»Von der Natur des Menschen« erzählt in acht Kurzgeschichten, wie Kinder und Erwachsene in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen mit schwierigen Herausforderungen im Leben umgehen. Jiro Taniguchi, preisgekrönter Zeichner von »Vertraute Fremde«, setzt in diesem Werk Episoden des japanischen Autors Ryuichiro Utsumi in gewohnt klare und sensible Bildgeschichten um. Wie schon in seinen bisherigen Werken sind es eher alltägliche Momente und Emotionen, die in seinen Comics eine ungeahnte erzählerische Kraft entfalten. »Emotional zutiefst berührend« (BUCHJOURNAL) »Ein wahrer Brückenschlag zwischen japanischen Manga und europäischer Comickultur, und demnach besonders lesenswert.« (Vesna Andonovic, LUXEMBURGER WORT)
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 27.01.2026
Autor/Autorin: Jiro Taniguchi,Ryuichiro Utsumi
Übersetzung: John Schmitt-Weigand (aus dem Japanischen)
Altersempfehlung: 14 bis 99 Jahre
Einband: Paperback
Auflage: 2. Auflage
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 210/146/15 mm
Seitenanzahl: 224
ISBN: 9783551804990
Darum lohnt sich dieses Buch
Endlich wieder lieferbar: Acht Kurzgeschichten um das menschliche Miteinander
Einzelband in japanischer Leserichtung
Werk zweier bekannter japanischer Künstler
Pressestimmen
»«Von der Natur des Menschen» regt auf beste Weise zum Mitdenken an«
Michael Bohli, PHOSPHOR, 18. April 2026
Herstellerinformationen
Carlsen Verlag GmbH Völckersstraße 14-20 22765 Hamburg DE
Japan, 1649. Nach zwei Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen herrscht die Tokugawa-Dynastie streng aber friedlich über das Land – unter Festsetzung des Kaisers innerhalb der Stadtmauern Edos. Der Diebstahl eines geheimen Manuskripts heizt die Gemüter der Bevölkerung wieder an und führt Japan an die Grenze eines neuen Bürgerkriegs. Um diesen zu verhindern, beauftragt das Shogunat den Samurai Yagyu mit der Suche nach dem Dokument.
Mit einem Mix aus philosophischer Geschichtsbetrachtung und energiegeladener Actionszenen beschreiben Kan Furuyama und Jiro Taniguchi den Weg Japans in die Moderne.
Weitere Informationen:
- Einzelband
- Großformatige Klappenbroschur in japanischer Leserichtung
- Ein Klassiker des Historien-Meisters Jiro Taniguchi in deutscher Erstveröffentlichung
Als er die Nachricht vom Tode des Vaters erhält, fährt Yoichi zu dessen Beerdigung in seinen Heimatort Tottori. 15 Jahre hat er seine Familie nicht mehr besucht, darin bestrebt, die Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend zu verdrängen. Nun erweist er seinem Vater bei der Totenwache die letzte Ehre – und verblasste Erinnerungen werden lebendig. Die Gespräche im Kreise der Verwandten revidieren festgefahrene Ansichten, machen alte Schuldzuweisungen nichtig. Vor Yoichi entfaltet sich ein vollkommen neues Bild seines Vaters. PRESSESTIMMEN zu DIE SICHT DER DINGE (zur deutschsprachigen Erstveröffentlichung im Jahr 2013): »Ein großartiges Buch. Bereits im letzten Jahr veröffentlichte der Carlsen-Verlag Taniguchis "Vertraute Fremde" - die meisterhafte Erzählung von einem gehetzten Großstadtmenschen auf der unfreiwilligen Reise in seine Vergangenheit. Dafür wurde der Japaner mit dem Preis als bester Szenarist auf dem renommierten Comic-Festival in Angoulême ausgezeichnet. Kaum vorstellbar schien, dass Taniguchi noch einmal ein solcher Wurf gelingen würde. Doch nun ist es vollbracht. So wie in dem Vorgängerband tritt auch in "Die Sicht der Dinge" ein Vertreter der schnelllebigen Jetztzeit seinen Weg in die Heimat an, die er in jungen Jahren und im Streit mit seinem Vater verlassen hat.« (Christian Schlüter, FRANKFURTER RUNDSCHAU) »Taniguchi erweist sich in dieser nun auch auf Deutsch vorliegenden Graphic Novel erneut als Meister des feinen Strichs und der großen Emotionen. Mit nur wenigen Bildern gelingt es dem Künstler, die ganze Gefühlswelt seiner Figuren vor dem Leser auszubreiten. Nachdenklich und stimmungsvoll kreist seine Geschichte um Begriffe wie Ehrgefühl, Verlust und Vertrauen.« (dpa)
Rückkehr in die Kindheit: Ein Sommer voller Fragen
Im Kyoto der Gegenwart – der 48-jährige Hiroshi steigt nach einer Geschäftsreise in den falschen Zug und findet sich schließlich in seiner Geburtsstadt wieder, in der er seit Jahren nicht mehr war. Ihm bleiben ein paar Stunden Zeit und er beschließt, das Grab seiner Mutter zu besuchen. Auf dem Friedhof verliert er plötzlich das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, steckt er in seinem Körper als 14-Jähriger. Mit dem Wissen und den Gedanken des erwachsenen Mannes nimmt er sein Teenagerleben wieder auf. Denn genau in jenem Sommer verließ sein Vater die Familie… Was hat seinen Vater dazu bewegt, so sang- und klanglos zu verschwinden?
Die preisgekrönte Graphic Novel jetzt in einer neuen Ausgabe in original japanischer Leserichtung.
Tiefgründige Erzählung über die Geheimnisse eines schicksalhaften Sommers
Einzelband
Neuausgabe erstmalig in japanischer Leserichtung
Gewinner mehrerer Auszeichnungen
Eine einzigartige, berührende Geschichte über Selbstfindung und Verlust, die mit einer Mischung aus Melancholie und Poesie jeden in den Bann zieht.
Wenn Spazierengehen zur Kunst des Augenblicks wird
In 18 stillen Episoden begleitet dieser Manga einen namenlosen Mann durch die Vororte einer japanischen Großstadt. Er klettert barfuß auf Bäume, um Kinderspielzeug zu retten, beobachtet Vögel, spielt in Pfützen und bringt eine Muschel zurück ans Meer. Ohne dramatische Handlung oder große Worte entfaltet sich hier eine feinsinnige Erzählung über die kleinen Wunder des Alltags – über das Glück, sich Zeit zu nehmen und die Welt mit wachen Augen zu sehen. Taniguchis detailreicher, realistischer Zeichenstil verwandelt Bushaltestellen, Kirschbäume und Betonufer in eine dichte, atmosphärische Kulisse. Die scheinbar ereignislosen Momente berühren tief, weil sie zum Innehalten einladen und zeigen: Wahres Glück liegt in der Wahrnehmung des Augenblicks.
»Der spazierende Mann« steht als Sinnbild für Entspannung und die Wertschätzung des Moments, eine Einladung, den allgegenwärtigen Stress hinter sich zu lassen und die Schönheit in den kleinen Dingen zu finden. Mit der visuellen Kraft des Manga und einem gedrosselten Erzähltempo schafft Jiro Taniguchi eine meditative Erfahrung.
Spätwerk Taniguchis, das eine neue Ära seines Schaffens einläutete und als eines seiner bedeutendsten Werke gilt
Originalgetreue Neuauflage in japanischer Leserichtung
Ohne große Worte erzählt – die Kunst des »Show, don't tell« in Perfektion: Bilder sprechen, Stille wird spürbar
Gekiga-Stil mit europäischem Einfluss: detailreiche, realistische Zeichnungen voller Atmosphäre und Ruhe
Slice of Life vom Feinsten – für alle, die Entspannung, Entschleunigung und die Schönheit im Unscheinbaren suchen
Der spazierende Mann ist eine meditative Ode an die Stille – ein zeitloses Werk über Achtsamkeit, Freiheit und die Kunst, im Moment zu leben.