Eurotrash

Roman | Nominiert für den International Booker Prize 2025
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Inhaltsangabe

»I’ll see you in twenty-five years.« Laura Palmer.
»Also, ich musste wieder auf ein paar Tage nach Zürich. Es war ganz schrecklich. Aus Nervosität darüber hatte ich mich das gesamte verlängerte Wochenende über so unwohl gefühlt, dass ich unter starker Verstopfung litt. Dazu muss ich sagen, dass ich vor einem Vierteljahrhundert eine Geschichte geschrieben hatte, die ich aus irgendeinem Grund, der mir nun nicht mehr einfällt, ›Faserland‹ genannt hatte. Es endet in Zürich, sozusagen auf dem Zürichsee, relativ traumatisch.«
Christian Krachts lange erwarteter neuer Roman beginnt mit einer Erinnerung: vor 25 Jahren irrte in »Faserland« ein namenloser Ich-Erzähler (war es Christian Kracht?) durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. In »Eurotrash« geht derselbe Erzähler erneut auf eine Reise – diesmal nicht nur ins Innere des eigenen Ichs, sondern in die Abgründe der eigenen Familie, deren Geschichte sich auf tragische, komische und bisweilen spektakuläre Weise immer wieder mit der Geschichte dieses Landes kreuzt. »Eurotrash« ist ein berührendes Meisterwerk von existentieller Wucht und sarkastischem Humor.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 04.03.2021
  • Autor/Autorin: Christian Kracht
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 208/148/26 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783462050837
Darum lohnt sich dieses Buch

Von Christian Kracht erscheinen im Herbst 2020 außerdem die beiden neu gestalteten Hardcover »Metan« und »Der gelbe Bleistift«.

Pressestimmen
»Nach ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, weiß man wieder, was man schon an ›Faserland‹ so liebte: Dass da jemand mit zärtlicher Kälte über irrlichternde, durchgeknallte Wesen schreibt wie sonst keiner.«
Stefanie Wirsching, Augsburger Allgemeine, 31. Dezember 2021
»Was am Anfang nach Autofiktion aussieht, erweist sich im Laufe der Erzählung immer mehr als ebenso komplexes wie äußerst amüsantes poetisches Vexierspiel.«
ndr.de, 28. Dezember 2021
»Selbstironie schlägt Spott, fortgeschrittenste Wohlstandsverwahrlosung treibt das Auratische aus und Fakt, Fiktion und Inszenierung erübrigen sich als Kategorien. Großartig!«
Tania Martini, taz am Wochenende, 11. Dezember 2021
»So zu schreiben, abgrundtief traurig, absurd komisch, das muss man erstmal schaffen.«
Stefanie Rösner, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 7. Dezember 2021
»Kracht zeigt sich als feinfühliger Schreiber mit gutem Humor und rührenden Einsichten. Es gibt Szenen in diesem Buch, die hauen einen um – auch weil man selbst oft das Gefühl hat: ›Das alles, was nicht ins Bewusstsein steigt, kommt als Schicksal zurück.‹«
Ulrike Hug, NZZ, 23. September 2021
»Krachts Roman ist ein ungeheuerliches Werk über die Zerstörungskraft des Schweigens über Jahrzehnte, über Generationen hinweg.«
Volker Weidermann, SPIEGEL Online, 16. September 2021
»Scharfsinnig, schonungslos und mit maliziösem Witz entlarvt Christian Kracht zweifelhafte symbiotische Verbindungen und menschliche Abgründe.«
Ingeborg Jaiser, titel-kulturmagazin.net, 20. Juli 2021
»Christian Kracht war schon immer für Überraschungen gut und durch seinen aktuellen Roman ›Eurotrash‹ fängt man an diesen Mann zu verstehen, denn er erzählt uns seine Familiengeschichte.«
SWR 1 Baden-Württemberg, 15. Juli 2021
»Meisterhaft versteht es der Autor dabei erneut, die große Erzählung mit einem spöttischen Ton zu verknüpfen.«
Daniel Hadler, Kleine Zeitung, 10. Juli 2021
»Die Figuren in ›Eurotrash‹ [sind] von Gerhard Richterscher Unschärfe und Wahrhaftigkeit zugleich.«
Frauke Hamann, Kultur und Kritik, 20. Juni 2021
»Es geht um das Erzählen und die Rolle des Erzählers zwischen Fiktion und Realität. Da gelingt Christian Kracht einerseits eine Selbst-Inszenierung der Autorenfigur und auch eine kritische Selbstbespiegelung. Das ist brillant.«
Edith Rabenstein, Passauer Neue Presse, 27. Mai 2021
»Der beste Roman, der in diesem Jahr erschienen ist, ist für mich ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, der als Autor über eine so große Könnerschaft verfügt. Das Buch entwickelt vor allem am Anfang einen regelrechten Sog. Es ist großartig, was sich da unter der offensichtlichen ersten Erzählebene entwickelt und wie der Autor die Charaktere schildert. Höchst unterhaltsam und vor allem sehr sehr amüsant.«
Klaus Bittner, Westdeutsche Zeitung, 19. Mai 2021
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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