Geliehene Landschaften

Lehrgedichte und Elegien
Angebot€19,95
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Do, 08.10. – Fr, 09.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Hardcover
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe
»Geliehene Landschaft« heißt ein traditionelles Stilelement in der ostasiatischen Gartenkunst. Eine Szenerie außerhalb der Gartenanlage, oft ein Berg oder ein imposantes Gebäude, wird bewusst in die Gestaltung mit einbezogen. Ein kleiner Raum öffnet sich so ins Weite und steigert seine Pracht. Nicht anders verfahren Gedichte. Ein Garten wird immer als paradiesisches Gefilde angelegt. Jeder Stadtpark kann als Jenseitslandschaft gelesen, jede öffentliche Grünfläche auf ihr utopisches Potential hin untersucht werden. Marion Poschmann leiht sich einen Lunapark in den USA oder ein Stück der finnischen Taiga und geht den spirituellen Sehnsüchten und politischen Implikationen nach, die in diesen Landschaften zum Ausdruck kommen. Ihre Gedichte reflektieren – teils in der Adaption klassischer Formen wie dem Lehrgedicht oder dem japanischen Nō-Spiel –, wie jede Landschaft als ästhetisches Konstrukt auftritt, und sie feiern die schöpferische Kraft der Sprache und der Natur.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2016
  • Autor/Autorin: Marion Poschmann
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/139/15 mm
  • Seitenanzahl: 118
  • ISBN: 9783518425220
Pressestimmen
»Man liest, hält inne, liest vor und zurück, kennt sich nicht mehr aus und hat die Welt gewonnen: so sind sie, die Texte von Marion Poschmann!«
Dirk Hohnsträter, WDR, 21. April 2016
»Inmitten des Reichtums an Anspielungen und Anschauungen überrascht diese Leichtigkeit.«
Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung, 15. März 2016
»Kein Zweifel: Marion Poschmann gehört zu den bedeutendsten Talenten der deutschen Gegenwartslyrik. Ihrem Buch sind viele Leser zu wünschen.«
Eberhard Geisler, taz. die tageszeitung, 14. März 2016
»... Poschmanns kaleidoskopische Kunst erzeugt unverbrauchte Bilder und öffnet neue Seitenräume zu alten Bedeutungen.«
Stefan Dosch, Augsburger Allgemeine, 14. März 2016
»Je intensiver man sich befasst, desto mehr Entdeckungen sind zu machen: neun mal neun Minuten Bewusstseinsreisen.«
Ulrike Sárkány, NDR, 9. März 2016
»[Marion Poschmann] versetzt ihre Leser in einen Schwebezustand, in dem wir als glückliche Leucbtpapierkugeln den Orbit ihres Ruhms bilden.«
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. März 2016
»... voller geistiger Einkünfte und spielerischer Experimente. Dazu kommt der trickreiche Umgang mit Versformen.«
Astrid Kaminski, Berliner Zeitung, 5. März 2016
»Marion Poschmanns Gedichte in Geliehene Landschaften zeigen wie ihre Essays das Denken in schönster Form«
Hubert Winkels, DIE ZEIT, 3. März 2016
»Marion Poschmanns Gedichte … entwickeln eine Wahrnehmungskunst, die neue Maßstäbe setzt in der Dichtung des 21. Jahrhunderts.«
Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung
»›Geliehene Landschaften‹, ein durch und durch luzides Wunderwerk ... [Die Poesie] virtuos in ihrer Hellsichtigkeit, magisch in ihrer Zeugungskraft.«
Björn Hayer, BÜCHERmagazin
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Marion Poschmann

Die Winterschwimmerin

€22,00
Thekla schwimmt in offenen Gewässern, auch bei eisigen Temperaturen. Sie versteht es als ganzkörperlichen Erkenntnisprozess und versucht in der winterlichen Landschaft sich selbst und dem Verhältnis von Leib und Seele, Natur und Geist auf den Grund zu gehen. Während sie in das atemberaubend klare Wasser eintaucht und mit der Gewalt der Kälte umgeht, findet sie zu einem Gefühl von Freiheit und Autonomie. Dann begegnet sie einem entlaufenen Tiger. Marion Poschmann gelingt es, Wahrnehmungen und Einsichten ihrer Figur im kunstvollen sprachlichen Ausdruck verschmelzen zu lassen, so wie sich in diesem höchst gegenwärtigen Text auch Milieustudie und Legende, Erzählung und Dichtung durchdringen. Freie und gebundene Verse gipfeln in einer modernen Adaption des Leichs, des mittelalterlichen, virtuos gereimten Meistergedichts.
Zum Buch
1 / 5