Die Freiheit, frei zu sein

Was Freiheit und Revolution wirklich bedeuten: Der bislang unveröffentlichte Essay erstmals auf Deutsch
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

»Mein Thema heute, so fürchte ich, ist fast schon beschämend aktuell.«

Was ist Freiheit, und was bedeutet sie uns? Begreifen wir sie nur als die Abwesenheit von Furcht und von Zwängen, oder meint Freiheit nicht vielmehr auch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, eine eigene politische Stimme zu haben, um von anderen gehört, erkannt und schließlich erinnert zu werden? Und: Haben wir diese Freiheit einfach, oder wer gibt sie uns, und kann man sie uns auch wieder wegnehmen? In diesem auf Deutsch bisher unveröffentlichten Essay zeichnet Hannah Arendt die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Revolutionen in Frankreich und Amerika. Während die eine in eine Katastrophe mündete und zu einem Wendepunkt der Geschichte wurde, war die andere ein triumphaler Erfolg und blieb doch eine lokale Angelegenheit. Aber warum?

Mit einem Nachwort von Thomas Meyer

Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Andreas Wirthensohn

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.01.2018
  • Autor/Autorin: Hannah Arendt
  • Übersetzung: Andreas Wirthensohn
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 16. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/115/6 mm
  • Seitenanzahl: 64
  • ISBN: 9783423146517
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Erstmals auf Deutsch
  • Was Freiheit und Revolution wirklich bedeuten
  • Mit einem Nachwort des Arendt-Experten Thomas Meyer
Pressestimmen
»In ihrem Essay ›Die Freiheit, frei zu sein‹ zeichnet Hannah Arendt, eine der grossen politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach.«
Women in Business, 5. November 2021
»Gerade in der heutigen Zeit gilt es, sich die Bedeutung der Freiheit immer wieder bewusst zu machen und sich mit dem Begriff auseinanderzusetzen und zu erkennen, wenn Freiheit bedroht wird.«
Lehrerbibliothek.de, 1. September 2020
»Ein Text, der auch heute eine Zukunft hat.«
Frankfurter Rundschau, 22. Juni 2018
»Arendts kleiner Essay ist ein grosser Wurf. Er verbindet Geschichtsphilosophie mit Tagespolitik und entfaltet eindrücklich die Dialektik von Revolution und Freiheit.«
Christine Richard, Basler Zeitung, 4. Mai 2018
»Ihre Erkenntnisse sind noch immer brandaktuell.«
Eva Mell, Sonntag, 19. April 2018
»Er ist allein wegen der klaren Gedankenführung lesenswert, mit der sie etwa den Begriff ›Revolution‹ und seine historische Bedeutungsverschiebung darlegt.«
Badische Neueste Nachrichten, 12. April 2018
»Der Sinn von Politik sei Freiheit, hat Hannah Arendt gesagt - und ihr geistiges Leben der Definition dessen gewidmet, was Freiheit ist.«
Konstantin Sakkas, SWR 2 Kaffee oder Tee, 20. März 2018
»Wie gut, dass dieser augenöffnende Text nun endlich zugänglich ist.«
Marko Martin, Jüdische Allgemeine, 15. März 2018
»Plötzlich hat sie einen Bestseller, die große, 1975 verstorbene Philososphin: ihr neu entdeckter Essay als Plädoyer für politisches Engagement in der Ära Trump.«
Literatur, 12. März 2018
»Ein Vermächtnis der so großen wie umstrittenen Denkerin (›Die Banalität des Bösen‹) über die Lehren aus den Revolutionen im Namen der Freiheit.«
Augsburger Allgemeine, 10. März 2018
»Die Philosophin feiert politisches Handeln als Freiheitserfahrung – und die Republik aus antikem Geist.«
Deutschlandfunk, 1. Februar 2018
»Hannah Arendt, 1975 in New York gestorben, legt ihren Essay historisch an. Es gibt von ihr Erstaunliches.«
Peter Pisa, Kurier, 29. Januar 2018
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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»SIND GERETTET WOHNEN 317 WEST 95 = HANNAH«, schrieb Hannah Arendt im Mai 1941 aus New York an ihren Ex-Mann Günther Anders, der bereits 1936 nach Hollywood emigriert war. Bei allen Unterschieden ihrer philosophischen Theorien blieb für Arendt und Anders gleichermaßen die Erfahrung des Antisemitismus und der Flucht Hintergrund und Movens ihres Schreibens. Dieser Band präsentiert den zwischen 1939 und 1975 geführten Briefwechsel der beiden sowie gemeinsam verfasste oder in thematischer Nähe zueinander entstandene Texte.

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