Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 2456)

Universalismus von unten

Eine Theorie radikaler Gleichheit | Eine neue philosophische Grundlegung des Universalismus
Angebot€28,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 13.10. – Mi, 14.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
TaschenbuchE-Book
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Je bedrohlicher die Weltlage wird, umso stärker spüren wir, wie sehr wir global aufeinander angewiesen sind. Doch obwohl wir alle verwundbar sind, ist Verwundbarkeit ungleich verteilt. Wie aber lässt sich Ungleichheit ausgehend von Körpern denken? Anhand von Schulden- und Austeritätspolitiken untersucht Jule Govrin in ihrem fesselnden Buch, wie Menschen durch Formen der differentiellen Ausbeutung ungleich gemacht werden. Und sie begibt sich auf die Suche nach gelebter Gleichheit in der Gegenwart. Gleichheit erscheint so nicht als fernes Ideal, sondern als prekäre Praxis, welche die Sorge umeinander in den Vordergrund stellt. In solidarischen Gefügen und egalitären Körperpolitiken blitzt ein Universalismus von unten auf.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.01.2025
  • Autor/Autorin: Jule Govrin
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 2456
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/108/30 mm
  • Seitenanzahl: 499
  • ISBN: 9783518300565
Pressestimmen
»In Universalismus von unten verbinden sich in überzeugender Weise drei Theoriestränge [Affekttheorie, Kapitalismuskritik und radikale Demokratietheorie], die in der bisherigen Debatte weitgehend isoliert nebeneinander herliefen, wenn nicht sogar auseinanderliefen.«
Conrad Lluis, Soziopolis, 15. Oktober 2025
»Die linke Kampfschrift der Stunde … ein weitreichender Gegenentwurf zur Ideologie der Brutalo-Libertären.«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung, 26. März 2025
»Ein Anfang ist gemacht. Vielleicht liest sich dieses engagierte Buch am besten als Einladung zum Weiterdenken.«
Thomas Groß, Der Tagesspiegel, 26. März 2025
»Es ist eine Ethik der Sorge, die Govrin gleich eingangs umreißt, mit Fragen gelebter Gleichheit, nachhaltigen Wirtschaftens und einer generellen Orientierung am Gemeinwohl als Einsatzpunkt ›egalitärer Körperpolitiken‹.«
Deutschlandfunk, 26. März 2025
»Govrins Unterfangen erstrebt ein edles Ziel: Aus der Verwundbarkeit und Verbundenheit der Körper sucht sie ein universelles Recht aller Menschen auf Gleichheit und Solidarität zu begründen.«
Gertrud Nunner-Winkler, literaturkritik.de, 26. März 2025
»Wir [haben] es hier mit einem wirklich wichtigen Buch zu tun ..., das haargenau in unsere Zeit passt.«
Nora Eckert, queer.de, 7. Februar 2025
»Die größte Stärke des Buches liegt für mich darin, den heterogenen und pluralen Widerstandsbewegungen der Gegenwart mit der Idee einer körpergebundenen, radikal egalitären Politik eine gemeinsame Klammer anzubieten. ... Schon der zentrale Bezug auf Körperlichkeit ... stellt dabei eine willkommene Korrektur des noch immer dominanten Intellektualismus der europäischen Philosophiegeschichte dar ...«
Daniel Loick, Deutsche Zeitschrift für Philosophie
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Jule Govrin

Autoritäre Austerität

€25,00

Mit dem Siegeszug rechtsextremer Kräfte zeichnet sich global eine Phase der autoritären Austerität ab, deren disruptive Politiken demokratisches Leben bedrohen. Ihre Vorreiter wie Javier Milei in Argentinien und Donald Trump in den USA inszenieren sich im Zeichen einer akzelerationären Männlichkeit. Sie kürzen gezielt bei Sozialem und Gesundheit, bei Bildung und Gleichstellungsmaßnahmen und schränken die Rechte von Frauen und queeren Menschen ein. Jule Govrin geht in ihrem Buch der Frage nach, wie sich Austerität, Autoritarismus und Antifeminismus wechselseitig verstärken. Lassen sich Gegenstrategien einer demokratischen Sorge ausmachen? Eine packende sozialphilosophische Untersuchung autoritärer Affektpolitiken der Austerität.

Zum Buch