Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt

Von einem, der zurückkam, um seine alte Heimat zu finden / Von einem, der auszog, um in seiner neuen Heimat anzukommen
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Inhaltsangabe
Jan Brandts neues Buch kreist um Gegensätze, die ohne einander nicht zu denken sind: Stadt und Land, Wohnung und Haus, Utopie und Heimat. Zwei Seiten einer Medaille, die unser Leben, unser Denken und Fühlen maßgeblich bestimmen. In ›Ein Haus auf dem Land‹ nimmt er uns mit in sein ostfriesisches Heimatdorf Ihrhove, in dem das Haus seines Urgroßvaters vor dem Abriss steht. Der Eigentümer, ein Bauunternehmer, sieht keinen Grund, das Alte zu erhalten, wo sich doch durch etwas Neues der Profit um ein Vielfaches steigern lässt. Jan Brandt droht der Verlust der Heimat, und er nimmt den Kampf auf, um den Gulfhof zu retten, das Symbol seiner Herkunft. In Berlin, wohin sich Brandt Ende der Neunziger vor der Provinz geflüchtet hatte, droht ihm zugleich der Rauswurf aus der Mietwohnung. Grund: Anmeldung von Eigenbedarf. Der Autor bekommt zu spüren, dass sich Berlin, die einstige antikapitalistische Utopie, in eine Schlangengrube verwandelt hat, in der die Mieter nahezu alles für eine bezahlbare Wohnung tun würden – und müssen. Ob Stadt oder Land: Immer erzählt Jan Brandt als exzellenter Beobachter, kluger Essayist, herausragender literarischer Schriftsteller von den Abgründen der Gegenwart. Die Taschenbuchausgabe des Bestsellers – erweitert um ein Kapitel in ‚Ein Haus auf dem Land‘.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.06.2020
  • Autor/Autorin: Jan Brandt
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 448
  • ISBN: 9783832165314
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Altes erhalten oder Neues wagen? Beim Thema »Wohnen« geht Jan Brandt aufs Ganze
  • Iris Radisch, DIE ZEIT
  • Natascha Geier, NDR KULTURJOURNAL
  • Nadine Kreuzahler, RBB
  • Wendebuch mit 40 farbigen Abbildungen und bedruckten Umschlaginnenseiten
Pressestimmen
»Jan Brandts enorm kluges, genau beobachtetes, todtrauriges, superlustiges und überwältigend anregendes Buch ist […] das Buch der Stunde. Es ist der ultimative Heimatroman – ohne ein Roman zu sein. Denn es ist eine Kunstform eigener Art, ein mitreißendes Amalgam aus Essay, Reportage, Fotoalbum, Tagebuch und Familienchronik.«
Karin Hahn, KARIN HAHN REZENSIONEN
Herstellerinformationen
DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Gegen die Welt

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Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen. In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Kuper beginnt einen Kampf gegen das Dorf und seine Bewohner. Sie sind es, gegen die er aufbegehrt, und sie sind es, gegen die er am Ende verliert. ›Gegen die Welt‹ ist ein großer deutscher Roman: über die Wende in Westdeutschland, über Popkultur in der Provinz und über Freundschaften, die nie zu Ende gehen. »Ein tollkühner Roman über Freundschaft und Verrat. Rebellisch und bewegend, wahnsinnig und witzig. Großes Kino.« Sönke Wortmann
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