Der Muslim und die Jüdin

Die Geschichte einer Rettung in Berlin | Dr. Mod Helmy zum 122. Geburtstag
Angebot€14,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 08.09. – Mi, 09.09.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Taschenbuch
Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den »Gerechten unter den Völkern« ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros. Dieses Buch wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war. Einige Araber in Deutschland stellten sich in den Dienst des NS-Regimes. Aber eine nicht unbedeutende Gruppe – und von ihr handelt diese Geschichte – bildete einen Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror.

Die Geschichte des einzigen Arabers, der in Yad Vashem geehrt wurde

»Die eindrucksvoll erzählte Geschichte von der wundervollen Rettung über Religionsgrenzen hinweg.« Deutschlandfunk

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.03.2019
  • Autor/Autorin: Ronen Steinke
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 5. Auflage
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/17 mm
  • Seitenanzahl: 208
  • ISBN: 9783492314244
Darum lohnt sich dieses Buch

Die Geschichte des einzigen Arabers, der in Yad Vashem geehrt wurde

Pressestimmen
»Der Journalist Ronen Steinke hat diese Geschichte nun aus der Perspektive eines wahrhaft spektakulären Falles ebenso anrührend wie differenziert nacherzählt.«
Nordwest Zeitung, 24. Mai 2018
»Diese wahre Geschichte ist ein Sinnbild für die einstige Freundschaft zwischen Juden und Muslimen.«
echo-online.de/ Darmstädter Echo, 31. März 2018
»Helmys sagenhafte Geschichte blieb lange unbekannt.«
Münchner Merkur, 10. März 2018
»Mit kriminalistischem Eifer hat Ronen Steinke Archiv um Archiv durchpflügt, Interview um Interview geführt.«
Nürnberger Nachrichten, 8. März 2018
»(...) Eine spannend erzählte und gut recherchierte Dokumentation der Rettungsgeschichte von Anna Boros (...).«
aviva-berlin.de, 28. Dezember 2017
»Die eindrucksvoll erzählte Geschichte von der wundervollen Rettung über Religionsgrenzen hinweg.«
Deutschlandfunk, 4. Dezember 2017
»Eine der Geschichten, die am Ende den Leser zufrieden das Buch sinken lassen wird mit der klaren Erkenntnis, das echte Mitmenschlichkeit möglich ist (…).«
buchtips.net, 4. Dezember 2017
»Die berührende, authentische Geschichte einer unvermuteten Rettung.«
Allgemeine Zeitung, 4. November 2017
»Über die vergangene Zeit erzählt Steinke schlackenlos lebendig, so realistisch wie spannend.«
buerstaedter-zeitung.de, 4. November 2017
»Einfühlsam und bewegend.«
Der Tagesspiegel, 19. Oktober 2017
»Fesselnde Erzählung mit Gespür für das historische Detail.«
qantara.de, 16. Oktober 2017
»Spannend, anschaulich, glaubwürdig.«
haolam.info, 13. Oktober 2017
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

Weitere Bücher von Ronen Steinke

Meinungsfreiheit

€24,00

Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.

Grenzen der Meinungsfreiheit

Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.

Wer bestimmt, was als »Hass und Hetze« gilt?

Wegen des Satzes »Impfen macht frei« kann man neuerdings schon bestraft werden, aber »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« in der Disco zu grölen, ist erlaubt. »Gaza = Auschwitz« ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein »Volksschädling«, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die »neuen Juden«, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?

Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.

Zum Buch
1 / 5