Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 2580)

Tränenfabrik

Gedichte
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe
Valžyna Mort, 1981 in Minsk in der damaligen Sowjetunion geboren, hat erst als Jugendliche Weißrussisch gelernt. Sie, die eigentlich Sängerin werden wollte, entdeckte die politisch umkämpfte Sprache als Instrument des lyrischen Ausdrucks - und macht sie zum Thema ihrer aggressiven Balladen und militanten Litaneien. Von der Kindheit in einem Land voller Angst bis zu den Reisen nach Berlin und New York folgen die Gedichte den Stationen ihres Lebens. Lakonie wechselt ab mit zornigem Pathos. Mort experimentiert mit den Formen Kinderlied, Oper, Agitprop-Gedicht („Und wieder liegt in der Jahres- / bilanz die Tränenfabrik/ ganz vorn.“) und erzielt surrealistische Effekte („wie ein erstarrter blitz/steht eine tulpe/auf meinem bett“). Sie ist die stärkste lyrische Stimme aus einem verschlossenen Land.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.06.2009
  • Autor/Autorin: Valzhyna Mort
  • Übersetzung: Katharina Narbutovic (aus dem Belarussischen)
  • Reihe: edition suhrkamp, Teil 2580
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/8 mm
  • Seitenanzahl: 86
  • ISBN: 9783518125809
Pressestimmen
»Ob es ums Erwachsenwerden, um Einsamkeit, Familie oder Städte geht – die Motive von Valžhyna Mort, die ihre Gedichte oft in Nordamerika verortet, sind universell.«
Stefanie Peter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. August 2009
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Kreuzwort

€12,00
Nach ihrem gefeierten Band »Tränenfabrik« (2009) legt die weißrussische Lyrikerin ihre erste auf Englisch verfasste Gedichtsammlung vor. Sie schreibt ihre von Hunger und Verlust gezeichnete Familiengeschichte fort. Doch stärker als früher, dringlicher, aggressiver setzt sie auf Themen wie Lust, Gewalt, Fremdheit und Einsamkeit. Mit spürbarer Freude am Bearbeiten frischer Sprachmaterie erkundet sie eine in ständiger Verwandlung begriffene Welt, deren harte, strahlende Grenze aus Licht, Wasser, Sand geformt ist. Viele Gedichte umkreisen das Wesen der Sprache, hinterfragen die Autorität jener Instanzen, die entscheiden, wer spricht und wie er das tut.
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