Die Toten

Roman
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Inhaltsangabe

Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte.

Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ...

Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.09.2016
  • Autor/Autorin: Christian Kracht
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/132/24 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783462045543
Pressestimmen
»Der Roman ist ein erzählerisches Experiment. Die Struktur hat Kracht dem japanischen No-Theater entliehen. [...] Allein dieser Aufbau ist die Lektüre wert und unterschiedet Krachts Roman ohne Frage von allen diesjährigen Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt. Die Erzählung bleibt so voller Leerstellen und Lücken.«
Deutschlandradio Kultur, 7. September 2016
»Großes Kino zwischen Buchdeckeln. […] Der Roman ist ein erzählerisches Experiment. Die Struktur hat Kracht dem japanischen No-Theater entliehen. Allein dieser Aufbau ist die Lektüre wert und unterschiedet Krachts Roman ohne Frage von allen diesjährigen Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt.«
Deutschlandradio Kultur
»Perfekt komponiert wie ein japanisches Zimmer. […] In Die Toten geht es um die Rückeroberung eines ironischen Pathos, einer Großartigkeit im Sinne einer ausladenden Geste, eines Panoramas der Stimmungen und Gefühle, wie es ein Großteil der deutschen Gegenwartsliteratur seit Jahrzehnten verschmäht.«
Jan Küveler, Die Welt
»Wie Kracht [in »Die Toten«] Historie und Fiktion vermengt, ist absolut meisterhaft. [...] Mit seiner präraffaelitischen Sehnsucht ist Christian Kracht die individuellste Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur.«
Die Zeit
»Ein Roman, der für die Literatur das bedeutet, was der Tonfilm für den Film bedeutete – eine Revolution! Ein tolles Buch.«
Denis Scheck, ARD druckfrisch
»Christian Kracht inszeniert mit seiner Schreibkamera Bilder in einer sphärenhaft schillernden Sprache. Das klingt lange nach, setzt sich fest im Kopfkino des Lesers. Mit »Die Toten« hat Kracht aber auch einen großen Kinostoff vorgelegt. Kracht, der virtuose Dichter. Kracht, der begnadete Kinoerzähler.«
Antenne Brandenburg
»Seit E.L. Doctorows Roman Ragtime hat keiner so virtuos den Roman als Zeitmaschine bedient. Das macht Christian Kracht so atemberaubend gut, dass man den Eindruck hat, man habe ein Ticket gelöst für eine Zeitreise in die 30er Jahre […] Der Roman Die Toten ist eine sehr kluge Meditation über Film und Moderne, er führt ins Herz unserer Gegenwart mit den richtigen politischen Fragestellungen.«
Denis Scheck, 3sat Kulturzeit
»Ein Roman von Christian Kracht ist jedesmal wie ein Besuch im Antiquitätenladen: die Schaustücke sind aus der Zeit gefallen, sie dienen keinem Zweck außer sich selbst und sind deswegen so faszinierend. Und wenn es die Faszination des Grauens ist.«
dpa
»Kann einer zugleich ironisch und pathetisch schreiben? Christian Kracht schafft das Kunststück – auch in Die Toten.«
Der Freitag
»Kracht inszeniert die Geschichtsfarce als schrillen Bilderbogen, in dem Trivialmythen und Kinogeschichten, literarische und cineastische Anspielungen wild durcheinandergewirbelt werden. Man kann manchen Einfall für überdreht halten […] . Aber man kann alldem nicht absprechen, dass es überlegt in Szene gesetzt ist.«
Mannheimer Morgen
»Da gibt es [bei Die Toten] politische Seitenhiebe und literarische Verweise, großes Pathos und wie könnt es anders sein bei Christian Kracht, einem dandyhaften Dompteur des Bösen, immer auch eine müde verstreute Prise Ironie.«
SWR 2
»Ein zurückhaltendes, traumverlorenes, manchmal geradezu spirituelles Buch«
Rolling Stone
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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