Eine Frau bei 1000°

Roman. Aus den Memoiren der Herbjörg María Björnsson
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Drei Söhne von neun Männern, das ist genug.
In ihrer Garage surft die
80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der
Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist ein
Parforceritt durch die Geschichte des 20.Jahrhunderts: anrührend und voll
isländischer Skurrilität.

»Ich lebe hier allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und einer
alten Handgranate. Es ist wahnsinnig gemütlich.«

»Ich möchte einen Termin für eine Einäscherung buchen.«
»Einen Termin
buchen?«
»Genau.«
»Aha. Ja ... wie war noch mal der Name?«
»Herbjörg
María Björnsson.«
»Hallo? Ich kann den Namen in der Liste nicht finden. Haben
Sie den Antrag auf Einäscherung schon eingereicht?«
»Nein, nein. Ich möchte
einen Termin für mich buchen. Für mich selbst.«
»Naja, wir bearbeiten ihn
nicht, bevor ... na, Sie wissen schon ... also bevor, äh ..., bevor die Leute
tot sind, okay?«
»Gut. Wenn es so weit ist, werde ich tot sein. Darauf können
Sie sich verlassen. Also, wenn’s eng wird, komme ich einfach vorbei, und ihr
schiebt mich lebend in den Ofen.«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.06.2021
  • Autor/Autorin: Hallgrímur Helgason
  • Übersetzung: Karl-Ludwig Wetzig (aus dem Isländischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Aufl. 2021
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 400
  • ISBN: 9783608505108
Darum lohnt sich dieses Buch

Hallgrimur Helgasons größte Erfolge endlich wieder bei Tropen

Pressestimmen
»Abgedreht, wunderbar assoziativ und herrlich albern ... Politisch herrlich unkorrekt und ein wenig wie John Irving auf Speed.«
Volker Hühn, LIFT - Das Stuttgartmagazin, 1. August 2013
»... ein Wortakrobat, ein Fabulierer fast von Grimmelshausenschem Format.« Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung, 13.07.2013«
Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung, 13. Juli 2013
»Ein packender, großer Roman über das Überleben.« Tobias Schwartz, Die Märkische, 22./23.10.2011«
Tobias Schwartz, Märkische Allgemeine Zeitung, 22. Oktober 2011
»Die Figuren, die Helgason sich ausdenkt, sind eine rare Pracht. Seiner krachend absurden Phantasie verfällt man sofort. …“Eine Frau bei 1000°“ ist ein schnoddriger Ritt durchs vergangene Jahrhundert - und auch durch die deutsche Geschichte aus isländischer Perspektive.«
Anne Haeming, SPIEGEL Online, 14. Oktober 2011
»Dieses Buch "gefällt" nicht. Es rockt!«
Andrea Ritter, Stern, 13. Oktober 2011
»Ganz schwindelig wird dem Leser, wie der Autor zwischen den Schauplätzen und Jahrzehnten hin und her springt. Und überwältigt wird er auch: von der hohen Kunst des Spagats zwischen beißendem Humor und den anrührenden Innenansichten einer von der Liebe und der europäischen Historie gequälten Exzentrikerin.« Sarah Brasack, Frankfurter Rundschau, 12.10.2011«
Sarah Brasack, Frankfurter Rundschau, 12. Oktober 2011
»…für Schriftsteller scheint als Regel zu gelten: je langweiliger ihre Werke, desto spannender ihr Privatleben - wenn diese Sentenz stimmt, muss Hallgrímur Helgasons Privatleben sehr öde sein.« Rainer Moritz, Stuttgarter Zeitung, 11.10.2011«
Rainer Moritz, Stuttgarter Zeitung, 11. Oktober 2011
»Wer das moderne Island kennenlernen will, verlasse sich auf die wilde Erzählerin dieses Romans.« Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2011«
Tilman Spreckelsen, FAZ, 8. Oktober 2011
»Der Roman springt einen an wie ein kleiner Terrier, direkt nach dem Öffnen der Gartenpforte. Er bellt kurze, heisere Sätze. Aber: Man schlägt den Buchdeckel trotzdem nicht wieder zu.«
Johan Dehoust, SPIEGEL, 1. Oktober 2011
»Hallgrímur Helgason ist eine grandiose isländische Version der Matratzengruft á la Heinrich Heine gelungen. In Herbjörgs Seele lagern die unheilvollen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wie eruptives Magma. Einem isländischen Vulkan gleich, droht dieser Sprengstoff jederzeit auszubrechen.« Carola Wiemers, Deutschlandradio Kultur, 29.09.2011«
Carola Wiemers, DeutschlandRadio Kultur, 29. September 2011
»… die absurden Konstellationen in diesem schwarzhumorigen Roman sind unausweichlich, bieten aber uneingeschränktes Lesevergnügen.«
Stefan Hauck, Buchjournal, 1. April 2011
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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60 Kilo Sonnenschein ist die Geschichte von Gestur, einem unehelichen Bauernsohn aus dem fiktiven isländischen Dorf Segulfjörður. Während er bei immer neuen Ziehvätern heranwächst und schließlich selbst Vater wird, erwacht auch das moderne Island. Große Fischfänger steuern eines Tages den Hafen an, bringen Exotisches und Fremdes aus dem Umland und der weiten Welt. Mit den Waren kommen auch neue Werte, neue Moden und Gefühle ins kalte und tief verschneite Segulfjörður. Humorvoll, turbulent und mit unvergesslichen Figuren erzählt Hallgrímur Helgason vom Weg Islands in die Moderne.

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»Große Literatur aus einem kleinen Land.« Denis Scheck, Druckfrisch

»Die Figuren, die Helgason sich ausdenkt, sind eine rare Pracht. Seiner krachend absurden Phantasie verfällt man sofort.« Spiegel Online

»600 Seiten nordischer Prosa, die locker mithalten kann mit den großen US-amerikanischen Epikern wie William Gaddis, Don DeLillo, oder Jonathan Franzen.« Abendzeitung München

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