Aller Aufstieg ist schwer

Arm, ostdeutsch, Arbeiterkind – die Lüge von der Chancengleichheit
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Inhaltsangabe

Jeder kann alles schaffen, wenn er sich nur anstrengt? Schön wär’s. 

Ramona Wuttig zeigt in diesem Debattenbuch eindrücklich: Sozialer Aufstieg gelingt in Deutschland oft trotz – und nicht wegen – der bestehenden Strukturen. Ihre eigene Geschichte beginnt im ländlichen Thüringen in extremer Armut: ohne fließendes Warmwasser, geprägt von Arbeitslosigkeit der Nachwendezeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Offen erzählt sie von der Scham, die das Aufwachsen in prekären Verhältnissen begleitet, und entlarvt das Versprechen der Chancengleichheit als Illusion. 

Die enge Verknüpfung ihrer bewegenden Biografie mit soziologischer Analyse macht dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre. 


Wer dieses Buch liest, wird es nicht mehr vergessen. Mit großer sprachlicher Wucht entfaltet Ramona Wuttig ein erschütterndes Bild der sozialen Ungleichheit in diesem Land. Christian Baron

Eine radikal ehrliche Biografie darüber, wie Ausgrenzung Menschen formt und Chancen zerstört. Prof. Dr. Jutta Allmendinger

Wie steinig der soziale Aufstieg für Kinder aus (ostdeutschen) Arbeiterfamilien ist, haben auch schon andere Buchautor:innen beschrieben, aber wohl nie so fesselnd wie Ramona Wuttig. Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.09.2026
  • Autor/Autorin: Ramona Wuttig
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/134/19 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783499019760
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein aufrüttelndes Plädoyer für echte Teilhabe: Ramona Wuttig verbindet ihre ostdeutsche Aufstiegsbiografie mit profunden Analysen zu Klasse und Ungerechtigkeit.
  • Für Bildungsaufsteiger, Arbeiterkinder und politisch Interessierte
  • Meine Geschichte ist keine Mutmachgeschichte im Sinne von: «Jeder kann alles schaffen, wenn er sich nur anstrengt». Ich habe es nicht wegen, sondern trotz des Systems geschafft. Millionen von Menschen in Deutschland geht es ähnlich. Ihr Leben ist geprägt vom Existenzängsten, Ausgrenzung, Überleben − Träume, Wünsche oder Ziele haben darin keinen Platz.
  • Privilegien sind nicht der Standard. Wenn wir eine Gesellschaft wollen, in der die Herkunft nicht über die Lebenschancen entscheidet, müssen wir die Hürden des Aufstiegs verstehen.
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