Die Heimkehr

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Inhaltsangabe
"Heimkehr" entstand von 1823-24: Es geht wieder um Leidenschaft und unglückliche Liebe, aber auch um den Stellenwert solcher "Sentimente". Das lyrische Ich kehrt nach unbestimmter Zeit in die Stadt am Meer zurück (Lübeck), in der einst sein Liebchen lebte, die nun ausgezogen oder sonst wie ungreifbar ist. Die Stadt ist für ihn nun leer, kalt, unwirklich und voll schmerzlicher Erinnerungen. Das lyrische Ich hat seine Geliebte wohl nur still und heimlich angebetet, ohne es ihr zu gestehen oder seine Liebe zu zeigen. Liebe ist am schönsten als Sehnsucht, als Verlangen und Schmachten, dessen Erfüllung nicht unbedingt erwünscht ist. Erfüllung findet stattdessen im Traum statt, und so ist es auch am schönsten. Das lyrische Ich reflektiert nun seine Gefühle stärker und versucht, eine distanzierte Perspektive zu gewinnen: Spott, Ironie, aber auch Resignation und Gefühlskälte. Außerdem mit: Götterdämmerung, Ratcliff, Doña Clara, Almansor , Die Wallfahrt nach Kevlaar.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.07.2023
  • Autor/Autorin: Heinrich Heine
  • Gelesen von: Darina Dujmic
  • Format: Hörbuch-Download
  • Dateiformat: MP3
  • Verlag: AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH
  • Sprache: Deutsch
  • Abspielbar auf: Abspielbar in MP3-kompatiblen Apps, Smartphones und Playern.
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • ISBN: 9783991574866
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Herstellerinformationen
AUDIO MEDIA DIGITAL HÖRBUCH

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Diese neue Ausgabe des Buchs der Lieder kann ich dem überrheinischen Publikum nicht zuschicken, ohne sie mit freundlichsten Grüßen in ehrlichster Prosa zu begleiten. Ich weiß nicht, welches wunderliche Gefühl mich davon abhält, dergleichen Vorworte, wie es bei Gedichtsammlungen üblich ist, in schönen Rhythmen zu versifizieren. Seit einiger Zeit sträubt sich etwas in mir gegen alle gebundene Rede, und wie ich höre, regt sich bei manchen Zeitgenossen eine ähnliche Abneigung. Es will mich bedünken, als sei in schönen Versen allzu viel gelogen worden, und die Wahrheit scheue sich, in metrischen Gewanden zu erscheinen. Heinrich Heine, 1797 in Düsseldorf geboren, gest. 1856 in Paris, wo er seit 1831 lebte; einer der Hauptvertreter des Jungen Deutschland. In spätromantischen Gedichten verbindet er Empfindungsreichtum mit Skepsis und Ironie (»Buch der Lieder«, 1827; »Romanzero«, 1851). Sein geistvoller und plaudernder Prosastil (»Reisebilder«, 1826 bis 1831) machte ihn zum Begründer des modernen Feuilletonismus.
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