Das Leben keiner Frau

Roman | Was tun, wenn man fünfzig wird? Eine Frau am Wendepunkt ihres Lebens
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Inhaltsangabe

Eine Huldigung an alle 50-jährigen Frauen 

Melanies Fünfzigster ist ein rauschendes Fest. Die angesehene Journalistin lässt sich richtig feiern. Doch was folgt ist die ganz große Katerstimmung. Mels Mutter braucht Hilfe. Ihre Tochter will auf keinen Fall Karriere machen. Ja, und die Männer. Mels Chef fördert eine junge Kollegin. Ihr Party-Flirt redet im Büro schlecht über sie. Und ihr Exmann wird noch mal Vater. Mel hat in ihrem Leben alles richtig gemacht. Doch jetzt ist sie nur noch wütend. Ein Buch über die Fallstricke der Emanzipation und den Fluch, alles zum ersten Mal zu machen. 

»So zynisch, ehrlich und schonungslos durften bislang nur Männer, Teenie-Mädchen oder Greisinnen in der Literatur sprechen. Eine schöne fünfzigjährige Erzählerin, die derart konsequent Sex, Alter, Beziehungen und Karrieren seziert, ist für mich eine Offenbarung.«
Alina Bronsky 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.02.2024
  • Autor/Autorin: Caroline Rosales
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/19 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783548066820
Darum lohnt sich dieses Buch

Für die Leser:innen von Julia Schoch, Daniela Krien und Miranda Cowley Heller

Pressestimmen
»Wer Caroline Rosales für eine Populärautorin hält, hat den Schuss nicht gehört. In ihrem neuen Buch geht es um den Vorwurf einer Vergewaltigung. Sehr leicht und schön zu lesen ist es trotzdem«
Hannah Lühmann, Die Welt, 19. Juli 2024
»Ja, es ist wirklich keine einfache Frauenfigur, die Caroline Rosales hier zeichnet. Aber: Ist es wirklich Melanie, die unbequem ist? Oder ist dieses Bild wieder nur von einer Gesellschaft geformt, die offensive Frauen mit Biss als unbequem einstuft? Wie zuvor schon in ihren Sachbüchern, enttarnt Caroline Rosales auch in ihrem ersten Roman die dubiosen Ansprüche und Erwartungen unserer Gesellschaft.«
Sally Charell-Delin, SR2 Kulturradio
»Caroline Rosales hat ihren Platz gefunden und behauptet ihn kontinuierlich.«
Andrea Leim, Westdeutsche Allgemeine Zeitung am Sonntag
»'Mein Leben ist das Leben keiner Frau', sagt sie kurz vor ihrem Zusammenbruch. Diese Erkenntnis wird zum Titel der rasanten Erzählung, die zutiefst konsequent bis gnadenlos die Abgründe der oberen Mittelschicht im intellektuellen Milieu offenlegt. Es ist eine Mischung aus Abscheu und Faszination, mit der die Autorin ihre Leserschaft fesselt.«
Birgitta Stauber, Hamburger Abendblatt
»Melanies Job schnappt sich eine Jüngere, der Ex-Mann hat schon eine Junge und bald noch nein Baby und die Büro-Affäre erweist sich als Total-Ausfall. Das Ganze erzählt oder besser gesagt seziert Bestseller-Autorin Caroline Rosales mit einer Gnadenlosigkeit, Beobachtungsgabe und Leidensfähigkeit, wie man sie sonst nur aus männlicher Perspektive kennt.«
Nike Emich, Bunte
»Sollten Sie auf der Suche nach einer wirklich klugen Herbstlektüre sein, haben wir da was für Sie! In „Das Leben keiner Frau“ von Autorin Caroline Rosales (39) geht es um die 50-jährige Journalistin Melanie, die lästert, raucht, zu viel trinkt, eine Essstörung pflegt, ihrer jungen Kollegin eine seltene unheilbare Krankheit an den Hals wünscht, dem Ex-Mann hinterher trauert und sich in faden Affären verliert.«
Katrin Mechkat, Grazia
»Feministinnen dreier Generationen richten einander zugrunde. Und die Männer prosten einander zu.«
Tip Berlin
»Ein ironisch-süffsanter Liebesroman.«
Bild am Sonntag
»Statt drauf zu kommen, dass sich Frauen lieber verbünden, als vom männlichen Goodwill abhängig zu sein, richten sich in „Das Leben keiner Frau“ Feministinnen aus drei Generationen gegenseitig zugrunde. Während die Typen einander zuprosten. Es ist das Leben keiner Frau – und jeder. Und, in gewisser Weise: ein richtig gutes Plädoyer für Frauensolidarität.«
Julia Lorenz, taz
»Caroline Rosales erzählt von einer Frau in ihren Fünfzigern, die immer eigentlich alles richtig gemacht hat und nun doch viel bereut.«
Berliner Zeitung
»Sie selbst versucht auf der Arbeit, junge Frauen gezielt zu fördern und zu unterstützen. So würden am Ende nicht die Männer von Missgunst und Konkurrenz der Frauen untereinander profitieren. Die fehlende Frauensolidarität hat Caroline Rosales auch in ihrem ersten Roman«
Till Opitz, Deutschlandfunk Nova
»Das Leben keiner Frau" ist ein Buch, das die Demontage einer Frau mittleren Alters beschreibt. Sarkastisch, traurig, manchmal komisch - und immer sehr treffsicher schildert Caroline Rosales die Absurditäten des Lebens.«
Maren Ahring, NDR Kultur
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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»Für mehr Sensibilität, mehr Selbsterkenntnis und -bestimmung. Gut für mich – gut für alle.« Inga Humpe

Es wird viel geredet über die patriarchalisch geprägte sexistische Gesellschaft, doch selten über den Nährboden, der das Wachstum solcher männlich-dominierten Machtstrukturen begünstigt. Caroline Rosales erzählt nah an ihrer eigenen Geschichte, wie bereits kleine Mädchen darauf konditioniert werden, lieb und höflich zu sein und dem Onkel doch ein Küsschen zu geben. Und wie aus diesen Mädchen Frauen werden, die mehr auf das Gegenüber achten als auf sich selber. Das müssen wir ändern. Denn es gibt viele Grauzonen zwischen unserer Erziehung, Missbrauch und Feminismus. Hier werden sie beleuchtet.

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