach Norddeutschland, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.


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