Mesopotamien

Angebot€12,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 27.10. – Mi, 28.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
HardcoverTaschenbuch
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Zhadans Helden kämpfen gegen die Verfinsterung ihres Lebens in der Ukraine. Sie sind Rebellen der Existenz. Und vor dem Hintergrund des Krieges ringen sie um ihre Liebe, um ein mutiges, freies Verhältnis zueinander und um die eine Geschichte, die irgendwann alle über dieses Chaos erzählen werden. Mesopotamien ist das Meisterwerk von Serhij Zhadan, eine leidenschaftliche Liebeserklärung an seine Heimat.

»Zhadan hat ein so wehmütiges, gut gelauntes und kämpferisches Buch geschrieben, wie es lange keins mehr gab. Ein lebendiges Denkmal für die ideale Stadt Charkiw, die bedrohte Stadt, das bedrohte Land. Dabei ist er nicht einen Moment kitschig oder folkloristisch, dafür sind seine Figuren viel zu besoffen, naiv, selbstverliebt und mitunter auch brutal.« Volker Weidermann, Der Spiegel

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.07.2017
  • Autor/Autorin: Serhij Zhadan
  • Übersetzung: Sabine Stöhr, Juri Durkot, Claudia Dathe (aus dem Ukrainischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 4
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/119/26 mm
  • Seitenanzahl: 362
  • ISBN: 9783518467787
Pressestimmen
»Serhij Zhadans Mesopotamien ist ein Roman aus dem Geist der Musik: rhythmisch, pulsierend und voller Kraft.«
Tomas Fitzel, Stuttgarter Zeitung, 18. Dezember 2015
»Der Autor zoomt uns ganz nahe an die Dinge heran, um handkehrum ein betörendes, mitunter verstörendes Panoramabild zu liefern.«
Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung, 24. November 2015
»Zhadan … schreibt in einer poetischen Sprache voller Kraft und Klang, die davon profitiert, dass er nicht nur Erzähler und Dichter, sondern auch Musiker ist.«
Katharina Döbler, DIE ZEIT, 22. Oktober 2015
»Temporeich, witzig, sarkastisch.«
Jörg Plath, Deutschlandfunk Kultur, 20. Oktober 2015
»... auch bei Zhadans Prosa ist nicht zu verkennen, dass hier ein sprachmächtiger Poet am Werk ist.«
Nürnberger Nachrichten, 24. August 2015
»So kraftvoll, voller Rhythmus und geballter Energie, ohne Umschweife schildernd und von doch ungemein zarter Poesie ist diese Stimme.«
Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 22. August 2015
»… Vor allem hat er ein so wehmütiges, gut gelauntes und kämpferisches Buch geschrieben, wie es lange keins mehr gab. Ein lebendiges Denkmal für die ideale Stadt Charkiw, die bedrohte Stadt das bedrohte Land. Dabei ist er nicht einen Moment kitschig oder folkloristisch, dafür sind seine Figuren viel zu besoffen, naiv, selbstverliebt und mitunter auch brutal.«
Volker Weidermann, DER SPIEGEL, 8. August 2015
»Mit wunderbar leichtem und dem Leben so sympathisch zugewandten Wurf hat Serhij Zhadan dem Romanatlas eine neue Hauptstadt hinzugefügt: Charkiw in Mesopotamien. Wohnort von lauter Typen, die man nach dieser Lektüre augenzwinkernd ins Herz geschlossen hat.«
Christine Hamel, WDR, 8. August 2015
»Mit Mesopotamien hat Zhadan seinen bisher poetischsten Roman geschrieben. So poetisch, dass der Leser kaum merkt, dass der Roman im Schlussteil zum Gedicht wird – zum lyrischen Kommentar des Textes selbst. ... Ein wunderbares Lesevergnügen!«
Mirko Schwanitz, NDR Kultur, 7. August 2015
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Serhij Zhadan

Feuerpause

€20,00

Feuerpause ist Serhij Zhadans erstes originäres Theaterstück, das ins Deutsche übersetzt wurde. Das Stück spielt im Sommer 2014 im Donbass, wo die Ukraine von bewaffneten Truppen attackiert wird. Zhadan hat bereits in seinen Romanen, die vielfach für die Bühne adaptiert wurden (Internat, Die Erfindung des Jazz im Donbass), diese Anfangsphase des russischen Kriegs gegen die Ukraine eindrücklich zum Thema gemacht. Mit großer Lakonie und Situationskomik erschafft Zhadan eine atmosphärisch dichte Situation, in der seine Figuren einander nicht mehr ausweichen können. Sie werden zu einer von Feindseligkeiten durchsetzten Schicksalsgemeinschaft.

Der Tod bringt alle zusammen: Die verstorbene Mutter liegt oben im Schlafzimmer, in der Küche treffen die beiden Brüder nach langer Zeit wieder aufeinander. Anton, der Ältere, hat das Weite gesucht. Der Jüngere, Tolik, ist geblieben, dem schwelenden Krieg und den zunehmend prekären Verhältnissen zum Trotz. Doch nun wurde die Brücke gesprengt, das Postamt zerstört, die Felder in Brand gesteckt, die Wasserversorgung gekappt. Die Hitze nimmt zu. Es klopft an der Tür, herein tritt Tante Schura, in Begleitung zweier Frauen, zum Aufräumen und zur Totenwaschung. Immer wieder klopft es, immer mehr Leute aus der Ortschaft treten ein, das Haus der Toten füllt sich mit Leben, es wird zu einer Zuflucht und Falle zugleich. Sie alle misstrauen einander, haben sich gegenseitig ausspioniert und verraten. Wie spricht man miteinander, wenn auch die Sprache kaputt und die Fähigkeit, einander zu verstehen, in der Vorkriegszeit verschollen ist?

Zum Buch
1 / 10