Kasimir und Karoline

Volksstück
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Inhaltsangabe

Als einen »Abend auf dem Oktoberfest« kündigte die Ernst-Josef-Aufricht-Produktion am 18.11.1932 in Leipzig die Uraufführung von ödön von Horváths Volksstück Kasimir und Karoline an, dessen ursprünglicher Untertitel »Siebzehn Szenen von der Liebe, Not und Leid, und unserer schlechten Zeit« lautete. Die »Ballade vom arbeitslosen Chauffeur Kasimir und seiner Braut (...), eine Ballade voll stiller Trauer gemildert durch Humor, das heißt durch die alltägliche Erkenntnis : ›Sterben müssen wir alle‹.« (ödön von Horváth)

Alfred Polgar schrieb: »Dieser Dichter hat eine besondere Kunst, an seinen Gestalten das, was uns alle bindet: das Gemeine, sichtbar, beziehungsweise das, wmit dieses All-Bindende zugedeckt ist, transparent zu machen.«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.08.2008
  • Autor/Autorin: Ödön Horváth
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 5
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/8 mm
  • Seitenanzahl: 92
  • ISBN: 9783518460221
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
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Glaube Liebe Hoffnung

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In der Absicht, nach einem »alltäglichen Fall« »ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben«, um »wiedermal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen zu können«, verfaßt Ödön von Horváth 1932, zusammen mit dem damals 29jährigen Lukas Kristl, den »kleinen Totentanz« Glaube Liebe Hoffnung.

Friedrich Torberg nannte Glaube Liebe Hoffnung »ein böses, ein genialisch böses Stück«. Friedrich Luft schrieb: »Horváth war gegeben, Sprache als Mittel der Entlarvung und Offenlegung zu nutzen. Nicht was in seinen Stücken passiert, ist eigentlich wichtig. Wie die Leute auf der Bühne darüber reden, macht die Verdeutlichung, macht den Spaß, macht den Schrecken seiner Dramen aus«.

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