Worte

Essays und Reden | Über die großen Themen seines Lebens und Werks
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Inhaltsangabe

»Die Rechnung ist noch offen« – unter diesem Titel hielt Amos Oz seine letzte große Rede im Juni 2018, ein halbes Jahr vor seinem Tod. Sie hat den Charakter eines Vermächtnisses, das er uns – seinen Millionen Leserinnen und Lesern in Israel, in Deutschland, in aller Welt – hinterließ. Es ging um Krieg und Frieden, um Israel und den Nahen Osten, die bedrohte Humanität und gefährdete Demokratie. Dieser Band versammelt Reden, die Amos Oz gehalten, Essays, die er geschrieben, Gespräche, die er im Laufe der Jahre geführt hat. Es geht um den Sechs-Tage-Krieg 1967, um die Kriege seither, den ungelösten Konflikt mit den Palästinensern. Amos Oz berichtet von seinen Reportagen im Landesinneren, stellt uns sein großes Epos Eine Geschichte von Liebe und Finsternis vor und erzählt die Bibel neu.

Dieses Buch lässt uns den großen Autor seines Landes neu entdecken.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.05.2026
  • Autor/Autorin: Amos Oz
  • Übersetzung: Jan Eike Dunkhase
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Jüdischer Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/132/30 mm
  • Seitenanzahl: 303
  • ISBN: 9783633543458
Pressestimmen
»Je länger man in diesem Buch liest, desto häufiger kommt der Gedanke auf, wie notwendig die Stimme von Amos Oz gerade heute ist, wie außerordentlich bedauerlich es ist, dass er und seine Mitstreiter ... wegen der verbohrten Ideologen auf allen Seiten des Nahost-Konflikts zu Lebzeiten keinen Erfolg hatten. Umso wichtiger ist das Vermächtnis von Amos Oz.«
Andreas Müller, Mainzer Allgemeine Zeitung, 8. Juli 2026
»Wer durch den Band blättert, erlebt einen Amos Oz, der oszilliert zwischen einer unverfrorenen Ehrlichkeit über die Bedingungen der geopolitischen Lage Israels, einer Zugewandtheit gegenüber politisch Andersdenkenden, einem unbändigen Wunsch nach universeller Liebe und der Sehnsucht nach einem unbefangenen Heimatgefühl.«
Nikolas Ender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Juni 2026
»Mit diesem Band ist dem Verlag eine würdige Verbeugung vor diesem großen Autor gelungen, die hoffentlich auch dazu beiträgt, dass die zeitlosen, wunderschönen und nach wie vor aktuellen Romane von Amos Oz von immer mehr Menschen gelesen werden.«
Andreas Knabl, Buchkultur
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Juden und Worte

€25,00
Juden und Worte bilden von jeher eine enge Verbindung. Amos Oz und seine Tochter Fania Oz-Salzberger, die als Historikerin lehrt, erkunden jüdische Wortwelten, Wörter, ihre alten wie neuen Bedeutungen, Auslegungen und Wandlungen, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets. Kontinuität im Judentum war immer ans mündlich geäußerte und geschriebene Wort geknüpft, an ein ausuferndes Geflecht von Interpretationen, Debatten, Streitigkeiten. In der Synagoge wie in der Schule, vor allem aber zu Hause umspannte es zwei oder drei ins Gespräch vertiefte Generationen. Was Juden untereinander verbindet, sind Texte. Es ist mit Händen zu greifen, in welchem Sinne Abraham und Sara, Rabban Gamiel, Glückel von Hameln und zeitgenössische jüdische Autoren demselben Stammbaum angehören. Vater und Tochter zeigen anhand verschiedener Themen wie Kontinuität, Frauen, Zeitlosigkeit, Individualität quer durch die Zeiten, von der namenlosen, möglicherweise weiblichen Verfasserin des Hohenliedes bis zu den Talmudisten, Gelehrten und Künstlern die Verbindung von Juden und Wörtern. Sie zeigen, dass jüdische Tradition, auch jüdische Einzigartigkeit nicht von zentralen Orten, Erinnerungsstätten, heroischen Figuren oder Ritualen abhängt, sondern vielmehr von geschriebenen Worten, deren Auslegungen und Debatten zwischen den Generationen. Gelehrt, behände und humorvoll bietet »Juden und Worte« einen einzigartigen Streifzug durch die jüdische Geschichte und Kultur und lädt jeden Leser, jede Leserin zum Gespräch ein, zu Fragen, Einwänden, Entdeckungen in einem Buch.
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