Chor der Erinnyen

Roman | Die Parallelgeschichte zum Bestseller »Die Kieferninseln«
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Inhaltsangabe

In ihrer Parallelgeschichte zum Bestseller Die Kieferninseln schreibt Marion Poschmann humorvoll, poetisch und höchst originell über Kontrollverlust, aufdringliche Freundinnen und aufbegehrende Mütter, über den Frevel an der Natur und ihre fragile Schönheit, über die Dämonisierung von Frauen und die Kraft der Verbundenheit.

Mathildas Mann hat fluchtartig das Haus verlassen, ohne Erklärung. Ob ihr das Sorge bereitet, lässt sie sich nicht anmerken. Sie, die Studienrätin für Mathematik und Musik, betrachtet die Dinge mit nüchterner Gelassenheit. Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, ihre sonst so zurückhaltende Mutter plötzlich über eine geheimnisvolle Macht zu verfügen scheint und sie selbst von Visionen heimgesucht wird, kippt jedoch ihre rationale Welt ins Unheimliche. Hat sie von ihrer Mutter das Zweite Gesicht geerbt? Es kommt zu Waldbränden und skurrilen Heilritualen, es kommt Wind auf, dessen Flüstern ihr seltsam vertraut erscheint. Hört sie tatsächlich den Chor der Erinnyen?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.10.2024
  • Autor/Autorin: Marion Poschmann
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/119/12 mm
  • Seitenanzahl: 188
  • ISBN: 9783518474464
Pressestimmen
»[Poschmann ist] eine der klügsten und renommiertesten deutschsprachigen Autorinnen ihrer Generation ...«
Beate Tröger, der Freitag, 16. November 2023
»Zwischen poetischer und prosaischer Sprache changierend, hat sie ein schwindelerregendes Werk über fatale Vernunft, mythische Geschlechterrollen und die tödliche Logik der Naturzerstörung geschrieben.«
Carsten Otte, taz. die tageszeitung, 14. November 2023
»Poesie, Mythos und die schnöde Realität des Alltags: Marion Poschmanns Schreiben zeichnet sich durch eine ebenso gewitzte wie gewiefte Verbindungen dieser Elemente aus.«
ORF, 1. November 2023
»... ein weit verzweigter sprachlicher Organismus, in dessen Naturbeschreibungen die Einsamkeit der beschriebenen Menschen nachhallt. ... Nie waren Mythologie, Mütter und Mathematik auf so traute Weise vereint.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 26. Oktober 2023
»Marion Poschmann hat ein besonderes Talent, über Menschen und Natur zu schreiben: Selten wird die akademische Mittelschicht mit so feinem Spott vorgeführt wie von ihr. Nirgendwo wogen Eschen, Eichen, Buchen und Birken, wirbelt der Orkan, ballen sich Wolken in so opulenten, dabei federleichten Worten wie in ihrer Prosa und Lyrik. Beides verbindet sich in Chor der Erinnyen ...«
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 15. Oktober 2023
»Sprachlich ist Chor der Erinnyen ein Fest, eine leider nur knapp zweihundert Seiten währende Erholung von all der banal alltagssprachlichen Prosa, die weite Teile der deutschen Gegenwartsliteratur ausmacht ...«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 2023
»Mit Chor der Erinnyen ist Marion Poschmann ein dunkel-schönes Prosawerk über Bedrohungen der inneren und äußeren Natur gelungen, ein Roman, der sich nicht nur zu lesen, sondern auch eingehend zu studieren lohnt.«
Ö1, Ex Libris, 8. Oktober 2023
»Wie Marion Poschmann Naturskizzen mit mythischen Bildern verknüpft, Reales mit Absurdem, wie sie die langsamen Dissoziationsprozesse ihrer Figur verfolgt, das ist meisterlich.«
Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel, 1. Oktober 2023
»Unheimlich und großartig!«
kurier.at, 17. September 2023
»Ein vielschichtiges, rätselhaft schönes Prosawerk über Bedrohungen der inneren und äußeren Natur. Ein Buch, das es nicht nur zu lesen, sondern auch zu studieren lohnt.«
Carsten Otte, SWR2, 13. September 2023
»So simpel und bekannt das dem Roman zugrundeliegende Schema vom Einbruch des Unkontrollierbaren ins wohlgeordnete Leben ist, so frisch ist die Sprache, in der Marion Poschmann es entfaltet. Sie beobachtet genau und schreibt mit einem untrüglichen Sinn für den Rhythmus der Sätze.«
Dirk Hohnsträter, WDR 3, 13. September 2023
»Chor der Erinnyen ist ein Zauberkunststück in Form und Inhalt ... [Der] Roman hält eine Vieldeutigkeit aus, die ihresgleichen sucht ...«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 11. September 2023
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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