Stehlen, Schimpfen, Spielen

ORF-Bestenliste im Juni 2025
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Inhaltsangabe

Barbi Marković hat sich das Stehlen als kulturelle Unverschämtheit zum Programm gemacht. In ihrem neuen Buch erzählt sie, wie es dazu kam und warum man ihr trotz offener Piraterie die Originalität nie abgestritten hat. Fast nie.

Aber es geht auch um die Kraft und den Zug einer guten, rhythmisch abgestimmten Schimpftirade. Es geht um Machtverhältnisse. Um Regeln, die man sich selbst auferlegt. Darum, objektiv zu sein und wütend, aber auf niemanden konkret. Distanz zu erzeugen, damit die Geschichte näherkommen kann. Dass die Texte am Ende mehr wissen als die Person, die sie geschrieben hat, und über mehr berichten als nur über ein Privatschicksal. – Wie geht das? Dieser mitreißende autobiografische Essay gibt Antworten.

«Barbi Markovićs Bücher sind für mich die weitaus bewegendste in deutscher Sprache unternommene Abenteuerfahrt.» Clemens Setz, Die Zeit

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.05.2025
  • Autor/Autorin: Barbi Marković
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/130/17 mm
  • Seitenanzahl: 144
  • ISBN: 9783498007591
Darum lohnt sich dieses Buch

Wenn Barbi Marković von den Herausforderungen des täglichen Lebens und Schreibens erzählt, dann immer so, dass alles daran neu, anders, farbiger erscheint: ein Ausnahmetalent.

Pressestimmen
»Dank ihrer feinen Ironie, ihres unnachahmlichen Humors und ihrer pointierten, zupackenden Erzählweise entstehen Texte, die zugleich klug, verspielt, überraschend und im besten Sinne verstörend sind", sagt Christian Holtzhauer, Schauspielintendant des Nationaltheaters Mannheim.«
Nicole Sperk, rheinpfalz.de, 25. März 2026
»Eine der atemberaubendsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Und das ist durchaus wörtlich gemeint: Intelligent und gnadenlos, wild und voller Wärme.«
MARIJA ŠABANOVIC, NZZ am Sonntag, 18. Januar 2026
»Das Schöne an dem autobiopoetischen Text, der so entsteht, ist, dass er uns ganz im Unklaren lässt, ob ihre Bücher tatsächlich so geschrieben wurden oder ob sie sich das alles nur ausgedacht hat. In beiden Fällen eine gute Lösung des Problems „Poetikvorlesung“ und ein wirksamer Aufstand gegen diese Zumutung.«
Jürgen Kaube, F.A.Z.- Newsletter Literatur, 9. Januar 2026
»Charmant und vergnüglich.«
Björn Hayer, rheinpfalz.de, 29. August 2025
»Barbi Marković hinterfragt in ihrem originellen Essay das Schreiben selbst – mit Witz, Schärfe und dem Mut, Konventionen zu stehlen und zu brechen.«
Andreas Schröter, Ruhr Nachrichten, 25. Juni 2025
»Melancholie und Reflexion ergeben ein dialektisches Drittes, mit dem man bei diesen Ingredienzen nicht gerechnet hätte: Spass ... Ein grossartig komisches Buch.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 25. Juni 2025
»Barbi Markovic schreibt in „Stehlen, Schimpfen, Spielen“ über das Schreiben – unakademisch und urkomisch. Das Buch der Woche.«
Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung, 7. Juni 2025
»Warum das schön ist, absolut schön? »Weil Literatur ein pauschaler Racheakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen ist. Die Kleinsten sollen die Größten sein.«
Cornelius Pollmer, Die Zeit, 5. Juni 2025
»Was Markovics Schreiben ausmacht, wird auch in dieser Poetikvorlesung sichtbar: dieses tiefe Ein- und Ausatmen von Freiheit in Inhalt und Form und Stil, die Literatur zu etwas so überlebensgroß Gottschönem macht, dass man manchmal weinen möchte.«
Cornelius Pollmer, Die Zeit, 5. Juni 2025
»Ein sehr kurzweiliges Buch, das die "kulturelle Unverschämtheit" zur Kunst erhebt.«
Sebastian Fasthuber, Falter, 4. Juni 2025
»Stehlen Schimpfen Spielen“ ist ein launiger und extrem unterhaltsamer Gang durch das Werk von Barbi Marković – ergänzt durch Exkurse zu Herkunft und prägenden Beziehungen. Selten waren Schreibauskünfte so erhellend und komisch zugleich.«
Holger Heimann, WDR "Westart Lesen", 2. Juni 2025
»Ich wollte eine Poetikvorlesung schreiben, bei der man denkt: das ist doch gar keine“, sagt Barbi Markovic. Ob das geklappt hat? Sie ist sehr lustig geworden, aber man hat auch sehr viel gelernt. Nicht nur übers Schreiben.«
Julia SCHYMURA, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Mai 2025
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Minihorror

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Mini und Miki sind nicht von hier, aber sie bemühen sich, dazuzugehören und alles richtig zu machen. Trotzdem – oder gerade deswegen – werden sie verfolgt von Gefahren und Monstern, von Katastrophen und Schwierigkeiten. Es geht um die großen und kleinen Albträume des Mittelstands, um den Horror des perfekten Familienfrühstücks, um Mobbing am Arbeitsplatz und gescheiterten Urlaub, um den Abgrund, der sich im Alltag öffnet und nicht mehr schließen will.

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