Ulysses

Jubiläumsausgabe Türkis
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Inhaltsangabe

Der 2. Februar 1922 hat Literaturgeschichte geschrieben: An diesem Tag, dem 40. Geburtstag von James Joyce, erschien in einer Auflage von 1 000 nummerierten Exemplaren die Erstausgabe des Ulysses, verlegt durch Sylvia Beach, Besitzerin der Buchhandlung Shakespeare and Company, in Paris. Die Publikation des Romans war ein Skandalon: als blasphemisches und pornografisches Machwerk verdammt, wurde es bald in mehreren Ländern zensiert oder verboten. Dies hat den epochalen Erfolg des Ulysses nicht aufhalten können: Längst gilt es als einer der einflussreichsten Romane der Moderne, als ein Jahrhundertwerk. Und es ist ein Buch, das man wieder und immer wieder lesen kann und das mit jedem neuen Lesen weitere Geheimnisse preisgibt. Wer es noch nie gelesen hat oder es wiederlesen möchte, hat nun die Wahl: Anlässlich des 100. Jahrestags seiner ersten Publikation wird der Ulysses in vier schön gestalteten Ausgaben mit jeweils verschiedenfarbiger Prägung vorgelegt – zum Verschenken und Sich-selber-schenken.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.01.2022
  • Autor/Autorin: James Joyce
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/124/30 mm
  • Seitenanzahl: 987
  • ISBN: 9783518472255
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

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