Fetisch Intelligenz

Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Platz 1 "Sachbücher des Monats September": Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1
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Inhaltsangabe

Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?

Der IQ als Machtinstrument

Gisela Schmalz untersucht, wie »Intelligenz« von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken.

Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt

Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren.

Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen

Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 31.07.2026
  • Autor/Autorin: Gisela Schmalz
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Berlin Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/33 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783827015396
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Wie der IQ als Machtinstrument eingesetzt wird und dabei Individuen und Gesellschaft schadet
  • Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen
Pressestimmen
»Sie rekonstruiert die Geschichte der allesamt zweifelhaften IQ-Tests und kontrastiert ihre Verwendung für das scheinbar wissenschaftlich neutrale Sortieren von Menschen mit der realen Vielfalt menschlicher Intelligenz.«
Manuela Lenzen, Philosophie Magazin, 1. September 2026
»Das Buch ist gut recherchiert, sie hat viele Belege und es ist gut aufgebaut. Man kann ihr wirklich gut folgen.«
Martin Mair, Deutschlandfunk Kultur - Lesart, 29. August 2026
»›Fetisch Intelligenz‹ ist eine Streitschrift, die aktuelle gesellschaftliche Prämissen gleich auf mehreren Ebenen nachhaltig infrage stellt.«
Spektrum der Wissenschaft online, 26. August 2026
»Die Wissenschaftlerin plädiert für einen völlig anderen Zugang zum Thema.«
(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin, 21. August 2026
»Intelligenz, so das Fazit von Gisela Schmalz, ist EINE menschliche Fähigkeit unter vielen – nicht das Maß aller Dinge. Zeit, den Fetisch seiner Macht zu berauben.«
(CH) SRF, 31. Juli 2026
»Ihr Buch ist deshalb weniger eine Abrechnung mit menschlicher Klugheit als ein Plädoyer für einen nüchterneren Blick darauf, was Menschen können. Und das lässt sich nicht in einer einzigen Zahl ausdrücken.«
Günter Kaindlstorfer, BR, 31. Juli 2026
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

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