Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt

Anna Seghers-Preis 2025 | »Bei der Lektüre habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron, Autor von »Ein Mann seiner Klasse«
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Inhaltsangabe

Eine Frau ihrer Klasse – die Geschichte eines Arbeiterinnenlebens

Wir kennen und lieben sie: die Erfolgsgeschichten von steilen Karrieren, Aufstiegen und unbegrenzten Möglichkeiten für all diejenigen, die etwas leisten im Leben. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dem Mythos gleicher Chancen – vor allem für Frauen?

Entlang der Biografie ihrer Mutter erzählt Marlen Hobrack von einem Leben, das in politischen Debatten gerne ausgeblendet wird: Die unfreiwillige »Fallschirmmutter«, alleinerziehende Ostdeutsche und »Frau ihrer Klasse«, die trotz harter Arbeit ihre Rechnungen nicht bezahlen konnte. Ein T-Shirt für zehn Mark ist für Marlen als Kind absoluter Luxus, Restaurantbesuche ein Ding der Unmöglichkeit. Wie wirken Milieu und Mythen ihrer Herkunft auf Marlens eigene Biografie als Journalistin, die mit 19 Mutter wurde? Und wie erlebte sie ihre persönliche Befreiung von Klassenscham und Ausgrenzung?

»Klassenbeste« ergänzt unseren Blick auf die Arbeiterschicht um die notwendige weibliche Perspektive und wirft ein neues Licht auf ostdeutsche Realitäten.


»Einfühlsam, kenntnisreich und mit zarter Polemik ergänzt Marlen Hobrack die neue Klassenliteratur um bislang vernachlässigte, aber dringend notwendige Perspektiven. Bei der Lektüre dieses Buches habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron

»Welche Auswirkungen hat Herkunft immer noch auf ein Leben in Deutschland? Marlen Hobrack antwortet dreifach originell: als ostdeutsche Frau aus einem bildungsfernen Haushalt.« Die Zeit, Buchmessen-Literaturbeilage

»Wer sein Bild von Frauenrealitäten vervollständigen will, MUSS das Buch lesen.«
Paula Irmschler, Zeit Campus

»Es ist eine Stärke, dass Marlen Hobrack nicht nur sehr offen und eindrucksvoll von sich und ihren Eltern erzählt, sondern dass sie daraus kluge gesellschaftliche Schlüsse zieht. … Durch die autobiografischen Bezüge Hobracks bekommen sie eine überzeugende Dringlichkeit.« Bettina Baltschev, MDR Kultur

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.03.2024
  • Autor/Autorin: Marlen Hobrack
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 186/125/19 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783365006245
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Über Aufstiegsmythen und die feinen Unterschiede zwischen den Schichten
  • Für Leserinnen und Leser von Christian Baron »Ein Mann seiner Klasse« und Dinçer Güçyeter »Unser Deutschlandmärchen«
Herstellerinformationen
Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: info@harpercollins.de

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Was bleibt von einem Menschen – außer Erinnerungen? Nach dem Tod ihrer Mutter beginnt Marlen Hobrack, deren Nachlass zu durchforsten: Steppdecken, Teleshopping-Bestellungen, Vorräte, kleine Schätze und große Enttäuschungen. Daraus entsteht eine ebenso persönliche wie gesellschaftliche Spurensuche nach Herkunft, Scham, Konsum und den unsichtbaren Prägungen der Arbeiterklasse. Schonungslos ehrlich und literarisch präzise erzählt Hobrack von einer ambivalenten Mutter-Tochter-Beziehung und fragt, wie sich emotionale und soziale Muster über Generationen hinweg vererben. Ein bewegendes Memoir über das, was Familien wirklich hinterlassen.

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