Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten

Roman
Angebot€22,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 29.09. – Mi, 30.09.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
HardcoverE-Book
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

»Radikaler als Annie Ernaux.« der Freitag

Eine Frau, die hat, was nach gängigen Kategorien eine geglückte Biographie ausmacht, sitzt in einem Hotelzimmer und denkt darüber nach, alles hinter sich zu lassen: ihren Mann, ihre Kinder, ihre Existenz, möglicherweise ihr Leben insgesamt. Zerrissen von einer unbestimmten Unzufriedenheit, getrieben von Überforderung nimmt sie einen Übersetzungsauftrag an, der alles verändert. Historische Briefe von deutschen Auswanderern zerschmettern ihr Hotel-Vakuum und im Austausch mit fremden Toten, mit unerwarteten Wegen stellt sich die Frage nach dem guten Leben überraschend anders.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.02.2024
  • Autor/Autorin: Slata Roschal
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Claassen
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/24 mm
  • Seitenanzahl: 176
  • ISBN: 9783546100762
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine neue literarische Stimme über die sozialen Umstände, die Mütter zu unglücklichen Menschen machen
  • Ein kleines Hotelzimmer eröffnet den Leser:innen ein umso größeres Fenster: das Fenster zur Welt
  • Das Debüt der Autorin war für den Deutschen Buchpreis 2022 nominiert
Pressestimmen
»Nein, dabei handelt es sich nicht um flotten Zeitgeist-Spaß angesichts globaler Krisen, sondern um das Angebot einer so ernsten wie offenherzigen Innenansicht.«
Frank Keil, Jüdische Allgemeine, 27. März 2025
»Slata Roschal ist ein ungewöhnliches Buch gelungen. In variantenreicher Prosa liefert es das schonungslose Protokoll eines ungreifbaren Weltschmerzes, der sich durch nichts beruhigen lässt. Es gibt, schreibt sie an einer Stelle, 'keine Hashtags für das, was ich sagen will'. Aber doch, möchte man hinzufügen, dieses bemerkenswerte Buch.«
Dirk Hohnsträter, WDR, 27. Juni 2024
»Erinnert an Karl Ove Knausgårds Band „Leben«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 27. April 2024
»Slata Roschals neuer Roman wirkt wie ein Sog.«
Christina Vettorazzi, falter.at, 15. April 2024
»Ein soghafter Monolog [...] mit einer atemlosen Sprache, wild mäandernden Gedanken, die zu keinem erlösenden Schluss kommen, aber warum sollten sie auch.«
Mareen Linnartz, Süddeutsche Zeitung, 15. April 2024
»Ein bemerkenswerter Roman.«
Hartmut Horstmann, Westfalen-Blatt, 10. April 2024
»Ein virtuoser Roman.«
Cosima Lutz, Berliner Morgenpost, 14. März 2024
»Stilistisch ganz großes Kino.«
Knud Hammerschmidt, Radio Feierwerk, 9. März 2024
»Ein rauschender Gedankenstrom und ein beeindruckendes Sprachkunstwerk.«
Katja Schönherr, SRF2 Kultur, 22. Februar 2024
»Ein in vielerlei Hinsicht aktuelles Buch.«
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 19. Februar 2024
»Ein großer Wurf mit leisen Tönen.«
Michael Schleicher, Münchner Merkur, 17. Februar 2024
»Möglichkeiten und Widersprüche, Kampf und Depression, Bitterkeit und Hoffnung schillern in jeder Zeile. Slata Roschal möchte man lesen, wiederlesen – und auf das Ende der Welt warten.«
Miriam Zeh, Deutschlandfunk Kultur, 13. Februar 2024
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

Weitere Bücher von Slata Roschal

Es ist die Leichtigkeit, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet

€22,00

»Ich komme mir vor wie ein Kind am Schaufenster eines Geschäfts, es ist alles da, was ich will, aber es ist nicht für mich.«

Lea Stein reist zu einem Bewerbungsgespräch ins Hotel Schillerhof Resort & Spa – ihre letzte Chance auf einen Neuanfang. Die junge Mutter hofft auf einen Job beim Literaturagenten Erwin Groß. Während Lea durch die Welt der Wohlhabenden laviert – unsicher, beobachtend, rechnend –, putzen Migrantinnen die Zimmer und halten die luxuriöse Fassade aufrecht. Erwin Groß schläft schlecht, trotz Erfolg, und sucht jemanden für die unangenehmen Aufgaben – günstig, versteht sich.
Als ein Autor tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, ändert sich alles: Wer darf hier sein? Wer muss gehen? Und wer entfernt das Blut aus dem Teppich?
Slata Roschal erzählt mit messerscharfer Präzision von Klassenunterschieden, die sich in Trinkgeldern, gebügelten Servietten und Sitzordnungen manifestieren. Ein Roman über Menschen, die servieren, und Menschen, die sich bedienen lassen – lakonisch, bitterkomisch und von erschreckender Gegenwärtigkeit.

Zum Buch