Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 2640)

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Taschenbuch
Inhaltsangabe
Vom Universitätsbetrieb angeödet, beschließt Mitja, seinen vertrauten Alltag zu verlassen und aufs Dorf zu ziehen. Der junge Historiker nimmt den Kleinbus in die Provinz, steigt in einem Kaff mit gogoleskem Namen aus und quartiert sich bei einem steinalten Ehepaar ein. Angst und Mißtrauen schlagen ihm entgegen: Die Dorfbewohner halten ihn für einen Abgesandten der Behörde, die seit längerem damit droht, die Schule zu schließen. Mitja dagegen fürchtet sich vor den Irren, die in einer therapeutischen Kommune am Ortsrand leben und denen er nicht aus dem Weg gehen kann. Sein Projekt, das »wahre Leben« zu suchen, entwickelt sich zu einem Abenteuer mit dramatischem Ausgang. Nach ihrem erfolgreichen Debüt »Endstation Rußland« (2010) legt die junge Autorin erneut einen Roman vor, der »die widersprüchliche russische Realität facettenreich einfängt« (NZZ).
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 25.01.2012
  • Autor/Autorin: Natalja Kljutscharjowa
  • Reihe: edition suhrkamp, Teil 2640
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 178/109/9 mm
  • Seitenanzahl: 140
  • ISBN: 9783518126400
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Woher kommst du?

€18,00

Um der drohenden Verhaftung durch die Behörden zu entgehen, flieht Natalja mit ihren Kindern aus Russland. Im Asylbewerberheim in Bayern schlägt ihr Feindseligkeit entgegen. Und doch ist ihr neues Leben ein einziges Aufatmen. Das Gefühl, von Angst befreit zu sein, macht es leichter, mit den Härten klarzukommen: Die ältere Tochter braucht Hilfe, weil sie eine Depression entwickelt. Die jüngere bittet, sich in der Schule als Mädchen aus Kiew ausgeben zu dürfen, um nicht geschnitten zu werden.

Mit den ukrainischen Heimbewohnerinnen, später mit irakischen und syrischen Geflüchteten im Deutschkurs beginnt Natalja Interviews zu führen. Am Ende blitzt so etwas auf wie eine Utopie des Ankommens in einer Community der Entwurzelten – dank der gemeinsamen Sprache, in der die »Wunde« sich ans »Wunder« anlehnen darf.

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