Teil der Reihe: Alle Toten fliegen hoch (Band 4)

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 4
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Inhaltsangabe

»Wie Meyerhoff uns Meyerhoff schildert, das ist so tief anrührend wie hochkomisch – eine rare Kombination in der Literatur.« Anne Haeming, SPIEGEL ONLINE

Nach einer Kindheit auf dem Anstaltsgelände einer Psychiatrie, einem Austauschjahr in Wyoming und einer verstörenden Zeit an der hochangesehenen Otto-Falckenberg-Schule landet der Erzähler nun als stabil erfolgloser Schauspieler in der tiefsten Provinz.

Dort begegnet er Hanna, einer ehrgeizigen und blitzgescheiten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann der Erzähler wie kein Zweiter, da er an der Schauspielschule mehr über Massagen als über die Schauspielerei gelernt hat. Und dann ist da auch noch Ilse, eine füllige Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern. Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.02.2019
  • Autor/Autorin: Joachim Meyerhoff
  • Reihe: Alle Toten fliegen hoch, Teil 4
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 10. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/125/23 mm
  • Seitenanzahl: 416
  • ISBN: 9783462052893
Pressestimmen
»Etwas ernster als die bisherigen Meyerhoff-Bücher ist dies eine wunderbar melancholisch-humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden und die Liebe.«
bild.de, 19. Dezember 2017
»Nie tappt Meyerhoff dabei wie etwa sein norwegischer Kollege Karl Ove Knausgård in die Falle narzisstischer Selbstbezüglichkeit – davor bewahrt ihn seine Verpflichtung gegenüber seinen Toten, die er durch sein Schreiben vor dem Vergessen retten will, und sein Witz.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 18. Dezember 2017
»Wie er den „zölibatären Schüchterling“, der er einmal war, hinter sich lässt, ist äußerst amüsant und kurzweilig, vor allem, weil Meyerhoff die eigene Lächerlichkeit auszuschlachten weiß.«
orf.at, 14. Dezember 2017
»In Die Zweisamkeit der Einzelgänger zeigt der Schauspieler [Joachim Meyerhoff] herzergreifend komisch, wie ungelenk sich die Liebe manchmal anfühlt.«
Werner Bartens, Süddeutsche Zeitung, 2. Dezember 2017
»Der Leser leidet mit, erfreut sich aber vor allem an der boulevardesken Komik der Konstellation und an den bildkräftigen Schilderungen, die von unheilvollen Ahnungen grundiert sind.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2017
»Dass er [Joachim Meyerhoff] ein Gespür für Situationen hat, macht den Reiz dieser Prosa aus. Es sind traurige, selbstironische, erschütternde und komische Bücher. Wobei der Witz immer schon das eigene Scheitern in sich birgt, und die Angst davor.«
Sandra Kegel, FAZ, 25. November 2017
»Ein grandios gutes Buch.«
Markus Lanz, ZDF Markus Lanz, 23. November 2017
»Eine wunderbare Komposition mit großartigen Figurenbeschreibungen und gekonnt spritzigen Dialogen mit einem Gespür für den Wechsel von Situationskomik und nachdenklichen Reflexionen.«
Antenne Brandenburg, 16. November 2017
»Er [Joachim Meyerhoff] ist ein Meister des literarischen Slapsticks, zudem ein Autor, der die Kunst grotesker Selbstironie vor allem auf sich selbst anwendet. Dies ist der Grund des herzerwärmenden Charmes seiner Bestseller.«
Ursula März, Deutschlandfunk Kultur, 16. November 2017
»das Geheimnis des Meyerhoff-Sounds: dass er so unschriftstellerisch daherkommt, fernab jeder Befindlichkeitsprosa, mit einer wilden Lust am Beschreiben von Menschen; deren Schwachstellen legt er mit großer Zärtlichkeit offen, schwelt im Aufspüren der Absurditäten des Alltags.«
Angelika Hager, Profil, 13. November 2017
»Ein weiteres Glanzstück, das man einfach lieben muss.«
Werner Krause, Kleine Zeitung, 11. November 2017
»Wie Meyerhoff uns Meyerhoff schildert, um ihm dabei zuzuschauen, wie andere ihn sehen beim Scheitern, [...] das ist so tief anrührend wie hochkomisch – eine rare Kombination in der Literatur.«
Anne Haeming, spiegel.de, 10. November 2017
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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