Ich, die ich Männer nicht kannte

Roman | »Der verspätete Erfolg von ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.« Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag
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Inhaltsangabe

»Ein wahres Wunder« New York Times

Der internationale Sensationserfolg

Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.

In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.03.2026
  • Autor/Autorin: Jacqueline Harpman
  • Übersetzung: Luca Homburg (aus dem Französischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 7. Druckaufl., 2026
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783608966701
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Für Leserinnen und Leser von Marlen Haushofer und Margaret Atwood
  • Der internationale Millionenseller - wiederentdeckt
Pressestimmen
»›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist ein Text über Männer und Frauen. Vor allem aber ist es ein beklemmender und faszinierender Text über das Menschsein.« Leander Berger, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28. Juni 2026«
Leander Berger, NZZ am Sonntag, 28. Juni 2026
»Das Großartige an Jacqueline Harpmans existentieller Parabel ist: Sie lässt all diese Deutungsoptionen zu und ist offen für weitere.«
Dina Netz, Deutschlandfunk, 23. April 2026
»Mit ihrer kargen und zugleich zutiefst menschlichen Stimme zeigt Harpman, dass manchmal selbst in den extremsten Umständen doch ein Funke Menschlichkeit bestehen bleibt. Ein beklemmender, unvergesslicher Roman, der heute mehr zum Nachdenken anregt als je zuvor.«
Lola Fröbe, ELLE, 12. April 2026
»[E]in uraltes Bewusstsein in mir hat sich aufs Herrlichste umarmt gefühlt. Wenn wir uns mit Haut und Haaren dem Hier und Jetzt hingeben, uns die Neugier aufs Leben bewahren, das Staunen, selbst für die kleinsten Dinge und Ereignisse, verwurzelt sich eine tiefe Freude und innere Zufriedenheit in uns, die uns trägt und erfüllt und keine Einsamkeit und Verlorenheit kennt.« Jeanette Hain, Die Zeit "Was wir lesen" Newsletter, 02. April 2026«
Jeanette Hain, Die Zeit Newsletter, 2. April 2026
»›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist verstörend und schön zugleich. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt, über das, was auch in unserer Gegenwart geschieht und vollkommen absurd und sinnlos ist.« Barbara Geschwinde, SWR Kultur, 30. März 2026«
Barbara Geschwinde, SWR Kultur, 30. März 2026
»[D]ie Wiederentdeckung des Romans ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ von Jacqueline Harpman ist jede Begeisterung wert. Die feministische Dystopie passt perfekt in unsere wirre Zeit.« Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2026«
Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2026
»ein Meisterwerk« Erwin Uhrmann, Die Presse am Sonntag, 15. März 2026«
Erwin Uhrmann, Die Presse am Sonntag, 15. März 2026
»Der verspätete Erfolg von ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.« Marie-Luise Goldmann, Die Welt am Sonntag, 08. März 2026«
Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag, 9. März 2026
»Harpmans Buch kann als Variation von Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ (ein Fall extremer patriarchalischer Gewalt) gelesen werden, als antifeministische Beschreibung dessen, wie Frauen Männer brauchen, um zu überleben, als Geschichte einer Gruppe von Überlebenden in einer postapokalyptischen Landschaft, als Bekräftigung der Notwendigkeit, seine Geschichte zu erzählen, […] schließlich als Echo der Auschwitz-Erfahrung der Autorin.«
Slavoj Žižek, Die Welt, 4. Februar 2026
»Ein Buch, das mit Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹ in einem Atemzug genannt wird.« Christoph Schröder, SWR Kultur, 29. Januar 2026«
Christoph Schröder, SWR Kultur, 29. Dezember 2025
Herstellerinformationen
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