Teil der Reihe: Alle Toten fliegen hoch (Band 3)

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 3
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Inhaltsangabe

Das Buch zum Film unter der Regie von Simon Verhoeven, mit Bruno Alexander in der Hauptrolle sowie mit Senta Berger, Karoline Herfurth, Tom Schilling u. a.

Der dritte Teil der Bestsellerserie »Alle Toten fliegen hoch«: Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Kindheit auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm, die Schulzeit hat er überstanden, als vor dem Antritt des Zivildienstes das Unerwartete geschieht: Joachim wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht zu seinen Großeltern in die großbürgerliche Villa in Nymphenburg.

Er wird zum Wanderer zwischen den Welten. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine schillernde Diva, sein Großvater ist emeritierter Philosophieprofessor, eine strenge und ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Tagsüber wird Joachim an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein und anderen Getränken.

Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen die den Erzähler völlig überfordernden Ereignisse – und gleichzeitig entgeht ihm nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei oft grandios versagt.

Joachim Meyerhoff hat seine Kunst, Komik und Tragik miteinander zu verbinden, noch verfeinert. Sein Held nimmt sich und seine Umwelt immer genauer wahr und erkennt überall Risse, Sprünge, Lücken. Ein fulminantes Lesevergnügen!

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2017
  • Autor/Autorin: Joachim Meyerhoff
  • Reihe: Alle Toten fliegen hoch, Teil 3
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 30. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/125/24 mm
  • Seitenanzahl: 352
  • ISBN: 9783462050349
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Seit dem Erscheinen im November 2015 auf den Bestsellerlisten
  • Endlich – der dritte Band jetzt als Taschenbuch!
Pressestimmen
»Voller Witz, genauer Beobachtungen und Selbstironie.«
Wohnen und Leben im Alter, 1. Dezember 2020
»Es ist Meyerhoffs wohl größte Gabe, individuelle Erinnerungen zu allgemein zugänglicher Entwicklungsprosa zu veredeln, zum freud- und leidvoll zusammengefügten Mosaik aus Bruchstücken der eigenen Geschichte.«
Bernhard Blöchel, Süddeutsche Zeitung, 18. August 2020
»Das liest sich so amüsant, wie man es von Meyerhoff kennt.«
Julia Loibl, Elle, 24. Juli 2020
»Wer Meyerhoffs saukomische Lebensgeschichte noch nicht kennt, greife zu, aber Vorsicht: Suchtgefahr.«
Klaus Modick, Nordwest-Zeitung, 31. August 2017
»Für den jetzt erschienenen Band, in dem es Meyerhoff bravourös gelingt, das Tragische und das Komische in eine schwebende Balance zu bringen, verdient er anhaltenden Applaus.«
Holger Heimann, Deutschlandfunk, 10. Februar 2016
»Und wenn man das Buch zuklappt, hat der Leser schließlich den Normalzustand der Oma erreicht. Nur dass er dafür keine ihrer Glückspillen braucht.«
merkur.de, 15. Dezember 2015
»Hochgradig amüsant und mit bewegendem Tiefgang.«
Deutschlandradio Kultur, 15. Dezember 2015
»Möglicherweise das beste von drei insgesamt fantastisch guten Büchern. [...] Die Komik ist komischer geworden. Und der Ernst ernster.«
Frankfurter Rundschau, 11. Dezember 2015
»Man schließt es [das Buch] dankbar ins Herz.«
mittelhessen.de, 1. Dezember 2015
»Einige der am Esstisch oder Couch der Großeltern spielenden Szenen könnten von Loriot stammen. Andere [...] hätte man mit Diether Krebs verfilmen können.«
Der Tagesspiegel, 28. November 2015
»Wie er [Joachim Meyerhoff] .(...) beschreibt, ist so voller Zärtlichkeit und Zuneigung, ist poetisch und poiniert, spielerisch, bemerkenswert beobachtet und klug verdichtet, ist verrückt und in aller Traurigkeit aber auch immer tröstlich.«
Hamburger Abendblatt, 26. November 2015
»Meyerhoff kann erzählen, wie nicht viele in diesem Land.«
Die Rheinpfalz, 21. November 2015
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Band 3 von 6

Alle Toten fliegen hoch: alle Bände in Reihenfolge

Alle 6 Bände ansehen
Band 1 Buchcover von 'Alle Toten fliegen hoch' - Taschenbuch von Joachim Meyerhoff
Band 2 Cover: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Taschenbuch) von Joachim Meyerhoff
Band 3Sie sind hier Buchcover von 'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' - Taschenbuch von Joachim Meyerhoff
Band 5Nächster Band Buchcover von 'Hamster im hinteren Stromgebiet' - Gebundene Ausgabe von Joachim Meyerhoff
Band 6 Buchcover von 'Man kann auch in die Höhe fallen' - Taschenbuch von Joachim Meyerhoff

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Man kann auch in die Höhe fallen

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»Ein wunderbar unterhaltsames, beglückendes Buch« ZDF, »Das Literarische Quartett«

Mit Mitte fünfzig zieht der Erzähler zu seiner Mitte achtzigjährigen Mutter aufs Land, um dort an einem Roman zu schreiben. Es werden ereignisreiche Wochen, in denen er durch die Hilfe seiner Mutter aus einer tiefen Lebenskrise findet.

Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter nach Norddeutschland, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.

»Es liest sich ganz wunderbar!« Elke Heidenreich, spiegel.de

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