Künstliche Beziehungen

Roman
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Inhaltsangabe

Gedankenlos klickt Julien Libérat auf einen Link im Netz und lässt den Liebeskummer und sein erbärmliches Vorortzimmer hinter sich. Wie im Rausch stürzt er sich in die fabelhafte »Antiwelt«, wo er sich unter dem Namen Vangel neu erfindet und mit seinem Boxergesicht ein stürmisches Leben führt.
Adrien Sterner ist der visionäre Entwickler dieses Metaversums, er duldet keine anderen Götter neben sich. Als Vangel zum Superstar wird, sieht er sich zunehmend bedroht und muss handeln.
Können wir mit verschiedenen Identitäten leben? Ist es möglich, sich eine eigene Welt zu erbauen? Nathan Devers’ Roman setzt sich mit diesen Fragen auseinander und schafft eine lustvolle Verbindung von Literatur und virtueller Welt. Ein Roman über die Leidenschaft des Künstlichen.  

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.07.2024
  • Autor/Autorin: Nathan Devers
  • Übersetzung: André Hansen (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/129/28 mm
  • Seitenanzahl: 336
  • ISBN: 9783103975376
Darum lohnt sich dieses Buch

Metaverse: eines der großen Themen der Zeit, erzählt von einer jungen literarischen Stimme aus Frankreich

Pressestimmen
»[...] Devers [...] ist [...] ein seltenes Kunststück gelungen: Ein kluges Buch über Dinge, die uns auf den Nägeln brennen. Aber auch ein Buch voller clever getimter Action [...].«
Uli Hufen, Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher), 11. August 2024
»Es ist sowohl unterhaltsam als auch tief [...].«
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur Studio 9, 30. Juli 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Nathan war keine zehn Jahre alt, als er sich für das orthodoxe Judentum entschied. Aufgewachsen in einem liberalen Elternhaus in Paris, entdeckte er das Leben in der Synagoge und die Radikalität jüdischen Denkens. Fortan trug er die Kippa, reiste nach Jerusalem und wollte Rabbiner werden. Doch dann kam ihm der Glaube abhanden.

In einer tiefen Krise musste Nathan Devers sich neu erfinden. Er fand den Weg zur Philosophie, eine Entwicklung, die der 25-Jährige mit Unerbittlichkeit, Humor und Poesie beschreibt.

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