60 Kilo Kinnhaken

Roman
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Inhaltsangabe

Das größte Abenteuer der isländischen Geschichte

Segulfjörður erlebt Sonnenschein satt. 1906, nach der vierten Heringssaison, säumen bunte Holzhäuser den Fjord, überall winkt die Chance auf schnell verdientes Geld. Doch dann holt das Schicksal zu einem fiesen Kinnhaken aus, der dem Treiben am Fjord ein jähes Ende setzt. Bildstark erzählt Hallgrímur Helgason vom abenteuerlichen Weg Islands in die Moderne.

Nach seinem Bestseller 60 Kilo Sonnenschein schreibt Hallgrímur Helgason die Reise seines Landes in die moderne Welt fort: Der junge Waise Gestur ist mittlerweile volljährig und stürzt sich übermütig in den munteren Tanz auf den Heringsplattformen. Dort treffen ausländische Fischer auf einheimische Frauen, in der Luft liegen die Verführungen des Lebens. Und in Segulfjörður beginnt die spektakuläre Reise aus den dunklen Torftunneln in hell erleuchtete Wohnzimmer mit Plüschsesseln und Blumentapeten. Doch dann holt das Schicksal zu einem fiesen Kinnhaken aus.
Ein imposantes, vor Originalität sprühendes Werk, das einmal mehr zeigt, warum Helgason zu den ganz großen Schriftstellern seines Landes zählt.

»Ein unterhaltsamer Schmöker bar jeder Romantik und Nostalgie.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.10.2024
  • Autor/Autorin: Hallgrímur Helgason
  • Übersetzung: Karl-Ludwig Wetzig (aus dem Isländischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage 2024
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 672
  • ISBN: 9783608502565
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Die Fortsetzung des Bestsellers 60 Kilo Sonnenschein
  • Beide Bände wurden jeweils mit dem Isländischen Literaturpreis für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet
Pressestimmen
»Hallgrimur Helgason, einer der allerbesten Autoren Islands, erzählt in diesem Schelmenroman grandios, fulminant und unglaublich komisch von seiner Insel und ihren sehr wenigen Bewohnern, die am Anfang des 20. Jahrhunderts vom Mittelalter buchstäblich in die Moderne katapultiert werden.« Sarah Brasack, Kölner Stadt-Anzeiger, 31. Dezember 2023«
Sarah Brasack, Kölner Stadt-Anzeiger, 31. Dezember 2023
»Helgason [ist] seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Art Botschafter seines Landes, ein schräger Diplomat, der im Rest der Welt alle Island-Klischees mit schwarzem Humor torpediert.« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 10. Dezember 2023«
Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 10. Dezember 2023
»Wieder einmal schafft es der isländische Autor, die seltsamen Charakterzüge seiner Landsleute herauszuarbeiten, ohne dabei seinen humanistischen Grundtenor zu verlieren. […] Wer noch kein Islandfan ist, wird es spätestens nach der Lektüre dieses Buches werden. Denn die Eigenheiten der Isländer sind einfach durch und durch liebenswert.« Diana Wieser, Schreiblust Leselust, 25. November 2023«
Diana Wieser, Schreiblust-Leselust, 25. November 2023
»Wortgewaltig und humorvoll erzählt Hallgrímur Helgason vom abenteuerlichen Weg Islands in die Moderne.« Ernst W. Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, November 2023«
Ernst Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, 23. November 2023
»Ein unterhaltsamer Schmöker bar jeder Romantik und Nostalgie.« Matthias Hannemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. November 2023«
Matthias Hannemann, FAZ, 22. November 2023
»Hallgrímur Helgason beschreibt sprachmächtig die Entwicklung Gesturs und den Übergang des bitterarmen, bäuerlichen Islands in die Moderne durch das Einsetzen der Heringsfischerei.« Tobias Wenzel, NDR Kultur, 20. November 2023«
Tobias Wenzel, NDR Kultur, 20. November 2023
»mit viel Witz und Ironie […] vollgepackt mit skurriler Erotik. Hallgrímur Helgason nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Landschaften, Geschichte und die Sitten des sehr speziellen Inselvolkes. [...] Nach der Lektüre wird man Island unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.«
Heinz Diller, mdr, 12. November 2023
»Geschickt verzahnt Helgason fast alle gängigen Genres, vom Krimi über den Pseudohistori-enroman, von der Satire bis zur Liebesgeschichte. Hinzu gesellen sich etliche Anleihen bei den Islandsagas und den Mythen.« Werner Krause, Kleine Zeitung, 28.Oktober 2023«
Werner Krause, Kleine Zeitung, 28. Oktober 2023
»Hallgrímur Helgason ist ein einfühlsamer Bildungsroman gelungen, souverän und einfallsreich von Karl-Ludwig Wetzig übersetzt, ein Buch, in dem der Autor zwischen den Zeilen auch die heutigen Isländer porträtiert.«
Tobias Wenzel, WDR 3, 24. Oktober 2023
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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60 Kilo Sonnenschein

€14,00

Das Erwachen der Moderne im tiefen Schnee Islands. 60 Kilo Sonnenschein erzählt die Geschichte von Gestur, einem unehelichen Bauernsohn aus einer isländischen Siedlung am Fjord Segulfjörður. Während Gestur bei immer neuen Ziehvätern heranwächst, schließlich selbst Vater wird, entsteht aus der verschneiten Insel am Ende der Welt ein modernes Land, mit allen Verheißungen und allen Verwerfungen. Der große Roman von einem der originellsten Autoren Islands. So schräg und humorvoll, wie man es von Hallgrímur Helgason kennt, so literarisch und episch wie nie.
60 Kilo Sonnenschein ist die Geschichte von Gestur, einem unehelichen Bauernsohn aus dem fiktiven isländischen Dorf Segulfjörður. Während er bei immer neuen Ziehvätern heranwächst und schließlich selbst Vater wird, erwacht auch das moderne Island. Große Fischfänger steuern eines Tages den Hafen an, bringen Exotisches und Fremdes aus dem Umland und der weiten Welt. Mit den Waren kommen auch neue Werte, neue Moden und Gefühle ins kalte und tief verschneite Segulfjörður. Humorvoll, turbulent und mit unvergesslichen Figuren erzählt Hallgrímur Helgason vom Weg Islands in die Moderne.

60 Kilo Sonnenschein wurde in Island mit dem Preis für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet.

»Große Literatur aus einem kleinen Land.« Denis Scheck, Druckfrisch

»Die Figuren, die Helgason sich ausdenkt, sind eine rare Pracht. Seiner krachend absurden Phantasie verfällt man sofort.« Spiegel Online

»600 Seiten nordischer Prosa, die locker mithalten kann mit den großen US-amerikanischen Epikern wie William Gaddis, Don DeLillo, oder Jonathan Franzen.« Abendzeitung München

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