Und es geschieht jetzt

Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober | Ovid Preis und Reiner-Kunze-Preis 2025
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Inhaltsangabe

Was können wir tun – achshav? Jetzt?

Ovid Preis 2025

Reiner-Kunze-Preis 2025

Der 7. Oktober 2023 – ein Schreckenstag, dessen Ausmaß noch immer nicht abzusehen ist. Marko Martin beschreibt, was im Jahr danach geschah. Auf der einen Seite die sich polarisierende Öffentlichkeit, die Relativerungen und Rechtfertigungen. Auf der anderen die Jüdinnen und Juden in Deutschland und Israel, in deren täglichen Leben nichts ist wie zuvor. Die furchtbaren Bilder, der Verlust von Freunden und Verwandten, die Angst auf der Straße hier in Deutschland, und immer wieder Frage: Was können wir tun – achshav? Jetzt? Ein Buch der Zwischenräume und Zwischentöne, das dem Hass die Geschichten der einzelnen Menschen entgegensetzt. Ein Plädoyer für Tikkun Olam, die Reparatur der Welt.

Das Jahr nach dem 7. Oktober führt in viele Abgründe. Jüdinnen und Juden machen wieder die Ur-Erfahrung der Schutzlosigkeit, besonders nach den Bildern jubelnder Islamisten in deutschen Großstädten. In Israel hat der Massenmord der Hamas tiefe Wunden gerissen, Kindergärten, Bibliotheken, Kibuzzim – plötzlich Schauplätze des Terrors. Das entsetzliche Schicksal der Geiseln. Dazu der Gaza-Krieg und eine Regierung, gegen die Hunderttausende Israelis protestieren. Und immer diese Frage: Wie miteinander weiterleben?
Die eine Lösung gibt es nicht, aber doch viele Möglichkeiten erster Hilfe, Gründe für Zusammenhalt. Marko Martin hat sie gesucht und gesammelt und auf bewegende Weise zusammengeführt.


»Marko Martin ist ein wahrer Humanist.« Anne Applebaum


»Marko Martins Tel Aviv-Szenen erinnern an die Geschichten Bruce Chatwins.« Ha'aretz 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 28.09.2024
  • Autor/Autorin: Marko Martin
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage 2024
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783608502558
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Zum ersten Jahrestag des Terroranschlags der Hamas auf Israel
  • Für Leserinnen und Leser von Meron Mendel, Navid Kermani und Michel Friedman
Pressestimmen
»Ein Buch, das seine Leser betroffen zurücklässt. Mit einem sehr mutigen Autor, der sich auch nicht davor scheute, Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede zur Wiedervereinigung einmal eine – vorsichtig ausgedrückt – andere Sicht nahezubringen. Solcher mutigen Stimmen bedarf es. [..] Gut, dass der Tropen Verlag sich dieses Themas angenommen hat.« Diana Wieser, Schreiblust Leselust, 27. Dezember 2024«
Diana Wieser, Schreiblust-Leselust, 27. Dezember 2024
»Marko Martin ist ein beklemmend beeindruckendes Buch gelungen. Er nimmt sich zurück, er hört zu und lässt andere zu Wort kommen. Es geht nicht um ihn, es geht um jene, die Schrecklichstes erlebt haben und die nun mit den Traumata leben müssen. Es ist zugleich sein intimstes Buch geworden, weil er Einblick gibt in seine Freundschaften. In seine Hilflosigkeit und in seine Überforderung.«
Michael Knoll, Intellectures, 29. Oktober 2024
»Martins Buch ist eine vortrefflich geschriebene Annäherung an das jahrtausendealte jüdische Gebot von der “Reparatur der Welt”.« Philip Haibach, Berliner Morgenpost, 09. Oktober 2024«
Philipp Haibach, Berliner Morgenpost, 9. Oktober 2024
»Marko Martin ist ein erschütterndes Buch gelungen, in dem Israelis zu Wort kommen, die auf beeindruckende Weise versuchen, die über sie am 7. Oktober hereingebrochene Katastrophe zu verarbeiten, ohne den Verstand zu verlieren.«
Klaus Bittermann, taz, 5. Oktober 2024
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

Weitere Bücher von Marko Martin

Dissidentisches Denken

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»Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, der hat kein moralisches Recht mehr, pessimistisch zu sein.«  Ilko-Sascha Kowalczuk

Marko Martin nimmt uns mit auf eine Reise zu dissidentischen Zeugen des Totalitarismus des vergangenen Jahrhunderts: Raissa Orlowa-Kopelew, Arthur Koestler, Milan Kundera, Czesław Miłosz, Manès Sperber, Edgar Hilsenrath, Jürgen Fuchs, Pavel Kohout, Hans Sahl, Mariana Frenk-Westheim und viele mehr – ihr Denken kann uns helfen gegen die Erinnerungslosigkeit.

Die Schicksale der Autorinnen und Autoren, mit denen Marko Martin spricht oder die er einfühlsam porträtiert, sind eigentümlich miteinander verflochten: Als Emigranten aus NS-Deutschland oder als Renegaten des parteikommunistischen Denkens – mitunter verbindet sich beides – haben sie die geschichtlichen Brüche an ihrer eigenen Existenz erfahren. In ihrer illusionslosen Kritik an den Regimen und Ideologien haben sie ein feines Gespür für Gefährdungen entwickelt, die uns heute wieder beunruhigend aktuell erscheinen.

Neuausgabe: Mit Marko Martins Rede zum 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution vom 7. November 2024 in Schloss Bellevue

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