Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette

Band 10: Der jüngste Tag
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Inhaltsangabe

Der jüngste Tag war das letzte Stück, dessen Uraufführung ödön von Horváth 1937 noch erlebte, und das erste Stück Horváths, das 1945 wieder gespielt wurde. Ein »Kunstwerk, das sich bemüht, die Bühne wieder zur moralischen Anstalt zu machen«, hieß es im ›Tagesboten‹, Brünn. Und 1945 in ›Die Furche‹, Wien: »Die Dialektik von Schuld und Sühne, von Verbrechen und Strafe, gesehen aus der Lebensmitte christlichen Existenzdenkens.«
Bei dem ungarischen Schriftsteller Kàlmán Mikszáth entlehnte Horváth Thema und Personen für Ein Dorf ohne Männer, bei dem römischen Komödiendichter Plautus Motive und Personen für seine beiden letzten Bühnenstücke Ein Sklavenball und Pompeii, an dessen Ende die Frage steht: »Sagt, Götter, was habt Ihr vor mit meiner Welt?!«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.10.2001
  • Autor/Autorin: Ödön Horváth
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/109/22 mm
  • Seitenanzahl: 455
  • ISBN: 9783518398425
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Glaube Liebe Hoffnung

€5,00

In der Absicht, nach einem »alltäglichen Fall« »ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben«, um »wiedermal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen zu können«, verfaßt Ödön von Horváth 1932, zusammen mit dem damals 29jährigen Lukas Kristl, den »kleinen Totentanz« Glaube Liebe Hoffnung.

Friedrich Torberg nannte Glaube Liebe Hoffnung »ein böses, ein genialisch böses Stück«. Friedrich Luft schrieb: »Horváth war gegeben, Sprache als Mittel der Entlarvung und Offenlegung zu nutzen. Nicht was in seinen Stücken passiert, ist eigentlich wichtig. Wie die Leute auf der Bühne darüber reden, macht die Verdeutlichung, macht den Spaß, macht den Schrecken seiner Dramen aus«.

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