
Verfehlte Weichenstellungen
Die fatalen Folgen der Bahnliberalisierung in Europa
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Inhaltsangabe
Inhalt
Vorwort von Renate Anderl
Vorwort von Gerhard Tauchner
Einleitung
1. Wie Brüssel den Markt öffnete: die Europäische Union als Treiber der Liberalisierungspolitik
1.1 Vom Verkehrswegeflickenteppich zu einer gemeinsamen Verkehrspolitik
1.2 Kontinuierliche Liberalisierung: die EU-Vorgaben für den Schienenverkehr
1.3 Die Theorie hinter der Reform: wettbewerbstheoretische Grundlagen europäischer Schienenverkehrspolitik
2. Zwischen Reformeifer und Realitätserkenntnis: Deutschland
2.1 Die Bahn(struktur)reform: ein Neustart im Bemühen um Einklang mit EU-Vorgaben
2.2 Verkehr, der verbindet – oder auch nicht: der Schienenpersonennahverkehr in Deutschland
2.3 Fernverkehr unter Konkurrenzdruck: Marktstrukturen im Schienenpersonenfernverkehr
2.4 FlixTrain: die neue Konkurrenz auf der Schiene
3. Starke Governance, gezielte Direktvergabe und kontinuierliche Investitionen: Österreich
3.1 Entwicklung und Organisation des österreichischen Bahnsektors
3.2 Wenn Auftrag statt Ausschreibung entscheidet: Direktvergabe im gemeinwirtschaftlichen Verkehr
3.3 Gründe für die Leistungsfähigkeit des österreichischen Schienenpersonenverkehrs
3.4 Zentralisierte Infrastruktursteuerung und hohe Netzqualität im österreichischen Eisenbahnwesen
4. Europa im Vergleich: wie Liberalisierungsprozesse (nicht) wirken
4.1 Wettbewerbsinseln mit Nebenwirkungen: Spanien und Italien
4.2 Verhaltene Bemühungen um Wettbewerb: die Niederlande
4.3 Pionier der Liberalisierung: Schweden
5. Privatisierung, Fragmentierung und Renationalisierung: Großbritannien
5.1 Umfassendes Glaubensbekenntnis zum Wettbewerb
5.2 Desintegration des britischen Bahnwesens
5.3 Kostspieliges Realexperiment zu Lasten der Steuerzahler:innen
5.4 Rückkehr zur staatlichen Koordination: das Ende eines neoliberalen Experiments
5.5 Renaissance von »Vater Staat«
6. Staatseigen und integriert: Schweiz
6.1 Schweizer Bahnreformen im historischen und institutionellen Kontext
6.2 Integriert statt fragmentiert: die Stärke institutioneller Strukturen
6.3 Hohe Leistungsfähigkeit und Angebotsqualität im Personenverkehr
6.4 Überzeugende Governance und stabile Finanzarchitektur
7. Vorzüge der Direktvergabe, Nachteile des Ausschreibungswettbewerbs und Investitionen als offenkundige Notwendigkeiten
7.1 Verschwiegene Kehrseite des Wettbewerbs: komplexe und kostspielige Regulierungsarchitektur
7.2 Folgen der Liberalisierung für europäische Bahnsysteme
7.3 Kontinuierliche Investitionen als Treiber von Verkehrsmarktanteilen
8. Kernbefunde: Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Vergleich europäischer Bahnsysteme
9. Schlussfolgerungen
Danksagung
Anmerkungen
Abbildungen
Abkürzungen
Literatur
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 27.08.2026
- Autor/Autorin: Tim Engartner,Daniel von Orloff
- Format: E-Book
- Dateiformat: PDF
- Kopierschutz: Wasserzeichen
- Dateigröße: 11 MB
- Verlag: CAMPUS VERLAG
- Sprache: Deutsch
- Umfang: 274 Seiten
- ISBN: 9783593464923
- Lieferung: Download ab 27.08.2026
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