Teil der Reihe: Bibliothek Suhrkamp (Band 1491)

Körper des Königs

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Inhaltsangabe
September 2001, Pierre Michons Mutter liegt im Sterben, der Sohn „betet“ für sie: ein Villon-Gedicht, die „Ballade der Gehenkten“. Auch nach der Geburt seines Kindes hat er „gebetet“: ein Gedicht von Victor Hugo, „Der Schlaf des Boas“. Solche Verse, resümiert Michon in seinem autobiographisch erklärenden Essay „Der Himmel ist ein sehr großer Mann“, „… beruhigen die Leiche, helfen dem Kind, auf seinen Beinen zu stehen. Wahrscheinlich ist das die Funktion der Poesie.“ Auch in den weiteren Essays des Bandes geht es um nichts anderes als die ebenso erhabene wie lächerliche Berufung der Kunst. Michon schreibt über Samuel Beckett, Gustave Flaubert, Ibn Manglî, William Faulkner und eben über sich selbst – so pathetisch und sarkastisch, resolut und poetisch, wie nur er das kann.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Autor/Autorin: Pierre Michon
  • Übersetzung: Anne Weber (aus dem Französischen)
  • Reihe: Bibliothek Suhrkamp, Teil 1491
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/143/12 mm
  • Seitenanzahl: 101
  • ISBN: 9783518224915
Darum lohnt sich dieses Buch

Zum 70. Geburtstag des Autors

Pressestimmen
»Das ist ein Buch der schnellen, scharfen, kurzen Sätze, der harschen, überraschenden, dicht gefügten Assoziationen, ein Buch, das seltsame Gedanken entstehen lässt in einem blendenden Stil.«
Thomas Morawitzky, Stuttgarter Nachrichten, 11. Februar 2016
»Eine schöne, leichtfüßige, kurze essayistische Erzählung ...«
Georg Patzer, Fixpoetry, 13. September 2015
»In all diesen Betrachtungen reflektiert Michon auch sein eigenes Schriftstellertum – auf eine affektive, (selbst)ironische und hochpoetische Weise.«
Ingeborg Waldinger, Neue Zürcher Zeitung, 28. März 2015
»Statt narrativ ausholender Spannbreite bieten Michons Bücher eher eine Art essayistisch erzählender Selbstreflexion, die präzis und lebensnah die feinsten Details der beschriebenen Szenen einfängt.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 28. März 2015
»Die Zweiwertigkeit des titelspendenden royalen Körpers, seine ewige Repräsentanz und seine dem Verfall zugeschriebene Ausformung machen lustvoll deutlich, wie sehr Kunst – aber eben auch Theorie – ist.«
Thomas Ballhausen, neues museum
»Michon schreibt über Samuel Beckett, Gustave Flaubert, Ibn Manglî, William Faulkner und eben über sich selbst - so pathetisch und sarkastisch, resolut und poetisch, wie nur er das kann.«
buchlemmi.de
»Ein Urlaubsbuch der (geist)-anregenden Art.«
Nordkurier.de
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Die Elf

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Pierre Michon ist einer der bedeutendsten französischen Gegenwartsschriftsteller. Im Mittelpunkt seiner neuen Erzählung »Die Elf«, einer meisterhaft vertrackten historischer Novelle, steht das berühmteste Gemälde der Französischen Revolution, das im Louvre hinter Panzerglas hängt und elf Direktoriumsmitglieder im Jahr II der Schreckensherrschaft porträtiert. Michon erzählt von dem Maler und dessen Familiengeschichte, von den elf Porträtierten und davon, wie und warum der Künstler den Auftrag zu diesem Bild erhielt - evozierend, akribisch, mit essayistischen Bemerkungen und Ausführungen. Dieses besondere Bild, »Die Elf«, schreibt Michon, bilde Geschichte nicht ab, sondern »sei« Geschichte, ihr Schrecken. Seine ebenso knappe wie virtuose Erzählung baut eine ganz eigene Spannung auf und hält sie, bis zum überraschenden Schluß.
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