Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 2032)

Schriften zur Religionssoziologie

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Inhaltsangabe
Strafen und opfern, zaubern und beten, urteilen und werten – viele, zum Teil grundlegende menschliche Tätigkeiten sind unmittelbar mit Religion verbunden. Sie stehen im Zentrum von Marcel Mauss’ religionssoziologischen Schriften, die mehr sind als Vorarbeiten für die Religionssoziologie seines berühmten Onkels Émile Durkheim: Sie sind Meilensteine der Sozial- und Kulturwissenschaften. In ihnen erfährt man nicht nur etwas über Sakralisierungsprozesse, sondern auch über die gesellschaftlichen Ursprünge des Magischen und Religiösen überhaupt. Der Band umfaßt die wichtigsten religionssoziologischen Studien, die sich u. a. mit dem Gebet, dem Opfer, der Magie, dem Strafrecht oder dem Verhältnis von Ritualen und Emotionen beschäftigen. Das Nachwort von Stephan Moebius liefert eine systematische Darstellung der Religionssoziologie von Mauss.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.08.2012
  • Autor/Autorin: Marcel Mauss
  • Übersetzung: Eva Moldenhauer, Henning Ritter
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 2032
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 178/108/34 mm
  • Seitenanzahl: 697
  • ISBN: 9783518296325
Pressestimmen
»Die gewichtigste Neuscheinung versammelt … Schriften zur Religionssoziologie, in einer exzellenten Übersetzung von Moldenhauer. [Sie ist] sachkundig, dabei auch für fachfremde Leser zugänglich kommentiert.«
Andreas Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. August 2013
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

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Tel: +49 30 740 744 0

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Die Gabe

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Dieser Essay ist »die erste systematische und vergleichende Studie über das weit verbreitete System des Geschenkaustauschs und die erste Deutung seiner Funktion im Bezugsrahmen der gesellschaftlichen Ordnung. Mauss zeigt hier, was die eigentliche Natur und fundamentale Bedeutung solcher Institutionen wie des Potlatsch und des Kula ist, die uns auf den ersten Blick befremdlich oder sogar sinnlos und unverständlich erscheinen. Und wenn er uns zeigt, wie sie zu verstehen sind, erschließt er uns nicht nur den Sinn bestimmter Bräuche, etwa der nordamerikanischen Ureinwohner, sondern zugleich den Sinn analoger Bräuche in früheren Phasen der überlieferten Geschichte und überdies den Sinn von Praktiken unsere eigenen Gesellschaften in der gegenwärtigen Zeit. Der Vergleich (oder die Gegenüberstellung) von archaischen Institutionen, über die er schreibt, und unseren eigenen ist in seinem ganzen Essay implizit enthalten.

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