Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette

Band 8: Figaro läßt sich scheiden
Angebot€7,50
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Sa, 10.10. – Mo, 12.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Eine »einfallsreiche Fortsetzung der beiden Figaro-Komödien von Beaumarchais« nannte Urs Jenny Horváths Komödie Figaro läßt sich scheiden. Horváth siedelte »das Stück in unserer Zeit«, nämlich in den Jahren 1936/37 an, »denn die Probleme der Revolution und Emigration sind erstens: zeitlos, und zweitens: in unserer Zeit besonders aktuell«. Als Figaro läßt sich scheiden am 2.4.1937 in Prag uraufgeführt wurde, schrieb Otto Pick in der ›Prager Presse‹: Horváths »eigentliche Kritik gilt dem Allgemeinmenschlichen, wie es sich auf politischem Gebiete hüben und drüben, bei den Radikalen sowohl freiheitlicher als auch reaktionärer Observanz, in Umsturzepochen wie am Biertisch offenbart. Horváths Anti-Bekenntnis gilt dem Untermenschentum ohne Unterschied der politischen Färbung. Indem er der überpolitisierten Menschheit in Erinnerung bringt, daß die Welt im Menschen anfängt, bekennt auch er sich zur Politik - zur Politik der Menschlichkeit.«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.10.2001
  • Autor/Autorin: Ödön Horváth
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/108/13 mm
  • Seitenanzahl: 217
  • ISBN: 9783518398401
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Ödön Horváth

Glaube Liebe Hoffnung

€5,00

In der Absicht, nach einem »alltäglichen Fall« »ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben«, um »wiedermal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen zu können«, verfaßt Ödön von Horváth 1932, zusammen mit dem damals 29jährigen Lukas Kristl, den »kleinen Totentanz« Glaube Liebe Hoffnung.

Friedrich Torberg nannte Glaube Liebe Hoffnung »ein böses, ein genialisch böses Stück«. Friedrich Luft schrieb: »Horváth war gegeben, Sprache als Mittel der Entlarvung und Offenlegung zu nutzen. Nicht was in seinen Stücken passiert, ist eigentlich wichtig. Wie die Leute auf der Bühne darüber reden, macht die Verdeutlichung, macht den Spaß, macht den Schrecken seiner Dramen aus«.

Zum Buch
1 / 5