Mein wahrer Name ist Elisabeth

Für Leser:innen von Anne Berests »Die Postkarte«
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Inhaltsangabe

Da ist dieses kleine Bild, ein Passfoto in einem Karton mit Familienpapieren. Sonst war Élisabeth nur eine Peinlichkeit, ein schmerzliches Gerücht, das hinter vorgehaltener Hand weitergegeben wurde. Weggesperrt, lobotomiert, gestorben. Erst ihre Urenkelin beschließt, Nachforschungen zu dieser Frau ohne Geschichte anzustellen, auch weil sie befürchtet, selbst »verrückt zu werden«. Sie trägt Briefe, Diagnosen, Interviews und jede Menge Schweigen zusammen. Und bringt so den verheerten Körper einer Frau und die kollektiv betäubte Erinnerung und die verletzten Seelen von Generationen ans Licht.

»Ein raffiniertes, gut geschriebenes, spannendes und vielstimmiges Buch , das man nicht mehr vergessen kann.« ›Libération‹ 

»Absolut atemberaubend. Dieses Buch ist eine Mischung aus Autobiografie, Untersuchung und historischer Forschung, die Zeiten, Generationen und Standpunkte mit eindringlicher Genauigkeit miteinander verknüpft.« ›Masque et Plume‹

»Ein grundlegender Beitrag zur Aufarbeitung dessen, was man die Hexenjagd des 20. Jahrhunderts nennen muss.« ›Le Temps‹

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 03.07.2026
  • Autor/Autorin: Adèle Yon
  • Übersetzung: Sula Textor (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Berlin Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/38 mm
  • Seitenanzahl: 432
  • ISBN: 9783827015426
Pressestimmen
»Wie Yon die Geschichte ihrer Ahnin rekonstruiert ist eindrucksvoll.«
Hamburger Abendblatt, 28. August 2026
»Eine rein persönliche Recherche so spannend aufzubereiten wie sie, da gehört schon richtig was dazu.«
(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin, 21. August 2026
»Adèle Yon macht Betsys erschreckendes Schicksal – und das zahlreicher anderer Frauen – in ihrem großartigen Debüt sichtbar, aber auch den Nachhall, die Spuren, die es in ihrer Familie hinterließ.«
Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 25. Juli 2026
»literarisch packendes Buch«
Freundin, 8. Juli 2026
»ein wirklich aufregendes Debüt, das von einem ungeheuerlichen Kapitel der Psychiatrie-Geschichte erzählt.«
Marie Schoeß, Deutschlandfunk - Büchermarkt, 8. Juli 2026

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Ein Passfoto in einem Karton mit Familienpapieren – mehr ist von Élisabeth nicht geblieben. Weggesperrt, lobotomiert, totgeschwiegen: Erst ihre Urenkelin Adèle Yon beginnt nachzuforschen, auch aus Angst, selbst »verrückt zu werden«. Sie sammelt Briefe, Diagnosen, Interviews – und jede Menge Schweigen.

Ein aufsehenerregendes Buch zwischen Familienrecherche und Literatur: berührend, präzise und wichtig für alle, die sich für Frauengeschichte und den Umgang der Psychiatrie mit unbequemen Frauen interessieren.

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