Robert Harris lässt Agrippa mit den Füßen voran zur Welt kommen, Freida McFadden beginnt mit dem Prolog »Nach dem Unfall«, Ellen Sandberg mit einer Nachlasspflegerin, die in München die Wohnung einer Verstorbenen aufschließt, und bei Lee Child und Andrew Child liegt Reacher in völliger Dunkelheit. So fangen vier der zehn Novemberbücher dieser Auswahl an. Für neun davon haben die Verlage Leseproben veröffentlicht; wir haben sie ausgewertet und zeigen, mit wem und wo die Handlung einsetzt. Nur zu »Gregs Tagebuch 21« lag bis zum 28. Oktober keine Leseprobe vor. Wir gehen in der Reihenfolge der Erscheinungstermine vor, vom 4. bis zum 25. November 2026; weitere gedruckte Neuheiten des Monats zeigt die Seite Neuerscheinungen im November.
Die Leseproben stammen von Heyne, Penguin, Blanvalet, btb, Rowohlt, Diogenes und dtv; dazu kommen das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) und unsere Produktdaten. Die fünf Proben von Heyne, Penguin, Blanvalet und btb enden zwischen Buchseite 36 und 39.
Robert Harris macht den Anfang: »Agrippa« ist am 4. November 2026 bei Heyne erschienen, gebunden mit 400 Seiten und übersetzt von Wolfgang Müller; zeitgleich kam das E-Book. Das gekürzte Hörbuch, gelesen von Frank Arnold, gibt es schon seit dem 2. November als Download, 10 Stunden und 22 Minuten lang. Erzähler ist Marcus Vipsanius Agrippa, Feldherr und Jugendfreund des späteren Kaisers Augustus. Mit 50 Jahren beginnt er seine Erinnerungen, obwohl er sich geschworen hat, nie welche zu schreiben.
Heyne bewirbt den Roman als Fortführung von Harris' Cicero-Trilogie mit »Imperium«, »Titan« und »Dictator«. Das Original ist am 27. August 2026 bei Hutchinson in London erschienen.
Agrippa: Wie der Feldherr bei Robert Harris zu seinem Namen kommt
Der erste Satz lautet: »Ich kam mit den Füßen voraus in die Welt – ein gefährlicher Anfang.« Die Ärzte, so der Erzähler, nennen das aegri partus, eine schwierige Geburt; seine Mutter starb dabei. Aus diesen Wörtern sei sein Name entstanden, und unter den Schuljungen hieß es bald: »Agrippa, Agrippa, Muttermörder!« Harris greift damit eine antike Erklärung auf: Plinius der Ältere schreibt in seiner Naturgeschichte, Kinder, die mit den Füßen zuerst zur Welt kamen, habe man Agrippa genannt; bei ihm heißt es aegre partus, mühsam geboren. Über dem Eingang des Pantheons in Rom steht sein Name: »M·AGRIPPA·L·F·COS·TERTIVM·FECIT« (Marcus Agrippa, Sohn des Lucius, hat es in seinem dritten Konsulat erbaut). Das Gebäude, das Besucher sehen, wurde unter Kaiser Hadrian neu errichtet; die Inschrift erinnert an Agrippas Vorgängerbau.
Die Rahmenhandlung setzt drei Monate vor der Niederschrift ein, im späten Herbst. Ein Aufstand in Illyricum ruft Agrippa nach Norden, obwohl ihn ein eitriges Geschwür am Bein plagt und seine dritte Frau Julia, die Tochter und das einzige Kind des Augustus, zum fünften Mal schwanger ist. Das Heerlager liegt bei Segestica an der Save, beim römischen Siscia, dem kroatischen Sisak. Der erste Teil, überschrieben »Octavius«, springt in Agrippas Schulzeit: Kurz vor seinem 14. Geburtstag kommt er auf eine Schule auf dem Palatin. Dort verteidigt er den kränklichen Mitschüler Gaius Octavius, den späteren Augustus, gegen zwei größere Jungen und erfährt erst danach, dass dessen Großonkel Julius Caesar ist, der gerade mit seinem Heer den Rubikon überschritten hat.
Laut Impressum enthält das Buch Karten von Neil Gower. Die Widmung lautet: »Für Gill, wieder einmal«. Harris ist mit der Schriftstellerin Gill Hornby verheiratet. Lesungen mit Robert Harris hat der Verlag für fünf Termine angekündigt: am 12. November in Bonn, am 13. in Hamm, am 14. beim Hamburger Krimifestival, am 15. bei einem lit.COLOGNE-Spezial und am 16. auf der Münchner Bücherschau. Die Autorenseite Robert Harris führt weitere Titel von ihm.
Afrika: Kehlmann stellt Montaigne und Grillparzer an den Anfang
Daniel Kehlmanns Roman »Afrika« ist am 6. November 2026 bei Rowohlt erschienen. Kehlmann stellt dem Buch zwei Mottos voran: einen Satz über die Barbarei der Europäer aus Montaignes Essay »Über die Kannibalen« und den Vers »Da tritt der Österreicher hin vor jeden« aus Franz Grillparzers Drama »König Ottokars Glück und Ende«. Der österreichische Legationsrat Strinetzky läutet an einem verschneiten Wintertag in Berlin dreimal nach seinem Diener Zdenek, bevor der mit warmem Wasser erscheint und erklärt, der Barbier komme in einer halben Stunde, ganz gleich, wie spät es sei. Strinetzky antwortet mit »Verstehe«, wie immer, wenn er nichts versteht.
Mehr Hilfreiches hat Strinetzky an der diplomatischen Akademie nicht gelernt. Beim Rasieren zählt Barbier Heinrich die Neuigkeiten des Tages auf, darunter die Ankunft des Forschers Henry Stanley in Berlin; der reale Stanley nahm an der Berliner Kongokonferenz von 1884/85 als Berater der amerikanischen Delegation teil. Später spielt Strinetzkys Botschafter am Hammerklavier eine selbst komponierte Mazurka. Auch der reale Botschafter Österreich-Ungarns in Berlin, Graf Imre Széchényi, komponierte Tanzmusik, war mit Franz Liszt befreundet und vertrat sein Land auf der Konferenz. Am 6. November erschienen auch das E-Book und Ulrich Noethens ungekürzte Lesung auf CD und als Download.
Der Unfall: Der erste Teil spielt eine Woche vor dem Unglück in Maine
Freida McFaddens »Der Unfall« erscheint am 11. November 2026 bei Heyne als Paperback; unser früherer Beitrag zum Buch stellt die Handlung vor und vergleicht sie mit Stephen Kings »Misery«. Die Leseprobe zeigt den Aufbau: Ein kurzer Prolog trägt die Überschrift »Nach dem Unfall«, darin gesteht eine namenlose Ich-Stimme eine Tat. Dann springt der erste Teil in die Woche vor dem Unfall, zu Tegan, die im achten Monat schwanger ist und im Supermarkt Doppelschichten arbeitet.
Vor ihrem Haus in Lewiston, Maine, wartet im Dunkeln ein Mann im Trenchcoat. Es ist der Anwalt Jackson Bruckner; er muss, wie Tegan überlegt, mindestens zwei Stunden gefahren sein. Ein Vertrag soll ihre Zukunft absichern.
Unterschrieben werden soll der Vertrag in Kapitel 5; dort bricht die Leseprobe ab, noch bevor der Schneesturm einsetzt, von dem der Verlagstext spricht. Tegan erzählt im Präsens. Die Widmung gilt McFaddens Vater. Im VLB gibt Heyne mehr als 3,4 Millionen verkaufte McFadden-Bücher im deutschsprachigen Raum an (Stand April 2026). Die gekürzte Hörbuchfassung mit Leonie Landa, Sandra Voss und Jesse Grimm kommt am 9. November als Download und dauert 7 Stunden und 59 Minuten. Weitere Spannungsromane mit Erscheinungstermin stehen bei den angekündigten Krimis und Thrillern.
Wolfsstunde: Ellen Sandbergs Roman beginnt bei einer Nachlasspflegerin in München
Auch Ellen Sandbergs »Wolfsstunde« erscheint am 11. November bei Penguin, gebunden mit 464 Seiten. Eine Personenübersicht vorab nennt zwei Landkommunen: Weilersbronn im Jahr 2026 und Buchthal im Jahr 1991. In der Leseprobe trägt jedes Kapitel den Namen einer Figur, dazu Ort und Zeit. Das erste gehört Katja Behnke, seit 18 Jahren Nachlasspflegerin, die im Mai 2026 in München-Untergiesing im Auftrag des Nachlassgerichts die Wohnung einer Frau öffnet, die mit 65 Jahren gestorben ist. Katjas eigener Mann Hannes ist seit fast einem Jahr verschwunden. Danach kommt die Dokumentarfilmerin Marlene Möller zu Wort, die auch der Verlagstext vorstellt.
Marlene lebt mit ihrem Mann Torge in Weilersbronn. Dort, auf einem württembergischen Dreiseithof von 1875, überspielt sie an einem Samstag im Mai ihre alten Filme von CD-ROMs auf eine Festplatte. Ein dritter Erzählstrang führt nach Regensburg im Februar 1985, als sie noch Marlene Brunner hieß.
Den Titel erklärt der Verlag mit der Zeit kurz vor Tagesanbruch, in der besonders viele Menschen zur Welt kommen und sterben; ganz ähnlich beschreibt Johan, die Hauptfigur in Ingmar Bergmans Film »Die Stunde des Wolfs« von 1968, diese Stunde. Ellen Sandberg ist das Pseudonym der Münchner Autorin Inge Löhnig; die Seite Ellen Sandberg versammelt weitere Romane unter diesem Namen. Das ungekürzte Hörbuch auf zwei MP3-CDs erscheint am 19. November, acht Tage nach dem Buch; Vera Teltz liest 13 Stunden und 45 Minuten. Laut unserer Auswertung von 13.696 Hörbüchern (Stand Oktober 2026) gehört sie zu den 20 Stimmen mit den meisten Hörbuchstunden im CineBuch-Sortiment. Die Premierenlesung hat der Verlag für den 9. November in Papenburg angekündigt.
Der tote Agent: In der Leseprobe liegt Reacher in völliger Dunkelheit
Ebenfalls am 11. November bringt Blanvalet »Der tote Agent« heraus, den 29. Roman um Jack Reacher. Um Original, Übersetzung und die Arbeitsteilung der Brüder Lee und Andrew Child ging es in unserem Beitrag zum neuen Reacher-Roman vom 3. Oktober. Das Buch beginnt so: »Zuerst kam der Schmerz, dann folgte das Geräusch, wie ein Blitz im Gewitter vor dem Donner kommt.« Reacher erwacht mit gebrochenem rechtem Handgelenk, sieht nichts und weiß nicht, wie er an diesen Ort gekommen ist. Laut Verlagstext liegt er auf einem Bett, in der Leseprobe auf einem Stahltisch in einem Landhaus in den Ozarks. Noch im ersten Kapitel wechselt die Erzählung fünf Meilen nach Norden, zu einem Mann, der sich in diesem Augenblick Ivan Vidic nennt.
Vidic wartet an einer unbeleuchteten Serpentinenstrecke, auf der am selben Tag ein Lincoln Navigator verunglückt ist. Gewidmet ist das Buch dem Literaturagenten Richard Pine, »zehn Jahre und kein Ende …«; laut Publishers Weekly war er 2020 an dem Vertrag über vier Bände beteiligt, die Lee Child mit seinem Bruder schreiben sollte. Neu seit dem Oktober-Beitrag ist der nächste Termin: Band 30, »Der Söldner«, im Original »Exit Strategy«, ist für den 12. Mai 2027 bei Blanvalet angekündigt, übersetzt von Wulf Bergner, der auch Band 29 übertragen hat.
Fleischpflanzerl-Misere: Der Silvesteranruf erreicht den Franz beim Wolfi
Rita Falks 14. Eberhofer-Krimi »Fleischpflanzerl-Misere« erscheint am 12. November 2026 bei dtv als Paperback mit 320 Seiten. Inhalt, Schauplätze und Verfilmungen standen in unserem Eberhofer-Beitrag vom September. Neu ist die Leseprobe, die dtv als »Blick ins Buch« anbietet: Den Anruf des früheren Bürgermeisters, mit dem das erste Kapitel beginnt, nimmt der Franz an Silvester beim Wolfi entgegen, wo es voll und laut ist. Der Anrufer beteuert, er sei Jäger und könne jeden Schuss von einem Silvesterknaller unterscheiden; eine Leiche liege allerdings nicht in seinem Vorgarten. Der Franz rät ihm, sich noch einen Eierlikör einzuschenken.
Neu ist auch die Spieldauer des Hörbuchs: Christian Tramitz liest den Band ungekürzt auf sieben CDs in 8 Stunden und 48 Minuten. Der Audio Verlag bringt sie zeitgleich mit dem Buch heraus, dazu einen Download. Im VLB nennt der Hörbuchverlag mehr als 3,8 Millionen verkaufte Hörbücher der Autorin. Bei der ausverkauften Premiere am 15. November in der Münchner Komödie im Bayerischen Hof beginnt die Lesung um 18 Uhr, beim Zusatztermin am 17. November um 19.30 Uhr.
Vom 17. bis 19. November: Kinney, Wells und Yarros
Am 17. November erscheint Jeff Kinneys »Gregs Tagebuch 21 – Ach du dickes Ei!« bei Baumhaus mit 224 Seiten; worum es geht, erzählt unser Beitrag zu Band 21. Zeitgleich bringt Lübbe Audio ein Hörspiel mit Marco Eßer als Greg heraus, auf CD und als Download jeweils knapp 80 Minuten lang.
Benedict Wells' »Die Nacht der Bücher« folgt am 18. November bei Diogenes, 64 Seiten mit Zeichnungen von Carlo Stanga. Das Titelblatt der Leseprobe trägt den Zusatz »Eine Weihnachtsgeschichte«. In einem Vorwort beschreibt Wells das Buch als noch einmal überarbeitete Fassung einer Kurzgeschichte und fragt, in wen sich Atticus Finch aus Harper Lees »Wer die Nachtigall stört« verlieben könnte und mit wem Emma Woodhouse aus Jane Austens »Emma« ihre Zeit verbringen würde. Der erste Satz der Geschichte lautet: »Mr Stanley war nicht zu beneiden, wie er da auf dem Holzstuhl in seinem Dienstzimmer saß und auf den bunten Kalender mit Sinnsprüchen starrte.« Stanley ist 58, hält an Heiligabend die Nachtwache in einer Bibliothek und liest nicht gern. Die Bibliothek liegt im Londoner Stadtteil Marylebone, stammt aus dem 18. Jahrhundert und besitzt ein frühes Originalmanuskript von A. A. Milnes »Pu der Bär«. Wie die Geschichte aus seinem Roman »Vom Ende der Einsamkeit« hervorging, zeigt unser Beitrag zu Wells' Weihnachtsbuch.
Am 19. November folgt Rebecca Yarros' »Peculiar Stars – Zwischen uns die Welt« bei dtv. Mit 752 Seiten ist es das umfangreichste Buch der Auswahl, Wells' Geschichte mit 64 Seiten das schmalste. In der Leseprobe, ebenfalls ein »Blick ins Buch« von dtv, trägt das erste Kapitel Callistas Namen und spielt in der Gegenwart: Die Ich-Erzählerin kommt schwer verletzt zu sich, in einem Krankenhaus, das der Familie ihres Verlobten gehört, und fragt nach Dominic. Vor dem zweiten Kapitel steht ein Auszug aus einem Interview; danach springt die Handlung zum »Tag des Auslaufens« zurück. Was über die Heldin, den Zyklon und die 543 Tage auf einer Insel bekannt ist, fasst unser Beitrag zu »Peculiar Stars« zusammen. Weitere Belletristik mit festem Termin zeigt die Übersicht angekündigter Romane und Erzählungen.
Das feinmaschige Netz: Nessers wohl letzter Barbarotti führt nach Gotland
Den Abschluss macht am 25. November 2026 Håkan Nessers »Das feinmaschige Netz« bei btb, gebunden mit 384 Seiten, aus dem Schwedischen von Paul Berf. Der Verlag nennt es den zehnten und letzten Fall von Gunnar Barbarotti; Nesser selbst schreibt in einer einleitenden Bemerkung vorsichtiger von der wohl letzten Geschichte mit Barbarotti und seiner Kollegin Eva Backman. Dort erklärt er auch, welche Orte auf Gotland es wirklich gibt, darunter Rute, Lokrume, Hejnum und Graute gård. Erfunden sind die westschwedische Stadt Kymlinge, der Hof Gunsarve und das Seniorenheim Herbstsonne. Der Autor lebt seit 2020 auf Furillen, einer kleinen Insel vor Gotland, die zum Kirchspiel Rute gehört.
Das erste Kapitel spielt in den Sechzigerjahren am Rand eines Weizenfelds in Südwestschweden: Zwei Halbbrüder, 15 und 12 Jahre alt, schließen einen Pakt fürs Leben, der dem Jüngeren teuer zu stehen kommt. Im zweiten Kapitel beginnt Albin Asunander, Barbarottis früherer Chef, im Mai 2025 seine Aufzeichnungen; er ist im 78. Lebensjahr und blickt aus einem Seniorenheim in Visby auf den Fährhafen. Ins Reine schreiben lässt er sie von Roseanna, einer Mitbewohnerin im Seniorenheim, deren Name, wie er bemerkt, zu einem Krimiklassiker passt: »Roseanna« von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, der erste Fall von Kommissar Martin Beck, auf Deutsch »Die Tote im Götakanal«.
Nessers erster Kriminalroman erschien 1993 als »Det grovmaskiga nätet«, auf Deutsch »Das grobmaschige Netz«; der zehnte Barbarotti trägt im Original den Titel »Det finmaskiga nätet«. Weniger vorsichtig klang Nesser im Dezember 2024 gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT: Nach dem zehnten Band sei Schluss. »Zehn ist eine gute Zahl«, sagte er. In Schweden stand der Roman 2025 auf der Shortlist der Svenska Deckarakademin für den besten schwedischen Kriminalroman des Jahres; ausgezeichnet wurde Sara Strömbergs »Sot«. Das ungekürzte Hörbuch mit Dietmar Bär kommt auf einer MP3-CD schon am 19. November, sechs Tage vor dem Buch, und dauert 11 Stunden und 40 Minuten. Weitere Bücher Nessers versammelt die Autorenseite Håkan Nesser.
| Band | Titel | Bei CineBuch | Jahr |
|---|---|---|---|
| 1 | Mensch ohne Hund | bei uns nicht erhältlich | 2007 |
| 2 | Eine ganz andere Geschichte | bei uns nicht erhältlich | 2008 |
| 3 | Das zweite Leben des Herrn Roos | bei uns nicht erhältlich | 2009 |
| 4 | Die Einsamen | bei uns nicht erhältlich | 2011 |
| 5 | Am Abend des Mordes | bei uns nicht erhältlich | 2012 |
| 6 | Barbarotti und der schwermütige Busfahrer | bei uns nicht erhältlich | 2020 |
| 7 | Schach unter dem Vulkan | bei uns nicht erhältlich | 2021 |
| 8 | Ein Brief aus München | bei uns nicht erhältlich | 2024 |
| 9 | Eines jungen Mannes Reise in die Nacht | Taschenbuch ab 10.12.2026, Download | 2025 |
| 10 | Das feinmaschige Netz | Hardcover, MP3-CD | 2026 |
Weitere Novembertitel und die Termine der zehn Bücher
Außerhalb dieser Auswahl erschien schon am 2. November Arnaldur Indriðasons Kriminalroman »In eisigem Licht« bei Lübbe, gebunden und als E-Book. Neue Bücher von Michael Connelly, Corina Bomann, Nora Roberts, Anne Jacobs und Sabine Ebert sowie Lucinda Rileys »Das Orchideenhaus« als Neuausgabe stellt unser Novemberüberblick vom 23. Oktober vor, zusammen mit unserer Zählung aller Novembertitel.
| Titel | Ausgabe | Termin | Preis |
|---|---|---|---|
| Agrippa (Robert Harris) | Hardcover, Heyne, 400 S. | 4.11.2026 | 26,00 € |
| Afrika (Daniel Kehlmann) | Hardcover, Rowohlt, 256 S. | 6.11.2026 | 24,00 € |
| Der Unfall (Freida McFadden) | Paperback, Heyne, 368 S. | 11.11.2026 | 17,00 € |
| Wolfsstunde (Ellen Sandberg) | Hardcover, Penguin, 464 S. | 11.11.2026 | 23,00 € |
| Der tote Agent (Lee Child, Andrew Child) | Hardcover, Blanvalet, 400 S. | 11.11.2026 | 24,00 € |
| Fleischpflanzerl-Misere (Rita Falk) | Paperback, dtv, 320 S. | 12.11.2026 | 18,00 € |
| Gregs Tagebuch 21 – Ach du dickes Ei! (Jeff Kinney) | Hardcover, Baumhaus, 224 S. | 17.11.2026 | 16,00 € |
| Die Nacht der Bücher (Benedict Wells) | Hardcover, Diogenes, 64 S. | 18.11.2026 | 20,00 € |
| Peculiar Stars – Zwischen uns die Welt (Rebecca Yarros) | Paperback, dtv, 752 S. | 19.11.2026 | 17,00 € |
| Das feinmaschige Netz (Håkan Nesser) | Hardcover, btb, 384 S. | 25.11.2026 | 25,00 € |
Unsere Empfehlung
Wer historische Romane mag, beginnt mit »Agrippa«: Die Leseprobe zeigt einen nüchternen, oft lakonischen Erzähler, und der erste Teil lässt die Freundschaft mit dem späteren Augustus auf der Schulbank beginnen. Wer Familienromane mit einem dunklen Kern liest, findet in »Wolfsstunde« Zeitebenen von 1985 bis 2026, zwei Kommunen und mit einer Nachlasspflegerin eine ungewöhnliche Hauptfigur für das erste Kapitel. Für Krimifans, die Barbarotti über die Jahre begleitet haben, ist »Das feinmaschige Netz« der wichtigste Novembertermin; ohne die früheren Bände fehlt einiges, denn Barbarottis Verhältnis zu Asunander und Backman hat eine lange Vorgeschichte. McFadden nimmt sich nach dem kurzen Prolog Zeit für Tegans Alltag; wer von der ersten Seite an Tempo will, ist bei Reacher besser aufgehoben.
Stand: 28. Oktober 2026; Preise und Verfügbarkeit der verlinkten Produkte wurden an diesem Tag bei CineBuch geprüft. Leseproben der Verlage, abgerufen am 28. Oktober 2026: Robert Harris, »Agrippa«, und Freida McFadden, »Der Unfall« (beide Heyne); Ellen Sandberg, »Wolfsstunde« (Penguin); Lee Child und Andrew Child, »Der tote Agent« (Blanvalet); Håkan Nesser, »Das feinmaschige Netz« (btb); Benedict Wells, »Die Nacht der Bücher« (Diogenes); Rita Falk, »Fleischpflanzerl-Misere«, und Rebecca Yarros, »Peculiar Stars« (beide dtv, »Blick ins Buch«); Daniel Kehlmann, »Afrika« (Rowohlt, Leseprobe auf unserer Produktseite). Termine, Umfang, Ausgaben, Spieldauern und Übersetzungen: Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), abgerufen am 28. Oktober 2026, dazu Verlagsangaben von Argon, Random House Audio, Der Audio Verlag und Lübbe Audio;Lesungstermine von Robert Harris und Ellen Sandberg laut Veranstaltungsseiten von Penguin Random House. Originalausgabe von »Agrippa«: Irish News, 26. August 2026; Richard Pine: Publishers Weekly, 27. Januar 2020; Eberhofer-Premiere: in-muenchen.de; Nesser bei der Nachrichtenagentur TT über TV4, 30. Dezember 2024 (Zitat in eigener Übersetzung) und 6. November 2025 (Shortlist); Preisträgerin: Swedish Book Review, Swedish Literary Prizes 2025. Wikipedia: Marcus Vipsanius Agrippa, Pantheon (Rom), Sisak (englisch), Robert Harris (englisch), Kongokonferenz, Imre Széchényi (englisch), Inge Löhnig, Die Stunde des Wolfs, Håkan Nesser, Furillen, Rute socken (schwedisch), Die Tote im Götakanal. Aufmacherbild: eigene Gestaltung mit den Covern von Heyne, Penguin und dtv. Erscheinungs- und Lieferangaben aktualisiert am 7. November 2026.






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