

Der Streit um die Empathie
Inhaltsangabe
Ein Plädoyer für ein differenziertes Verständnis der Empathie – jenseits von naiver Verherrlichung und radikaler Kritik
In Zeiten wachsender Polarisierung gilt Empathie vielen als Wundermittel gegen soziale Kälte und gesellschaftliche Spaltung. Gleichzeitig bezeichnen Prominente wie Elon Musk Empathie als "fundamentale Schwäche" und Wissenschaftler wie Paul Bloom warnen vor der dunklen Seite emotionaler Voreingenommenheit.
Der deutsche Moralphilosoph Daniel Eggers bringt Ordnung in die emotional aufgeladene Debatte. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Philosophie, Psychologie und Neurowissenschaften zeigt er:
- Empathie ist keine Allzweck-Superkraft, die alle gesellschaftlichen Probleme löst oder uns automatisch zu besseren Menschen macht.
- Empathie ist aber auch keine Schwäche, die wir bekämpfen oder abtrainieren sollten.
- Vernunft und Gefühl sind keine Gegensätze: Rationales Urteilen und empathisches Mitempfinden ergänzen sich und sind aufeinander angewiesen.
Sein Buch bietet einen Überblick über die moralischen, psychologischen und politischen Dimensionen der Empathie – von der Frage, was Empathie von Mitleid und Altruismus unterscheidet, über Geschlechterklischees und Künstliche Intelligenz bis hin zur Bedeutung des Mitgefühls für unsere Demokratie.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 03.05.2027
- Autor/Autorin: Daniel Eggers
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1. Auflage
- Verlag: Droemer
- Sprache: Deutsch
- Seitenanzahl: 208
- ISBN: 9783426574645
- Zwischen Moral und Mitleid: eine neue Philosophie der Empathie
- Eine wissenschaftlich fundierte Synthese aus Philosophie, Psychologie und Politischer Theorie
- Für Leser*innen von Richard David Precht, Hanno Sauer und Fritz Breithaupt
Herstellerinformationen
Landsberger Straße 346
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