Die Welt nach den Imperien

Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung | Platz 1 der Sachbuchbestenliste von ZEIT/Deutschlandfunk/ZDF
Angebot€34,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Mi, 09.09. – Do, 10.09.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
HardcoverTaschenbuch
Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Die Dekolonisierung hat die internationale Ordnung im 20. Jahrhundert revolutioniert. Doch die Standardnarrative, die das Ende des Kolonialismus als unvermeidlichen Übergang von einer Welt der Imperien zu einer der Nationalstaaten darstellen, verdecken, wie radikal dieser Wandel war. Anhand des politischen Denkens antikolonialer Intellektueller und Staatsmänner wie Nnamdi Azikiwe, W. E. B. Du Bois, George Padmore, Kwame Nkrumah, Eric Williams, Michael Manley und Julius Nyerere zeigt Adom Getachew in ihrem gefeierten Buch, wie enorm die Sprengkraft der dekolonialen Bewegung war, deren Ehrgeiz weit über die Neugestaltung einzelner Länder hinausging.

Vehement stellten die von Rassismuserfahrungen geprägten Protagonisten des »Black Atlantic« die internationale Hierarchie in Frage – mit dem Ziel, eine egalitäre postimperiale Welt zu schaffen. Politische und wirtschaftliche Herrschaftsverhältnisse wollten sie überwinden, ihr Recht auf Selbstbestimmung innerhalb der neu gegründeten Vereinten Nationen sicherstellen, Föderationen in Afrika und der Karibik gründen und eine Neue Weltwirtschaftsordnung entwickeln. Gestützt auf zahlreiche Archivquellen, präsentiert Getachew die fesselnde Geschichte der dekolonialen Bewegung inklusive ihres Scheiterns – und eröffnet eine faszinierende Perspektive auf die Debatten über die heutige Weltordnung.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.11.2022
  • Autor/Autorin: Adom Getachew
  • Übersetzung: Frank Lachmann (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 222/146/32 mm
  • Seitenanzahl: 448
  • ISBN: 9783518587898
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Preise und Auszeichnungen für Die Welt nach den Imperien:
  • ASA Best Book Prize der African Studies Association
  • First Book Award der American Political Science Association
  • W.E.B. Du Bois Distinguished Book Award
  • J. David Greenstone Book Prize
  • ISA Theory Best Book Award der International Studies Association
  • Foreign Affairs Buch des Jahres 2020
Pressestimmen
»Das Buch schildert insgesamt eine Geschichte, wie postkoloniale Staaten ihre Position in der internationalen Politik neu zu definieren versuchten und sich dabei mit den bestehenden Ungleichheiten ... zwischen neuen Staaten und ehemaligen Kolonialmächten nicht abfinden wollten. ... Diese ausführliche Schilderung ist ein Verdienst der Autorin.«
Max Lüggert, Portal für Politikwissenschaft, 2. Oktober 2025
»Die Welt nach den Imperien ist eine echte intellektuelle Bereicherung ... an diesem Buch [führt] kein Weg vorbei.«
Monika Remé, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. März 2023
»Adom Getachews Buch entfaltet eine anspruchsvolle Vision für eine gegenwärtige politische Theorie der Dekolonisierung. Indem sie die verschiedenen ideologischen Phasen des antikolonialen Kampfes verständlich macht, liefert sie auch einen Schlüssel zur gegenwärtigen Situation.«
Florian Geisler, neues deutschland, 10. Februar 2023
»Es ist hochinteressant, wie Getachew die Kühnheit und die Visionen des postkolonialen Aufbruchs schildert. Noch in den 1970ern kämpften die unabhängigen Staaten um einen realen Ausgleich ihrer ökonomischen Schwäche durch eine Neue Weltwirtschaftsordnung.«
Katharina Döbler, Deutschlandfunk, 31. Januar 2023
»Getachews Buch bietet […] eine Fülle von Anregungen, um über die Geschichte der Dekolonisierung noch einmal nachzudenken, über deren Illusionen und vertane Chancen, aber auch über die weitsichtigen Entwürfe und Ideen, die in ihr entstanden sind.«
Herfried Münkler, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Januar 2023
»Die Welt nach den Imperien [beeindruckt] durch die große geschichtsphilosophische Perspektive.«
Jakob Hayner, WELT AM SONNTAG, 8. Januar 2023
»Zu den Vorzügen dieser erhellenden Studie gehört, dass die Autorin nicht allein den Machthunger der Industriestaaten und ihrer Konzerne verantwortlich macht. Sie verweist auch auf hausgemachte Probleme der jungen Nationen … . Wertvoll ist das Buch aber insbesondere, weil es postkoloniale Nationenbildung als emanzipatorisches Projekt versteht, das nur in einer fairen internationalen Ordnung gelingen kann.«
Michael Wolf, Deutschlandfunk, 5. Dezember 2022
»Ein fesselnder Blick darauf, wie sich das Schwarze internationalistische Denken entwickelt und bis heute die globale Politik geprägt hat.«
Foreign Policy, 19. Mai 2022
»Ein scharfsinniges und kraftvolles Buch.«
The New York Review of Books, 19. Mai 2022
»[Adom Getachews] scharfsinnige politische Theorie der Dekolonisierung ist wegweisend: Erstmals wird die überragende Bedeutung antikolonialer Aktivisten und ihres Denkens nach 1945 umfassend gewürdigt.«
Andreas Eckert, DIE ZEIT
»Ein ausgesprochen lehrreiches Buch.«
Thomas Hummitzsch, der Freitag
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0