Unsternstunden der Menschheit

Wie die Welt unerträglich wurde
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Inhaltsangabe
Armin Thurnher über Momente der letzten Jahre, in denen die Geschichte ihren fatalen Lauf nahm. »Thurnher gehört zu den scharfsinnigsten Analytikern.« Claudia Kühner, NZZ am Sonntag Stefan Zweig nannte seine berühmte Sammlung von Texten einen »geistigen Spiegel« der Zivilisation. Armin Thurnhers Buch stellt eine Verdunkelung des Spiegels fest. »Unsternstunden der Menschheit« fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Als Bill Clinton die Section 230 eines Mediengesetzes unterzeichnete, nahm die Welt der Kommunikation einen neuen, fatalen Lauf. Als der Blogger Curtis Yarvin zu veröffentlichen begann, legte er ein Fundament zum Aufstieg Donald Trumps. Als Hans Dichand die »Kronen Zeitung« neu gründete, nahm er die politische Klasse Österreichs in die Geiselhaft der Dumpfheit. Ein Blender namens Sebastian Kurz brachte die konservative Kaste halb Europas um den Verstand. Elon Musk, Viktor Orbán, Peter Thiel und viele andere trugen und tragen zur Verdunkelung der Welt bei. Doch wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht am Ende neues Licht blitzen kann?
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.02.2026
  • Autor/Autorin: Armin Thurnher
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3
  • Verlag: Zsolnay, Paul
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/135/28 mm
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783552076198
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Anstandslos

€19,00
Armin Thurnher, „einer der scharfsinnigsten Analytiker österreichischer Politik“ (NZZ) über die Politik Österreichs, von Sebastian Kurz über Korruption zum Weltuntergang „Die Welt steht auf kan Fall mehr lang“, heißt es in Nestroys berühmtem „Kometenlied“. Vieles von dem, was einst zum festen Bestand demokratischer Selbstverständlichkeiten zählte, scheint abgeschafft zu werden. Wir wissen nicht mehr, was wir für wahr halten sollen. Ganz schnell löste sich etwa der falsche Glanz des konservativen Hoffnungsträgers Sebastian Kurz auf in einer Wolke von Skandalen, Korruption und dubiosem Gefolge. Während die multiplen Krisen das Publikum aber vollends verunsichern, findet Kurz mühelos Anschluss an jene Kreise um Donald Trump, die unser politisches System lieber heute als morgen über Bord werfen möchten. In seinem neuen Buch sondiert Armin Thurnher die Lage und zeigt, dass der große Weltuntergang wie immer in Österreich seine kleine Generalprobe hält.
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