Eichmann in Jerusalem

Ein Bericht von der Banalität des Bösen | Das umstrittenste Buch der Philosophin in neuer Ausstattung
Angebot€16,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 08.09. – Mi, 09.09.

Taschenbuch
Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

»Das Erschreckende war seine Normalität«
Der Prozess gegen den SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, der in der internationalen Öffentlichkeit als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung der Judenfrage« in Europa war, fand 1961 in Jerusalem statt. Unter den zahlreichen Prozessbeobachtern aus aller Welt war auch Hannah Arendt. 

Ihr Prozessbericht – zunächst in mehreren Folgen im New Yorker veröffentlicht – wurde von ihr 1964 als Buch publiziert und brachte eine Lawine ins Rollen: Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung. 

 »Das beunruhigende an der Person Eichmanns war doch gerade, dass er war wie viele und dass diese vielen weder pervers noch sadistisch, sondern schrecklich und erschreckend normal waren und sind. Vom Standpunkt unserer Rechtsinstitutionen und an unseren moralischen Urteilsmaßstäben gemessen, war diese Normalität viel erschreckender als all die Greuel zusammengenommen …« Hannah Arendt

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 31.03.2022
  • Autor/Autorin: Hannah Arendt
  • Übersetzung: Brigitte Granzow (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 185/120/34 mm
  • Seitenanzahl: 560
  • ISBN: 9783492317085
Darum lohnt sich dieses Buch

Das umstrittenste Buch der Philosophin in neuer Ausstattung

Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

Weitere Bücher von Hannah Arendt

Schreib doch mal ,hard facts' über dich

€12,00

»SIND GERETTET WOHNEN 317 WEST 95 = HANNAH«, schrieb Hannah Arendt im Mai 1941 aus New York an ihren Ex-Mann Günther Anders, der bereits 1936 nach Hollywood emigriert war. Bei allen Unterschieden ihrer philosophischen Theorien blieb für Arendt und Anders gleichermaßen die Erfahrung des Antisemitismus und der Flucht Hintergrund und Movens ihres Schreibens. Dieser Band präsentiert den zwischen 1939 und 1975 geführten Briefwechsel der beiden sowie gemeinsam verfasste oder in thematischer Nähe zueinander entstandene Texte.

Zum Buch
1 / 10