Ein Mann ohne Beschwerden

Über Ästhetik, Politik und Heilkunde
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Inhaltsangabe
Franz Schuh – der „titanisch gebildete Denker“ (Eva Menasse, „Die Zeit“) – widmet sein neues Buch dem Jahr 2022 und schreibt ein Panorama der menschlichen Tragikomödie. "Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite dem Jahr 2022 gewidmet, dem 'annus horribilis' im Lebenslauf vieler Menschen, auch in meinem." Nach elf Monaten in verschiedenen Krankenhäusern ist Franz Schuh, dieser Solitär der österreichischen Literatur, wieder aufgetaucht. Seine Erzählungen, Essays, Gedichte analysieren die herrschenden Lebensformen und fügen sich mit unterhaltsamem, manchmal melancholischem Witz zu einem Panorama der menschlichen Tragikomödie. Ob er von Erlebnissen in der Eisenbahn berichtet, von seiner Kindheit in der Wiener Vorstadt oder sich mit Anna Netrebkos Widersprüchen auseinandersetzt, Schuh hat einen ausgeprägten Sinn für das Komische im Tragischen. Das Lachen auf gescheite Weise ist sein Metier.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.07.2023
  • Autor/Autorin: Franz Schuh
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Zsolnay, Paul
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 208/135/22 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783552073609
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein Panorama der menschlichen Tragikomödie
  • Wer auf kluge Weise lachen möchte, sollte Schuh lesen
Pressestimmen
»Schuh macht uns sehend, und zwar auf vergnügliche und geistreiche Weise." Armin Thurnher, Falter, 26.07.23 "Einmal mehr beweist Franz Schuh, dass er es wie kaum ein anderer versteht, von sich so zu erzählen, dass darin die Komplexität der Welt lustvoll aufblitzt.«
Richard Kämmerlings, Die Welt
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Der 1947 geborene Schriftsteller Franz Schuh ist, wie er über sich selbst sagt, „eine epochale Erscheinung, und zwar aus einem simplen Grund: Ich bin in einen Epochenwandel hineingeboren.“ Das Wiener Vorstadtkind kommt aus einer Vergangenheit, die sich nach wie vor in unserer Gegenwart widerspiegelt: Wiederaufbau nach dem Krieg, Fortschritt, Wohlstand befeuerten die irrige Annahme von Generationen, „alles hinter sich zu haben“. In seinem Buch schildert Schuh nun „den Geschmack des Lebens“ von damals, er erzählt aber auch von der brüchigen Gegenwart, die sich nicht in großflächigen Gemälden, sondern in manchmal scheinbar zufälligen Details abbildet. Dabei geht es um Leben und Tod, also um fundamentale Fragen, die unabweisbar sind, ohne dass es für sie je eine endgültige Antwort geben wird.
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