Wilde Mutter, ferner Vater

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Inhaltsangabe

Jutta Voigt erzählt die Geschichte ihrer Familie zwischen Krieg und Frieden, Diktatur und Bohème, Vergebung und Vergessen – ihr bislang persönlichstes Buch. 

Margit, die wilde Mutter, war achtzehn, als sie den blonden, hochgewachsenen Willi traf. Drei Wochen nach Judys Geburt überfiel Hitler die Sowjetunion, und das Kind sah den fernen Vater erst wieder, als es sieben Jahre alt war. Die hoffnungsvollen fünfziger Jahre enden im tiefen Fall: Willi erliegt dem Alkohol, weil er den Krieg und was er tat vergessen muss. Judy schafft als Einzige in der Familie den Aufstieg: Sie trifft Henri, den genialen Regisseur und Brecht-Schüler, und wird eine erfolgreiche Feuilletonistin. Aufbruch und Scheitern der Nachkriegszeit wiederholen sich in der zweiten historischen Zäsur, die Judy erlebt: der Wende. In Jutta Voigts neuem Buch sehnt sich die Vergangenheit nach der Gegenwart. Sie will nicht begraben sein, sondern wird zum bizarren Muster, vor dem wir uns erkennen.

»Berührend, verstörend und unfassbar gut erzählt.« MARION BRASCH 

»Jutta Voigts Erinnerungen verdichten acht Jahrzehnte deutscher Geschichte auf wenigen Quadratkilometern Berlin, vom Krieg über die DDR bis in die offene Gegenwart: kitschfern, realitätstrunken und mit reflektierter Poesie.« CHRISTOPH DIECKMANN, DIE ZEIT 

»Großartig geschriebene Zeitgeschichte(n).« DIETER KOSSLICK

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.08.2022
  • Autor/Autorin: Jutta Voigt
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/125/24 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783351037994
Pressestimmen
»Mit kurzen, prägnanten Sätzen, voller Sprachfantasie und -witz, schafft sie diesen lange bekannten Jutta-Voigt-Sound, der ihr als Feuilletonistin und Buchautorin so viele begeisterte Leser verschafft hat. Entstanden ist ein Berlin-Roman mit dem Flair der heruntergekommenen Weltstadt.«
Neues Deutschland, 18. November 2022
»Ein offener, erfrischender, flott geschriebener Blick ins warm pochende Herz Ostberlins.«
Nürnberger Nachrichten, 31. Oktober 2022
»Wie Voigt Halbsätze ziseliert, die umfangreiche Geschichten erzählen, ist großes Kino.«
Andrea Rieger, Kleine Zeitung, 17. Oktober 2022
»Sie erweist sich [...] als großartige Erzählerin und Rechercheurin. Es sind die vielen Details und Nuancen, die klare und doch verspielte, so gar nicht abgenutzte Sprache, ein Lebensgefühl, das herüberweht wie der Geruch nach frischer Farbe, die bald darauf vertrocknet, die dieses Buch, das ganz nah an unsere gegenwärtigen Ängste und Besorgnisse heranrückt, zu einer empfehlenswerten Lektüre machen.«
Lausitzer Rundschau, 4. Oktober 2022
»Dies ist nicht nur ein ostdeutsches, sondern ein gesamtdeutsches Thema, das aus dem Buch eine berührende Zeit- und Familiengeschichte macht.«
der Freitag, 29. September 2022
»Vielleicht wurde die Berliner Nachkriegszeit noch nie so poetisch erzählt.«
tip Berlin, 19. September 2022
»eine sehr lohnende Lektüre. Es ist berührende Zeit- und Familiengeschichte und nicht zuletzt auch eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin.«
NDR Kultur, 5. September 2022
»Wie Jutta Voigt [...] ihre unglücklichen Eltern schildert, die als blutjunge Menschen zusammenkamen und sich nicht wiederfanden nach dem Krieg und der Gefangenschaft des Mannes - das ist wirklich großartig und tief berührend.«
Mitteldeutsche Zeitung, 25. August 2022
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

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Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist Die DDR ist untergegangen und mit ihr die Kübel der Großküchen, die Durchreichen und die herrschsüchtigen Kellner. Die preisgekrönte Journalistin Jutta Voigt erinnert an Spreewaldgurken, Grilletta und Goldbroiler und das einzige japanische Restaurant der Republik. Brillant geschrieben, wunderbar subjektiv und ganz und gar nicht geschmacklos. "Unterhaltsam und klug." Süddeutsche Zeitung "Witzige Abrechnung mit dem Leben im ‚Ham wa nich'-Land." Stern

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