Im Traum suche ich immer das Weite

Roman
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Inhaltsangabe

Sprachzauberer Hilmar Klute über einen, der sichtreiben lassen muss, um zum Wesentlichen zu finden.

Frühsommer, Ende der Achtzigerjahre. Volker Winterberg hat seinen Traum vom Bohemeleben in Berlin und seinen Zivildienst beendet. Jetzt ist er wieder daheim im Ruhrgebiet, sitzt seine Zeit in Seminaren an der Uni ab, nimmt an Schreibkursen teil und hilft am Theater aus. Aber ungestillt ist sein Hunger nach der Essenz des Lebens und der Kunst. Jeden Abend sieht er die Stücke der Großen auf der Theaterbühne, freundet sich mit den Theaterleuten an und verehrt vor allem den großen Traugott Buhre.

Doch statt voranzukommen, holt ihn die Vergangenheit ein: Seine kurze Berliner Affäre kündigt ihren Besuch an und bringt den unentschlossenen Volker in gewaltige Verlegenheit. Gemäß dem Motto »Man musste nur im richtigen Teil der Welt geboren sein, um im falschen Teil ein gutes Leben führen zu können« beschließt er danach, gemeinsam mit seinem Freund Leo auszubrechen und äußere und innere Kontinente zu durchmessen: Sie reisen ohne festen Plan gen Süden, und schließlich verschlägt es sie in die unbekannten Weiten des offiziell noch sozialistischen Ungarn. Doch auf Volker warten noch ganz andere Abenteuer – und die finden im Kopf statt, aber auch an Orten, wo er sie nicht vermutet hätte.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.03.2025
  • Autor/Autorin: Hilmar Klute
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/134/31 mm
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783869712963
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Der Nachfolgeband des Lieblingsbuchs vieler BuchhändlerWas dann nachher so schön fliegt
  • Das von Hilmar Klute verantwortete Streiflicht ist eine derbeliebtesten Kolumnen der Süddeutschen Zeitung
Pressestimmen
»Ein Roman übers Schreiben (...), der vor allem (...) grosse Lust aufs Lesen macht.«
Michael Luisier, SRF 1 Literaturclub, 13. Juni 2025
»Wunderbar leichtfüßiger Blick in die Seele eines Jungliteraten.«
Hörzu, 14. April 2025
»Ein sehr schönes, sehr lesenswertes Buch!«
Christoph Schröder, SWR Lesenswert, 13. April 2025
»Ein literarisches Road-Movie, tiefgründig, federleicht zu lesen, plus feinste 80er-jahre Stimmung!«
Gesa Ufer, radio eins Die Literaturagenten, 6. April 2025
»Hilmar Klutes Sprache ist wirklich ein Genuss, er findet immer wieder feine Sprachbilder. Der Roman ist durchzogen von einer feinen Komik!«
Gesa Ufer, radio eins Die Literaturagenten, 6. April 2025
»Der Roman entzieht sich einer gattungsspezifischen Zuordnung, ist Anekdotensammlung, Entwicklungsroman, Liebesgeschichte und Abenteuererzählung. Es macht großen Spaß.«
Hanns Küster, Am Erker, 1. April 2025
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Hermann Hesse ist der Dichter des Aufbruchs. Sein Zuruf an die Leser und die Welt lautet: Bleibe nicht stehen, probiere neue Sichtweisen aus, habe Mut zum Eigensinn! Generationen von Lesern haben durch seine Bücher Zutrauen in die Welt und einen Weg zum eigenen Ich gefunden. Hilmar Klute führt in seinem eleganten Buch durch Hesses Leben und seinen literarischen Kosmos und erklärt dabei die lebensprägende Kraft dieses Schriftstellers.

Hermann Hesse (1877-1962) gehört nicht von ungefähr zu den meistgelesenen Autoren der Weltliteratur. In seinen Romanen und Erzählungen schreibt er scheinbar nur von sich selbst doch viele Leser finden ihre eigenen Nöte, Sehnsüchte und Gedanken in seinen Büchern gespiegelt. Überall geht es Hesse um Seelenabenteuer, um die Lust am Sehen, die Freude am Denken und immer wieder: um die Liebe zur Literatur. Hilmar Klute erzählt, wie er selbst durch Hesse zum Leser wurde und welche Ideen fürs Leben ihm dieser Autor gab. Er zeigt Hesse als sarkastischen Gesellschaftskritiker, als wachen und kompromisslosen Pazifisten und Menschenfreund und schildert dessen Erfahrungen mit Krieg, Diktatur und Ungerechtigkeit. Auch weil Hesse selbst durch viele persönliche und politische Krisen gegangen ist, kann dieser Autor, der 1946 gleich nach dem Krieg den Nobelpreis für Literatur erhielt, in unseren finster gewordenen Zeiten zu einem Paten der Hoffnung werden.
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